TuS-Frauen holen sich endlich wieder einen Punkt durch Kampf- und Teamgeist

Am vergangenen Samstag waren die TuS-Frauen zu Gast beim Dessau-Roßlauer HV 06. Das Team war vor Spielbeginn noch sichtlich nervös. Musste man dieses Mal ohne Trainerstab anreisen und nach wie vor mit geschwächter Reservebank auflaufen. Doch genau das sollte am Ende den entscheidenden Ansporn geben.

Um 13:00 Uhr erfolgte der Anpfiff in der Anhalt-Arena, von dort an waren alle TuS-Frauen auf ihr Spiel fokussiert. Das erste Tor gehörte allerdings den Dessauerinnen. So sollte es sich auch im ganzen Spielverlauf fortführen. Dessau legt vor, TuS zieht nach.

Nach 20 gespielten Minuten konnten sich die Gastgeberinnen sogar mit einem 5 Tore Vorsprung auf 10:5 absetzen. Doch dieses Mal bewegte sich TuS wesentlich wacher und agiler in der Abwehr, sodass man den Gegner zu Fehlwürfen zwang. Somit konnten einige Male die gegnerischen Spielzüge unterbunden und daraus in den eigenen Angriff gestartet werden.

Das Team schaffte es sofort wieder Anschluss zu finden. Zur Halbzeit ging es dann mit einem Tor Rückstand (13:12)in die Kabine.

In den vergangenen Partien litt das Spiel der TuS-Frauen immer stärker an der Fehlerquote bei den Zuspielen oder im Torabschluss. N diesem Spieltag lief alles besser. In der Abwehr kommunizierte man, half sich gegenseitig aus und motivierte sich. Im Angriff ein ähnliches Spiel. Mit einer starken Tina Matthei auf der rechten Seite, konnten die angesagten Spielzüge meist erfolgreich abgeschlossen werden. So war es kein Wunder, dass es selbst 3 Minuten vor Spielende unentschieden stand. TuS konnte seinen letzten Angriff 40 Sekunden vor Spielende leider nicht im Tor unterbringen. Auch die Dessauerinnen hatten 10 Sekunden vor Schluss noch einmal die Chance den Siegtreffer zu setzen. Die TuS-Frauen wussten dies glücklicher Weise zu verhindern.

Das Spiel mit einem sehr verdienten Punkt aus Sicht der Magdeburgerinnen (26:26)!

Nicht nur der eine Punkt konnte an diesem Spieltag mitgenommen werden, sondern viel wichtiger war, dass dieser durch wiedergewonnene, fast verloren geglaubte Kommunikation auf dem Spielfeld und Teamgeist erarbeitet wurde.

TuS MD: Schulz und Breitkopf(Tor) – Thürmann (1), L. Haegebarth (4), Heine (4), Damboldt (1), Wesslowski (1), Matthei (9), J. Haegebarth (1), Arens (5), Schlecht