Schlagwort-Archive: HSG Osterburg

Mission „Wiedergutmachung“ geglückt!

  1. Spieltag Verbandsliga Nord

TuS 1860 Magdeburg-Neustadt – HSG Osterburg

30:25 (17:13)

Nicht nur die Nationalmannschaft ist derzeit auf dem Parkett aktiv, auch die Verbandsliga ist weiterhin im Spielbetrieb und gönnt sich keine Winterpause. Zum 13. Spieltag begrüßten die Neustädter die Gäste aus Osterburg in der heimischen Humboldthalle. Ziel war es den desolaten Auftritt vom zurückliegenden Wochenende gegen die SG Lok Schönebeck vergessen zu machen oder zumindest für Wiedergutmachung zu sorgen. Um es vorwegzunehmen, die Wiedergutmachung ist mit Abstrichen in der B-Note geglückt. Nach Abpfiff der Partie gegen die Altmärker stand ein 30:25 Sieg der Hausherren fest, welcher dem Spielverlauf und der an diesem Spieltag erkennbaren Überlegenheit gegenüber personell dezimierten Osterburgern entsprach.

Dabei muss man die Überlegenheit der Magdeburger allerdings korrekt einordnen. Die Osterburger hatten zu diesem Spieltag mit personellen Problemen zu kämpfen, sodass lediglich 8 Aktive der HSG die Fahrt in die Landeshauptstadt antraten. Auf Seiten der Magdeburger war trotz der Ausfälle von Marco Käselitz, David Finke und Markus Rinka die Personalsituation wesentlich entspannter.

So hielten die Osterburger besonders in der Anfangsphase ordentlich mit und setzen gegen die motiviert auf Sieg spielenden Krausholz-Schützlinge ihrerseits immer wieder Nadelstiche, sodass es bis zum zwischenzeitlichen 5:5 stets ausgeglichen blieb. Danach konnten sich die Neustädter durch einen 3:0-Lauf erstmal absetzen und bauten diese Führung sukzessive vom 8:5 ausgehend auf 10:7, 12:8 und schließlich 17:13 aus. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeit. Ein gut aufgelegter Lewin, Kirsten, Krause und Schmelzer prägten das Offensivspiel der Gastgeber in den ersten 30 Minuten. Das Ergebnis hätte mit etwas mehr Konzentration noch deutlich höher ausfallen können.

Ziel des zweiten Spielabschnitts war die Fehlerquote zu minimieren, um das Spiel möglichst schnell für sich zu entscheiden. Die Osterburger ließen sich aber nicht abschütteln und verkürzten auf 20:18. Danach zeigten sich dann die besseren Wechseloptionen der Magdeburger. Während die Osterburger mit ihrer Stammformation die komplette Spielzeit bestreiten mussten, konnte Trainer Krausholz auf Seiten der Neustädter stärker variieren. Letztlich zogen die Magdeburger abermals davon, sodass das Spiel beim 26:21 entschieden schien. Mit diesem Spielstand bäumten sich die Osterburger allerdings ein letztes mal auf und verkürzten ihrerseits auf zwei Tore. Die Krausholz-Schützlinge ließen sich davon aber nicht beeindrucken und distanzierten die Osterburger nochmals auf fünf Tore. Beim 30:25 aus Magdeburger Sicht wurde das Spiel beendet.

Die gezeigte Trotzreaktion nach der deutlichen und bitteren Niederlage gegen Schönebeck macht Mut für die kommenden Partien. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten die zwei Punkte in magdeburg behalten werden. Daran gilt es die nächsten Spiele anzuknüpfen.

TuS: Donhof, Tischmeyer (Tor), Lewin (8), Magalowski (3), Krause (5), Heinrichs (2), Ebel, Höppner (1), Kirsten (4), Weder, Marek (2), Schmelzer (4)

Fahrkarten 2.0

8. Spieltag | Nordliga Frauen | HSG Osterburg – TuS 1860 Magdeburg Neustadt III 24:19 (13:10)

Am letzten Novemberwochenende mussten die Magdeburgerinnen ihre vorletzte weite Auswärtsfahrt in dieser Saison antreten. Der Weg zum Gegner sollten allen Beteiligten noch bekannt sein, schließlich fuhr man erst vor 6 Wochen zum Gegner nach Osterburg. Damals hieß es Pokal, diesmal hieß es Liga. Damals ein Sieg, und diesmal? Nach der Niederlage gegen FSV und dem mäßigem Auftritt in der letzten Woche gegen Gommern wollte man zeigen, dass man die Zeit unter der Woche genutzt und wieder zurück in die Spur gefunden hat, um die Punkte mit nach Hause zu nehmen.
Die ersten 10 Minuten waren auch vielversprechend. Flüssige Kombinationen, sichere Deckung, eiskalt im Abschluss. Doch dann fiel man zurück in alte, längst vergessene, Verhaltensweisen. Getreu dem Motto „…und täglich grüßt das Murmeltier“ sahen die mitgereisten Fans eine über weite Strecken viel zu passive Deckung sowie einen harmlosen Angriff. Während man in der Mitte sicher stand und Anspiele an den gegnerischen Kreis durch gutes Stellungsspiel verhindern konnte, ließ man den Rückraumspielerinnen zu viel Platz. Ohne jegliche Gegenwehr wurden die Osterburgerinnen zum munteren Torewerfen eingeladen. Und diese nahmen das Geschenk dankend an. Bis zur 20. Minute (7:7) konnte man das Spiel noch offen gestalten, doch man fand keine Mittel gegen die Werferinnen der HSG. Zur Pause stand es aus Sicht der Gäste völlig unnötig 10:13.
In der Pause wurde die Passivität, ja teils Lethargie, angesprochen. Auch das ideenlose Angriffsspiel musste sich deutlich steigern, um die Punkte doch noch zu holen. Noch war nichts verloren und man hatte das Heft des Handelns schließlich selbst in der Hand.
Wieder starteten die TuS-Youngsters gut in die 2 Hälfte. Der Vorsprung verschwand langsam – leider zu langsam. Zwar konnte man in der 42. Minute wieder ausgleichen (16:16), doch in den restlichen Minuten gelang den Damen aus Magdeburg nur noch magere 3 Tore. Das Tor war wie vernagelt. Da von den Rückraumpositionen an diesem Tage so gut wie keine Gefahr ausging, versuchte man immer wieder von den Außenpositionen zum Erfolg zu kommen. Doch hier konnte sich die Torhüterin der Gastgeberinnen immer wieder auszeichen. Allein Kristina Müller scheiterte 7mal von aussichtsreicher Wurfposition. Aber auch alle anderen Spielerinnen blieben schlichtweg zu blass im Angriff. Wieder fehlte die letzte Konsequenz, diese letzte Stück Entschlossenheit und auch ein gewisses Maß an Egoismus. Am Ende ließ man das Spiel über sich ergehen. Keine Anzeichen eines Aufbäumen oder eines Stemmens gegen die drohende Niederlage. In den letzten 30 Sekunden kam man gar noch 2x in den Angriff. Der erste Wurf verpuffte im Nirgendwo. Dann noch ein abgefangenen Ball und Konter. Doch anstatt den letzten Ball in die Maschen zu hauen, segelte dieser in aller Seelenruhe der Hallenuhr entgegen. Dieses eine Tor wäre nicht spielentscheidend gewesen, doch spiegelte es das Spiel der Landeshauptstädterinnen wieder und bleibt daher auch im Gedächntnis.
Die HSG Osterburg freut sich über die ersten Saisonpunkte beim 24:19-Sieg über eine Mannschaft, die es nicht schaffte, die spielerische Klasse – welche sie zweifelsohne hat und phasenweise auch zeigte – in Tore umzuwandeln. Passive Abwehr und ideenloser Angriff sind das Fazit dieser unnötigen Auswärtsiederlage.
Am 06.12. gastieren die jungen Damen des SV Irxleben in der Nachtweide. Die Irxleberinnen gewann ihr Spiel am Wochenende mit 42:16. 42 Tore!!! Der Gegner hat sich auf alle Fälle warm geschossen. Es bedarf einer enormen Leistungssteigerung, um nicht am Nikolaus-Tag selbst Geschenke zu verteilen und gar arg unter die Räder zu kommen.

TuS: Friebel, Schirmer – Leichtenberger, Happe, Weiland, Müller J., Lemme, Müller K., Stadler, Meiner, Witte, Berger, Schlossarek F., Wernecke

TuS_F3_201516

20. Biese-Turnier

20. Bieseturnier der HSG Osterburg
 
für weibliche E-Kindermannschaften am 17.Mai 2015
 
S P I E L P L A N
 
10.00 Uhr HSH Osterburg – Diesdorfer SV 1873
10.40 Uhr TuS 1860 Magdeburg – FSV 1895 Magdeburg
11.20 Uhr HSG Osterburg – TuS 1860 Magdeburg
12.00 Uhr Diesdorfer SV 1873 – FSV 1895 Magdeburg
12.40 Uhr FSV 1895 Magdeburg – HSG Osterburg
13.20 Uhr TuS 1860 Magdeburg – Diesdorfer SV 1873