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SALF – Achtbar aus der Affäre gezogen

SALF – MSV Buna Schkopau gg. TuS 1860 Magdeburg 34:21 (19:9)

Zum letzten Auswärtsspiel in der Sachsen-Anhalt-Liga reisten aus der „Ersten“ nur die vier Spieler Schulz, Thürmann, Kietz und Heine zum bis dato noch gegen den Abstieg spielenden MSV Buna Schkopau. Unterstützt wurde die kleine Splittertruppe durch die jungen Nordligaspielerinnen J. und K. Müller, Stadler, Witte sowie F. Richter.

Eins vorweg, die so weder in einem Training noch in einem Spiel zusammen spielende Truppe schlug sich gar nicht so schlecht. Zumindest war fast zu jeder Zeit ein Lächeln in den Gesichtern zu erkennen.

Der MSV kam besser in die Partie und konnte bis zur 5. Minute mit 4:2 in Führung gehen. Doch TuS spielte völlig unbeeindruckt von Beginn bis zum Abpfiff ihren Stiefel runter und konnte in der 10. Spielminute beide Male durch Jana Heine zum 5:5 und 6:6 ausgleichen. Mitte der ersten Hälfte konnten sich die Gastgeberinnen das etwas Absetzen (10:7) und zogen die Zügel die nächsten zehn Minuten weiter an und enteilten auf 18:8. In dieser Phase zeigte TuS, dass die Abstimmung in den Abwehr fehlte. Das letzte Tor vor der Pause gehörte dann nochmal den Magdeburgerinnen und so ging es mit 19:9 in die Pause.

Mit Wiederanpfiff zeigte Sandy Kietz, das man sich längst nicht aufgegeben hat. Erst das Tor zum 19:10 und dann noch zwei Pfostenkracher ließen die Zuschauer auf der Tribüne aufhorchen. Das 20. Tor für die Gastgeberinnen in der 34. Minute beantwortete Anna Thürmann mit den Toren 11 und 12 postwendend zum 20:12.

Schkopau-Trainer Silvio Arndt sah sich bereits im ersten Durchgang gezwungen Franziska Richter kurz Decken zu lassen. Doch diese lies sich auch in Halbzeit zwei davon nicht abhalten sich immer wieder gefährlich ins Spiel zu bringen. Der Platz der dabei im Deckungsverbund entstand, konnte TuS mit schönen Schlagwürfen von Stadler und Witte oder Einzelaktionen von J. Müller genutzt werden.

In Minute 49 konnte sich dann auch K. Müller in die Torstatistik eintragen. Somit hatten sich nun alle Neustädter Feldspieler in eben diese Statistik eingetragen. Das Ergebnis konnte bis dahin immer auf Pausenniveau gehalten werden.
In den letzten Minuten schwanden dann etwas die Kräfte und Doreen Schulz hatte nochmal alle Hände voll zu tun, um den Vorsprung der Gastgeber nicht größer werden zu lassen.

Trotz der 34:21 Niederlage steckte niemand auf Seiten der Magdeburger in Kopf in den Sand. Vielmehr ging der Blick gleich nach vorn auf das letzte Saisonspiel am kommenden Samstag gegen den den SV Anhalt Bernburg.

TuS: Schulz (Tor), Thürmann (3 Tore), Heine (3), Kietz (3), Richter (3), J. Müller (3), K. Müller (1), Stadler (3), Witte (3)

SALF – MSV 90 war einfach besser

MSV 90 Magdeburg gg. TuS 1860 Magdeburg-Neustadt 29:25 (14:10)

Im Stadtderby der Sachsen-Anhalt-Liga trafen die Damen des TuS 1860 Magdeburg-Neustadt in der Sporthalle in der Bodestraße auf den MSV 90 Magdeburg. Der TuS, der in der Vorwoche beim Sieg gegen den MSV Buna Schkopau einen spitzen Tag erwischte, wollte mit dem gleichen Schwung auch in das lokal Derby gehen und dort Punkte mit den in den Norden der Stadt nehmen.

Das erste Tor der Partie auch fiel zu Gunsten der Neustädterinnen, doch der Ausgleich ließ nicht lang auf sich warten. TuS legte den besseren Start hin und führte auswärts 1:3. In der Folge schlichten sich kleine Unkonzentriertheiten in das Spiel der Gäste ein, welche der MSV geschickt auszunutzen wusste. Über die Stationen 3:3, 6:4 baute die Görlich-Sieben den Vorsprung kontinuierlich bis auf 10:5 aus. Was die Damen von TuS auch versuchten, es sprang in dieser Phase des Spiels nur wenig Zählbares für sie heraus.

Neben der unermüdlichen Jenny Arens war es vor allem Nachwuchsspielerin Charlene Lemme, welche den Kopf nicht in den Sand steckten und sowohl im Angriff wie auch in der Abwehr die TuS-Fahne hochhielten. Mit 14:10 ging es in die Pause.

Erinnert an die eigenen Stärken, kamen die Neustädterinnen wie ausgewechselt aus der Kabine. Schnell verkürzten sie den Abstand auf 15:13. Doch da wo viel gearbeitet wird, da passieren auch Fehler und da wo Fehler gemacht werden, gibt es jemanden der diese ausnutzt. Dieser jemand war am an dem Tage der MSV 90. Der Abstand vergrößerte sich in Halbzeit 2 bis auf 8 Tore (28:20).

Angefeuert von den eigenen Fans und der Mannschaft auf der Auswechselbank gaben die Spielerinnen von TuS auf dem Spielfeld nicht auf und setzten noch einmal zum Endspurt an. So konnte das Endergebnis auf ein optisch schöneres 29:25 korrigiert werden, die Punkte musste man aber leider in der Sporthalle in der Bodestraße lassen.

TuS: Breitkopf, Kuhnert – Schulz, Tührmann, L. Haegebarth, Heine, Kirsten, Arens, Kietz, Schlecht, Wesslowski, K. Müller, Lemme

Stimmen zum Spiel:

Pußel: „Wie schon in den Spielen zuvor belohnen wir uns nicht für unsere tolle Abwehrarbeit. Wir müssen deutlich abgeklärter beim Spiel nach vorn werden. Wenn uns das gelingt, gehen wir in solchen Spielen auch nicht als Verlierer vom Feld.“

Richter: „Glückwunsch an den MSV. Sie haben heute nicht den schöneren Handball gespielt, aber den deutlich clevereren.“

SALF – Breitkopf und Damboldt führen TuS zum Sieg

TuS 1860 Magdeburg-Neustadt gg. MSV Buna Schkopau 38:25 (17:14)

Die Sachsen-Anhalt-Liga Frauen des TuS 1860 Magdeburg-Neustadt haben am Nikolaustag mit einer starken und geschlossenen Mannschaftsleistung wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden. Mit dem 38:25 Heimsieg gegen den MSV Buna Schkopau konnten die Damen wieder Selbstvertrauen in ihr eigenes Können gewinnen. Nach den vergangen zwei Liganiederlagen und dem schwachen Ausscheiden aus dem HVSA-Pokal war es für die Pußel/Richter Schützlinge wichtig wieder ein positives Spielerlebnis zu haben und den kleinen Negativtrend damit zu stoppen.

Das Spiel begann, wie die letzten aufgehört haben, zu passiv in der Deckung und fahrlässig im Angriff, mit dem Unterschied, dass Karen Breitkopf im Tor der Neustädterinnen den einen oder anderen Patzer ihrer Vorderleute ausbügelte. So war es ein munteres hoch und runter bei dem TuS die Nase immer leicht vorn hatte.

Die Szenen in der 10. Minute beim Stand von 6:5 sollten beispielhaft für die komplette erste Halbzeit stehen. TuS mühte sich im Angriff, verlor aber den Ball im Deckungsverbund des MSV Buna Schkopau, da man zu kompliziert spielte. Der MSV machte das Spiel schnell und konnte in der zweiten Welle nur durch ein Strafwurf würdiges Foul gestoppt werden. Den fälligen 7m konnte Breitkopf parieren, doch die Gäste aus dem Süden des Landes waren aufmerksamer und schnappten sich den Abpraller und brachten diesen sicher im Tor unter.

In der Folge sollte die Führung nun ständig wechseln, über die Stationen 6:7, 8:7, 8:9 zum 13:13 in Minute 25 konnte sich keine Mannschaft absetzen oder ihren Vorsprung behaupten. Die letzten 5 Minuten gehörten dann TuS und sollten letztendlich auch den Grundstein für den Heimsieg legen. Ausgangspunkt war wie so oft an dem Tage eine Parade von Breitkopf. Die Bälle wurden wie aus einem Guss über U. Damboldt oder L. Haegebarth sich in er ersten und zweiten Welle nach vorn getragen und entweder sie setzen ihre Mitspieler mustergültig ein oder vollstreckten selbst. So ging es mit einer 3 Toreführung mit 17:14 in die Pause.

In Halbzeit 2 starteten die Gastgeber hellwach und legten sofort mit den Toren 18 und 19 zum 19:14 nach. Angetrieben von einer starken Ulrike Damboldt setzte sich TuS binnen weniger Minuten auf 22:15 ab. Dann folgte die stärkste Phase der Neustädterinnen in dieser Partie, welche auch durch eine Auszeit von Gästetrainer Arndt nicht zu stoppen war. Über ein sicheres Passspiel und ein konsequent hoch gehaltenes Tempo baute TuS unter der Federführung von Damboldt mit einem 7-Torelauf den Vorsprung auf 29:16 und 32:17 aus.

In der Schlussphase bäumten sich die Gäste noch einmal auf und konnten den Abstand wieder etwas verringern, doch der Sieg war den Damen von TuS nicht mehr zu nehmen. Mit einem 38:25 endete die Partie. Nach dem Spiel zog das Trainergespann Pußel/Richter ein mehr als positives Resümee.

TuS: Seifried, Kuhnert – Schulz (2 Tore), L. Haegebarth (5), Heine (3), Kirsten (8), Damboldt (10), Arens (6), Kietz, Schlecht (1), Böhme, K. Müller (1), J. Müller, Lemme (2)

Stimmen zum Spiel:

Pußel: „Es war eine rundum klasse Mannschaftsleistung, bei der Karen Breitkopf und Ulrike Damboldt beide einen absoluten Spitzentag erwischt haben.“

Richter: „Ich freue mich, dass die Mannschaft die Trainingsinhalte so gut umgesetzt hat. Wir haben uns endlich wieder auf unsere Stärken besonnen und diese auch konsequent auf die Platte bekommen. Der positive Trend war die letzten Wochen zu sehen, aber heute hat es an vielen Stellen einfach gepasst. Nächste Woche erwartet uns beim MSV 90 im Stadtderby aber ein ganz anderes Kaliber, da müssen wir mindestens die gleiche Leistung abrufen, um in der Bodestraße punkten zu können.“

SALF – Klare Fronten von Beginn an

TuS 1860 Magdeburg-Neustadt gg. SV Oebisfelde 38:19 (21:10)

Nach dem es letzte Woche beim MSV Buna Schkopau nur mit viel Willen und einem großen Kraftakt mit dem Weiterkommen im Landespokal geklappt hat. Wollte man gegen die neuformierte Mannschaft aus Oebisfelde von der ersten Minute an Nägel mit Köpfen machen. Die Marschroute sollte die Gleiche sein, mit welcher man in der Bezirksliga Nord/West von Sieg zu Sieg eilte und souverän Meister wurde – sicher in Deckung und mit viel Druck in den Gegenstoß.

Der Gast aus dem Nordwesten des Landes konnte zwar zum noch 1:1 ausgleichen, sollte es aber auch schon der letzte knappe Stand gewesen sein. Angetrieben von einer laufstarken Michaela Petzke setzte sich TuS bis zur 15. Minute bereits auf 11:4 ab. Bei den Magdeburgern passte an dem Tag auch vieles zusammen, so waren es bis zur Halbzeit (Stand 21:10) nur 5 Fehlwürfe auf Seiten des TuS.

Das Bild in Halbzeit zwei änderte sich nicht grundlegend, Oebisfelde mühte sich im Rückraum und die Neustädterinnen hielten ihrerseits das Tempo hoch. Doch ganz so leicht wie in noch im ersten Durchgang ging es dann noch nicht mehr, so zeichnete sich die junge Gästetorhüterin Lena Reinecke mit der einen oder anderen Parade aus und verhinderte damit eine noch höhere Niederlage.

Über die Stationen 26:12 (41. Minute) durch Arens, 35:17 (55. Minute) durch Schlecht endete das Spiel mit einer schönen Spielkombination einem Tor zum 38:19 durch Petzke. Erfreulich ist, das sich alle Spielerinnen von TuS an dem Tag in die Torschützenliste eintragen konnten. Gänzlich unerfreulich hingegen ist der verletzungsbedingte Ausfall von Matthei, welche dem Team im Jahr 2015 leider nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

Kommenden Samstag treffen die Damen von TuS dann auf ein ganz anderes Kaliber. 18 Uhr ist Anpfiff in Magdeburg in der Halle der Freundschaft beim FSV 1895 Magdeburg.

TuS: Breitkopf, Kuhnert – Thürmann, L. Haegebarth, Heine, Kirsten, Matthei, Böhme, J. Haegebarth, Arens, Petzke, Kietz, Schlecht