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SALF – Damen verlieren achtbar gegen die Hallenser Bundesligareserve

SALF – TuS 1860 Magdeburg-Neustadt gg. SV Union Halle-Neustadt II 18:21 (7:8)

Die TuS-Frauen haben sich am vergangenen Sonntag in eigener Halle gegen den Tabellenführer der Sachsen-Anhalt-Liga Union Halle Neustadt II teuer verkauft und achtbar mit 18:21 verloren. Das Juniorteam aus Halle reiste mit nur zwei Wechselspielerinnen an, während TuS die Bank mehr als voll hatte, obwohl noch auf weitere Verletzte und Trainer Dirk Pußel verzichtet werden musste. Trotzdem war schnell klar, dass die konditionell bessere Mannschaft die Mädels von der Saale sind, was ein ausschlaggebender Punkt zum Sieg werden sollte.

Das erste Tor im Spiel warf Halle, der sofortige Ausgleich zum 1:1 sollte der einzige im Spiel bleiben. Nach dem Ausgleich gehörten die nächsten 13 Spielminuten ebenfalls den Hallenserinnen, zogen sie doch auf 1:7 davon und als Zuschauer befürchtete man schon die zuletzt eingeschlichene geschlossene Teamunsicherheit seitens von TuS. Aber die TuS-Frauen hatten sich einiges vorgenommen besser zu machen als zuletzt, v.a. in der Abwehr wieder kompakter zu stehen, aggressiv gegen die technisch starken Hallenserinnen herauszutreten. Und auf einmal spürte man wieder diesen Willen, hatte man doch dem Juniorteam schon aus eigener Halle einen Punkt entführt. Tor um Tor wurde aufgeholt, und v.a. durch die Einwechslung der Langzeitverletzten Michaela Petzke und der starken Aushilfe aus der eigenen 2. Mannschaft, Marianne Kumstel, sah man, das TuS den Kampf um die Punkte auch heute angenommen hat. Die Abwehr um Lisa Haegebarth und Marianne Kumstel war bissig und stand kompakt. Kam doch ein Ball durch, so vernagelte Karen Breitkopf das Tor. Im Angriff kümmerten sich in dieser Phase Michaela Petzke selbst sowie Jenny Arens und Jana Heine, damit der Abstand schmolz. Über ein 4:7 ging es zum 7:8 Halbzeitstand – alles war noch offen.

Der Start in Halbzeit zwei begann mit einem 8:9 solide, dann brach TuS schnell wieder ein und lag 8:13 hinten. Kleine Fehler wurden sofort mit schnellen Kontertoren bestraft.

Wenngleich der Wille, die Gegenstöße von Halle zu verhindern, zu sehen war, waren in diesem Punkt die Hallenserinnen eindeutig mit ihren konditionellen Voraussetzungen überlegen. Beim Zwischenstand von 10:15 war TuS nicht mehr so kampfstark wie in Durchgang eins und das Spiel drohte zu entgleisen. Würfe im Angriff waren mutlos oder wurden gar verweigert, die Abwehr durch das fehlende Rückzugsverhalten, zu lückenhaft. Allein die Torfrauen von TuS, Karen Breitkopf jetzt auch durch eine starke Doreen Schulz ersetzt, standen sicher und verhinderten einen höheren Rückstand. Doch angetrieben wieder durch Michaela Petzke im Angriff und dem Innenblock der TuS-Frauen in der Abwehr, ging ein Ruck durchs gesamte Team, und es wurde sich über die Stationen 14:16, 16:18, 17:19 und 18:20 wieder achtbar ins Spiel gekämpft. Schade zu dem Zeitpunkt, das man es nie zu einem Ein-Tore-Rückstand gebracht hat, vielleicht hätten dann auch die jungen Hallenserinnen Nerven gezeigt.

Insgesamt konnte TuS das Spiel relativ ausgeglichen gestalten. Die gut eingestellte TuS-Deckung, lies Halle zu keinem Zeitpunkt ihren Positionsangriff so aufziehen, wie es Gästetrainer Rosike gewohnt ist. So waren es vor allem die Gegenstöße, die den völlig verdienten Endstand von 18:21 herstellten.

TuS: Schulz, Breitkopf – L. Haegebarth (Tore 2), Heine (3), Matthei (1), Wesslowski, J. Haegebarth (1), Arens (4), Petzke (5), Kietz (1), Schlecht, Böhme, Lemme, Kumstel (1)

Wenn der Kopf mitspielt…

12. Spieltag | Nordliga Frauen | TuS 1860 Magdeburg Neustadt III – TuS 1860 Magdeburg Neustadt II 17:33 (9:15)

Zum Auftakt der Rückrunde, traf man am sonntäglichen Morgen in heimischer Halle auf die eigene 2. Mannschaft. Das Hinspiel verlor man deutlich und verdient mit 14:30. Ziel war es, zu zeigen, dass man nicht nur aus dem Hinspiel, sondern auch aus dem Saisonverlauf gelernt hat. Zugleich wollte man den Schwung aus dem Burg-Sieg mitnehmen um ein ordentliches Ergebnis zu zu erzielen. So war der Plan, doch die Umsetzung lief alles andere als gut. Lediglich Mitte der 1. Hälfte und zum Ende der 2. Hälfte zeigten die jungen Neustädterinnen, dass sie gegen eine erfahrene Mannschaft mithalten und dieser Paroli bieten können.
Keine der anwesenden Spielerinnen erreichte auch nur annähernd Normalform. In der Deckung war man über weite Strecken viel zu passiv. Allein die Tore von Ulrike Simon (12) und Marianne Kumstel (7) hätten zum Erfolg der 2. Damen gereicht. Man ließ das Spiel schlichtweg über sich ergehen, wahrscheinlich hätten die Trainingsdummys heute mehr Gegenwehr geleistet.
So plätscherte das Spiel ohne nennenswerte Aktionen auf Seiten der 3. Mannschaft vor sich hin. Bis zum 5:7 (17.) konnte man das Spiel noch halbwegs offen gestalten. Doch 2 schnelle Konter und die eiskalte Bestrafung für jeden einzelnen technischen Fehler, ließ die Mannschaft bis auf 9:15 in Rückstand geraten. Doch hoffte man nun auf ein Aufbäumen wie in der Vorwoche, so sah man sich schnell getäuscht. Tor um Tor erzielte die „Zwoote“ und spielte den nie in Gefahr geratenen Sieg am Ende runter.
Im Spiel gegen die Zweite hatte man nichts zu verlieren. So gingen doch alle Beteiligten und auch die Teams der Liga von einem Sieg der „Gäste“ aus. Theoretisch hätte man daher völlig frei aufspielen können. Doch zu oft stand der Kopf und die fehlende Konzentration im Weg.
Am noch früheren Sonntagmorgen, den 24.01. um 10:00 Uhr, geht es für die Mannschaft im Halbfinale des Nordpokals gegen den Titelverteidiger aus Niederndodeleben. Um hier nicht vollends unter die Räder zu geraten, bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung in allen Mannschaftsteilen. Von einem packenden Pokalfight bis hin zu einer 50/60 Tore-Packung scheint alles möglich zu sein. Einzig und allein die Einstellung jedes einzelnen wird das Resultat am Ende widerspiegeln.

TuS: Friebel, Schirmer – Leichtenberger, Weiland, Müller J., Lemme, Müller K., Stadler, Meiner, Witte, Berger, Schlossarek F., Wernecke

Eine Randnotiz: Bereits am 06.01.2016 überreichte Marko Bittersmann von der KKH einen neuen Satz Trikots an die 3. Damenmannschaft, welche im Spiel gegen die 2. zum ersten Mal zum Einsatz kamen. Vielen Dank nochmal dafür.

 

TUSKKH

 

SALF – Frauen zu harmlos im Angriff

Am vergangenen Samstagnachmittag erwartete die Damenmannschaft von TuS 1860 mit dem HC Salzland einen der Topgegner in der Sachsen-Anhalt-Liga. Die Voraussetzungen vor der Saison können nicht Unterschiedlicher sein, als bei den beiden Mannschaften. Der TuS als Aufsteiger aus der Bezirksliga Nord/West und die Wild Chicks als Zwangsabsteiger aus Liga 3. Dennoch sind die Ziele recht ähnlich: den Platz in der Liga finden und sich in der oberen Tabellenhälfte etablieren. Schaut man auf den Saisonverlauf, so eilten die Damen aus Magdeburg von Punktgewinn zu Punktgewinn und sind nun etwas ins Stocken geraten, bei den Aschersleberinnen ist es umgekehrt. Das Publikum konnte sich also auf einen spannenden Vergleich freuen.

TuS legte in heimischen Gefilden auch gleich gut los und erwischte den besseren Start. Nach dem 1:0 baute man den Vorsprung auf 3:1 aus. Doch dann kamen die Wild Chicks besser ins Spiel. Vor allem das Spiel über den Kreis funktionierte in der ersten Hälfte gut und so konnten die Gäste in der 9. Minute mit 4:5 in Führung gehen.

Von diesem Führungswechsel erholten sich die Neustädterinnen nur schwer, so dass man 7 Gegentore in Folge einstecken musste, ehe wieder ein eigener Treffer bejubelt werden konnte. Zu diesem Zeitpunkt stand es 5:9. Über die Stationen 7:11 (19. Minute) und 10:14 (25. Minute) ging es mit 11:15 in die Pause.

Den Start in Halbzeit 2 verliefen die Magdeburgerinnen dann komplett. Ohne den letzten Willen in der Deckung und dem nötigen Zug zum Tor überlies der TuS den Gästen das Feld, welche über schnelle Angriffe auf 12:18 davon zogen. Doch die Neustädterinnen besannen sich in der Deckung und erkämpften in der Abwehr Ball um Ball. Leider belohnten sich die Gastgeberinnen für ihren Einsatz nicht gebührend. Viel zu wenige Bälle wurden zielgerichtet Richtung Tor des HC Salzland befördert. Einfachste Fehler und viele Ungenauigkeiten luden den HC immer wieder zu Gegenstoßtoren ein. Bis auf 18:28 bauten die Gäste ihren Vorsprung aus. Zum Schluss konnte der TuS noch etwas Ergebniskosmetik zum 22:29 betreiben, was aber auch daran lag, das der HC einen Gang heraus nahm.

 

TuS: Schulz, Seifried – Thürmann, L. Haegebarth, Heine, Kirsten, Damboldt, J. Haegebarth, Arens, Kietz, Schlecht, Wesslowski, K. Müller, J. Müller

männlich D – Heimspiel gegen den BSV 93 Magdeburg

Uns stand heute ein starker Gegner gegenüber. Im ersten Drittel der 1.Halbzeit blieben viele Chancen ungenutzt. Dann haben wir besser ins Spiel gefunden und konnten auch noch etwas aufholen.So stand es zur Halbzeit 6:15.

Auch in der 2.Halbzeit hatte es wieder zu lange gedauert bis wir richtig im Spiel waren. Erst nach knapp 8 Minuten gelang uns endlich wieder ein Tor. Wir haben wieder angefangen zu kämpfen und konnten auch noch einige Tore machen. 

Endstand 16:34.

Felix und Franco