Viele Fahrkarten, doch am Ende zählen die Punkte

7. Spieltag | Nordliga Frauen | TuS 1860 Magdeburg Neustadt III – SV Eintracht Gommern 25:20 (12:7)

Am 7. Spieltag der Nordliga Frauen, trafen die jungen Damen aus der Magdeburger Neustadt gegen die neu formierte Mannschaft aus Gommern an. Erstmals in dieser Saison konnte man sagen, dass die Gastgeberinnen die erfahrenere Mannschaft ist. Dies wollte man auch im Spiel ausnutzen und einen sicheren Sieg verbuchen, um sich so das Selbstvertrauen zurückzuholen. Vorneweg gesagt, es gelang nicht ganz wie gewünscht.

Die erste Halbzeit war lange offen, ehe sich die Heimdamen durch sichere Kontertore zur 12:7 Halbzeitpause absetzen konnten. Doch es war nicht der gegnerischen Abwehr geschuldet, dass es nach 30 Minuten relativ knapp war. Vielmehr war es wieder das statische Angriffsspiel der TuS-Youngsters. Angesagte Kombinationen wurden gelaufen, doch nicht mit der letzten Entschlossenheit agiert. Auch wurden manche Aktionen schlichtweg nicht zu Ende gedacht, sodass viele Fehlwürfe und technische Fehler das Ergebnis nicht weiter nach oben schraubten.
Die Pause nutzte man, um genau diese Dinge anzusprechen. Doch scheinbar passierte das Gegenteil mit Beginn der 2. Hälfte. Es dauerte nicht lange und schon war der Vorsprung dahin. Gommern spielte seine Angriffe konsequent aus und konnte immer wieder durch Zuspiele an den Kreis – und anschließendem regelwidrigen Abwehraktionen – zum Tor, bzw. zum Strafwurf erfolgfreich aufholen. Allein 8 Strafwürfe in Halbzeit 2 mussten die Heimischen über sich ergehen lassen. Beim 14:13 war das Spiel völlig unnötig wieder offen. Gommern versuchte weiter, die Führung zu erlangen. Doch auf Grund einer geringeren Spielerkapazität ging den Gästen – glücklicherweise – die Kraft aus und die Neustädterinnen konnten, wie im ersten Abschnitt, durch schnelle und einfache Tore den Vorsprung wieder ausbauen. Am Ende stand ein 25:20 Heimsieg zu Buche, bei dem die Gäste den Gastgeberinnen alles abverlangten. Außerdem, eine Statistik lügt nicht. Unter 50 Prozent Trefferquote und lediglich 8 Tore aus dem Spiel heraus (12 Konter, 5 Strafwürfe). Hinzu kommen insgesamt 17 technische Fehler. Die Leistung der 3. Damenmannschaft war am heutigen Tage defintiv nicht die Beste, zum Glück zählen nur die Punkte.
Am nächsten Samstag geht es direkt weiter. Die 3. Damenmannschaft des TuS 1860 Magdeburg darf wiedereinmal nach Osterburg fahren. Bereits im Nordpokal gab es diese Partie, welche die Landeshauptstädterinnen am Ende knapp mit 24:23 für sich entscheiden konnten. Doch mit der gezeigten Leistung im letzten Spiel wird dies nicht erneut klappen. In den nun folgenden Trainingseinheiten steht für das Trainergespann Lindau/Lindau einiges an Arbeit an, vor allem im Angriffsspiel und Abschluss muss eine deutliche Leistungsteigerung her. Osterburg wird wie schon im Pokalspiel alles daran setzen, die Punkte zu behalten.

TuS: Friebel, Schirmer – Leichtenberger, Happe, Weiland, Schlossarek W., Müller J., Lemme, Müller K., Stadler, Meiner, Witte, Berger, Schlossarek F.

Unbenannt