„TuS startet mit klarem Sieg in die Verbandsligasaison!“

Zum Auftakt kam es in der Humboldt-Halle zum Duell der Verbandsliga-Aufsteiger, welches die Krausholz-Sieben am Ende unerwartet deutlich für sich entschieden hat.Nach einer furiosen zweiten Hälfte mussten sich die Bördestädter widerstandslos geschlagen geben.
Die Partie begann in der gut besuchten Humboldt-Halle zunächst krampfhaft. Beide Teams tasteten sich zaghaft ins Spiel. TuS legte mit 1:0 vor und Lok drehte das Spiel.
Im Angriff scheiterten die Neustädter ein ums andere Mal am Oschersleber Keeper, sodass die Gäste mit 2:4 in Führung lagen. Die dennoch sichere TuS-Sieben ließ sich davon nicht beeindrucken. Die Defensive um Sebastian Höppner, Sebastian Marek, Felix Magalowski und Sven Michael war nicht nur körperlich stark, sondern auch taktisch gut eingestellt. Dort rührte man nun Beton an, wohingegen der Angriff endlich ins Spiel fand. Auf der Mitte machte „Neuling“ David Finke wie gewohnt ein klasse Spiel und wusste seine Nebenleute in Szene zu setzen. Die 1860er zogen ihr Kombinationsspiel auf und wurden durch Treffer von Markus Rinka, Finke, Stefan Heinrichs und Neuzugang Erik Lewin dafür belohnt. Über die Stationen 5:5, 9:6 und 11:8 wurde ein bereits deutlicher 14:8-Halbzeitstand herausgespielt.
Bezeichnend für die bestechende Abwehrarbeit der TuS’ler war die Tatsache, dass Oschersleben 50% ihrer Tore nur vom Siebenmeter-Punkt erzielt hat.
Der zweite Durchgang startete mit einem Treffer der Bördestädter – 14:9. Es sollte für lange Zeit das einzige Tor der Gäste sein. Die TuS-Abwehr ließ so gut wie nichts mehr zu und dem SV Lok fiel im Angriff selten etwas ein. Wenn ein Ball auf das TuS-Tor kam, war spätestens bei Felix Donhof Endstation, der ein starkes Spiel zeigte und mitunter zwei Strafwürfe parierte. Der Angriff lief nun heiß und die Hausherren konnten sich auf 19:9 absetzen. Beim Stand von 24:12 schien der Wille der Gäste endgültig gebrochen. Auf Seiten der Neustädter wurde das Spiel nun flexibel gestaltet, ohne das der Spielfluss gebrochen wurde. Auf der Mitte zog nun Christoph Teichert die Fäden und strahlte Torgefahr aus. Schnelle Konter über Kevin Krause und Sven Michael, sowie Marco Käselitz wurden erfolgreich abgeschlossen. Der neu formierte Mittelblock mit Kevin Krause und Sebastian Ebel stand in Sachen Sicherheit den Vorgängern Magalowski und Marek in nichts nach. Den Schlusspunkt setzte Ebel in dem er einen abgefangenen Ball vom eigenen Sechser aus ins leere gegnerische Tor schlenzte. Beim Stand von 34:14 wurde die klare Partie abgepfiffen.
Trotz des hohen Sieges darf diese Partie nicht überbewertet werden. Im Aufsteiger-Duell hat sicherlich niemand einen solchen Spielverlauf erwartet. Positiv ist, dass sich alle Feldspieler der 1860er in die Torschützenliste eingetragen haben und der Sieg ein Ergebnis kollektiver Abwehr- und Deckungsarbeit war.
Trainer Hannes Krausholz zum Spiel:
„Zu Beginn merkte man einigen Spielern die Nervosität an. Deshalb konnten wir uns in der Anfangsphase nicht entscheidend absetzen. Wir standen zwar gut in der Abwehr, leider fehlte vorne die nötige Konzentration im Abschluss. Durch ein paar Umstellungen im Angriff lief es dann auch besser. Die Abwehr war heute unser Prunkstück mit nur 9 zugelassenen Feldtoren muss ich meiner Mannschaft und meinem Torwart ein riesiges Kompliment aussprechen. Aber ich möchte das Spiel auch nicht überbewerten. Zum einen stehen beide Mannschaften noch am Anfang der Saison und zum anderen hat sich Lok Oschersleben in der zweiten Halbzeit mehr oder weniger auch dem Schicksal ergeben. Deshalb möchte ich den heutigen optischen Klassenunterschied nicht zu hoch bewerten. Für uns zählen heute die 2 Punkte und der gelungene Start. Wenn wir die Leistung nächste Woche in Osterburg bestätigen können, dann nehmen wir da auch etwas mit.“

TuS:
Felix Donhof, Andreas Naumann (Tor) – Sebastian Höppner (1), Erik Lewin (5), Kevin Krause (3), Felix Magalowski (1), Stefan Heinrichs (2), Sebastian Marek (3), Sven Michael (2), Christoph Teichert (3), Markus Rinka (2), Marco Käselitz (2), David Finke (7), Sebastian Ebel (3)

Gelbe Karten: 3
Zeitstrafen: 3
7m: 8/7