„TuS 1860 feiert vierten Heimsieg in Folge“

8. Spieltag Verbandsliga Nord 2017/18
TuS 1860 Magdeburg-Neustadt – LSV 90 Klein Oschersleben
24:19 (10:5)
„TuS 1860 feiert vierten Heimsieg in Folge“

Nach dem zuletzt starken Auftritt in Gommern war am Sonnabend der zehntplatzierte LSV 90 Klein Oschersleben zu Gast in der Nachtweide. Diese waren mit lediglich neun Spielern angereist und vermissten sichtlich wichtige Spieler. Trainer Matzat konnte hingegen aus dem Vollen schöpfen und somit waren die Rollen vor dem Spiel klar verteilt.

Die Magdeburger nahmen ihre Favoritenrolle direkt an und sicherten sich die erste Führung im Spiel und gaben diese auch im weiteren Verlauf nicht mehr her. Zwar versuchten die Oscherslebener das Spiel zu verlangsamen und spielten beinahe jeden Angriff bis zum Zeitspiel. Doch fehlte es an Durchschlagskraft, um der Matzat-Sieben gefährlich zu werden. Der erste Treffer gelang erst in der achten Minute zum zwischenzeitlichen 3:1. Das es am Ende nur 10:5 zur Halbzeit stand, lag an der enttäuschenden Chancenverwertung der Magdeburger. Es konnten sowohl über das Konterspiel als auch im Positionsangriff freie Würfe erarbeitet werden, doch scheiterte man des Öfteren am Gästetorhüter.

Dies änderte sich zu Beginn der zweiten Hälfte entscheidend. Mit höchster Konzentration kam TuS aus der Kabine und konnte sich mit 17:7 nach 44 Minuten absetzen. Leider konnte diese Entschlossenheit nicht bis zum Spielende aufrecht erhalten werden. In der Schlussphase war der Sieg zwar nie in Gefahr, doch fehlte der Spielwitz in der Offensive und der Zugriff in der Verteidigung. SO musste Turnsport noch weitere zwölf Gegentore zulassen. Mit 24:19 gewann Magdeburg schlussendlich das Spiel.

Aber ein gutes Pferd springt nun mal nur so hoch, wie es muss und die zwei Punkte blieben im „Turnsporttempel“. Mit 11:5 Punkten nach acht Spielen liegen die Magdeburger auf einem starken vierten Platz. Da das Spiel in Osterburg verschoben wurde, geht es für die Landeshauptstädter in zwei Wochen weiter. Am 4.11. ist der SV Wacker Westeregeln zu Gast und dort werden 60 Minuten Kampf von Nöten sein, um die Heimserie aufrecht zu erhalten.

TuS: Feller, Hoffmann (Tor), Ebel, Heinrichs (3), Käselitz (3), Kirsten, Krause (6), Lewin (4), Lindert (2), Marek, Meyer, Michael (2), Schmelzer (4), Wohlfromm