TuS-Juniorinnen verteilen reichlich Geschenke zum Nikolaus

4. Spieltag | Bezirksklasse Frauen | SG Grün-Weiß Hohendodeleben – TuS 1860 Magdeburg Neustadt III 34:17 (18:11)

Zum 1. Auswärtsspiel der Saison, musste man gegen den Tabellenzweiten in Hohendodeleben eine herbe 34:17-Niederlage einstecken. Hielt man bis zum 10:8 (20.) noch gut mit und konnte das Spiel offen gestalten, ging ab da an nichts mehr und die Gastgeberinnen überrannten die jungen Landeshauptstädterinnen. Am Ende ließ man die Angriffe über sich ergehen und ging hängenden Hauptes mit einer 17-Tore Niederlage vom Feld.

Doch zum Spielverlauf. Der eigenen Stärken bewusst und dem Willen, die Fehler aus dem letzten Spiel nicht zu wiederholen, ging man in das Spiel. Nach einer langen Abtastphase und wenig Toren (1:1 – 7.), konnten die Magdeburgerinnen erstmals bei 3:2 und nochmals 4:3 in Führung gehen. Dies sollte aber bereits die letzten beiden Führungen gewesen sein. Fortan konnten die Damen von Grün-Weiß vorlegen, TuS zog nach, bis die Gastgeberinnen bei 10:8 (20.) erstmals 2 Tore in Front lagen. Bis dahin war es ein Spiel der Abwehrreihen. Beide Mannschaften standen sicher und konnten immer wieder technische Fehler sowie unvorbereitete Würfe erzwingen. Das passive Spiel wurde in dieser Zeit vom Schiedsrichtergespann schlichtweg missachtet, sodass die Angriffsspiele mitunter 2 Minuten dauerten. Unerklärlicherweise, geriet mit dem ersten Gegenstoßtreffer der Heimsieben zum 11:8, das Abwehrverhalten der TuS-Damen völlig durcheinander. Es gelang nichts mehr. Weder im Angriff, noch in der Abwehr. Während die Hohendodeleberinnen jeden Fehler eiskalt bestraft, ergaben sich die A-Juniorinnen ihrem Schicksal und mussten binnen 10 Minuten 8 Gegentreffer hinnehmen. Mit 18:11 ging es in die Pause.
In der Pause musste das Trainergespann Tschirschwitz/Lindau deutliche Worte sprechen. Die gezeigte Leistung des letzten Drittels, entsprach in keinster Weise den Vorstellungen. Fehlender Einsatz und mangelhaftes Angriffsspiel war der Grund für den hohen Rückstand.
Mit dem Willen, das Spiel bis zum Schluss offen und die 2. Halbzeit positiv zu gestalten, ging man die letzten 30 Minuten an.
Doch bereits mit Anpfiff musste man feststellen, dass die Gastgeberinnen keine Geschenke zu verteilen hatten. Vielmehr waren es die Gäste aus der Magdeburger Neustadt, die weiter fleißig zum Kontern einluden. Sandy Friebel im Tor der TuS-Damen, musste im 2. Abschnitt ganze 30 Konter über sich ergehen lassen. Einzig der mangelnden Treffsicherheit war es zu verdanken, dass das Ergebnis nicht noch höher ausfiel. In Ansätzen erkannten man den Willen, sich gegen das Debakel zu stemmen. Doch alleine ist man selten stark genug, diesen Kraftaufwand zu bewältigen. Das „WIR“ fehlte gänzlich. Tore wurden lediglich über Einzelaktionen erzielt.
Am Ende setzte es eine deutliche und berechtigte 34:17 Niederlage, in der die A-Juniorinnen des TuS 1860 Magdeburg Neustadt ordentlich Lehrgeld, gegen einen souverän und eiskalt aufspielenden Gastgeber aus Hohendodeleben, zahlen mussten.
Nun gilt es, das Spiel aufzuarbeiten und die Fehler zu beheben. „Runterschlucken und weiter“ gilt diesmal nicht.
Am 3. Advent wartet mit dem SV Wacker Westeregeln ein erneut erfahrener Gegner in der heimischen TuS-Halle darauf, die Punkte streitig zu machen.

An dieser Stelle erneut der Dank an die anwesenden Zuschauer, die das Spiel in fremden Gefilden zu einem Heimspiel machten. Vielen Dank.

TuS: Friebel – Meiner (2), Lemme (4/1), Müller J. (1), Müller K. (5/2), Strecker (3), Schlossarek F., Schlossarek W., Weiland (2/1), Leichtenberger, Friedrichs, Berger, Schleef