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SALF – Klare Fronten von Beginn an

TuS 1860 Magdeburg-Neustadt gg. SV Oebisfelde 38:19 (21:10)

Nach dem es letzte Woche beim MSV Buna Schkopau nur mit viel Willen und einem großen Kraftakt mit dem Weiterkommen im Landespokal geklappt hat. Wollte man gegen die neuformierte Mannschaft aus Oebisfelde von der ersten Minute an Nägel mit Köpfen machen. Die Marschroute sollte die Gleiche sein, mit welcher man in der Bezirksliga Nord/West von Sieg zu Sieg eilte und souverän Meister wurde – sicher in Deckung und mit viel Druck in den Gegenstoß.

Der Gast aus dem Nordwesten des Landes konnte zwar zum noch 1:1 ausgleichen, sollte es aber auch schon der letzte knappe Stand gewesen sein. Angetrieben von einer laufstarken Michaela Petzke setzte sich TuS bis zur 15. Minute bereits auf 11:4 ab. Bei den Magdeburgern passte an dem Tag auch vieles zusammen, so waren es bis zur Halbzeit (Stand 21:10) nur 5 Fehlwürfe auf Seiten des TuS.

Das Bild in Halbzeit zwei änderte sich nicht grundlegend, Oebisfelde mühte sich im Rückraum und die Neustädterinnen hielten ihrerseits das Tempo hoch. Doch ganz so leicht wie in noch im ersten Durchgang ging es dann noch nicht mehr, so zeichnete sich die junge Gästetorhüterin Lena Reinecke mit der einen oder anderen Parade aus und verhinderte damit eine noch höhere Niederlage.

Über die Stationen 26:12 (41. Minute) durch Arens, 35:17 (55. Minute) durch Schlecht endete das Spiel mit einer schönen Spielkombination einem Tor zum 38:19 durch Petzke. Erfreulich ist, das sich alle Spielerinnen von TuS an dem Tag in die Torschützenliste eintragen konnten. Gänzlich unerfreulich hingegen ist der verletzungsbedingte Ausfall von Matthei, welche dem Team im Jahr 2015 leider nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

Kommenden Samstag treffen die Damen von TuS dann auf ein ganz anderes Kaliber. 18 Uhr ist Anpfiff in Magdeburg in der Halle der Freundschaft beim FSV 1895 Magdeburg.

TuS: Breitkopf, Kuhnert – Thürmann, L. Haegebarth, Heine, Kirsten, Matthei, Böhme, J. Haegebarth, Arens, Petzke, Kietz, Schlecht

SALF – Frauen siegreich im ersten Heimspiel

TuS 1860 Magdeburg-Neustadt gg. SG Lok Schönebeck 29:20 (12:10)

Die Frauen des TuS 1860 Magdeburg-Neustadt gewinnen, nach dem knappen
Auswärtssieg letzte Woche gegen die BSG Aktivist Gräfenhainichen (23:24), ihr erstes Heimspiel gegen die Mannschaft von der SG Lok Schönebeck deutlich mit 29:20 (12:10).

Wer letzte Woche mit in Gräfenhainichen war, konnte in der ersten Halbzeit am Sonntag gegen Schönebeck viele Parallelen im Spiel der Neustädterinnen erkennen. Mit einer ordentlichen Portion Nervosität betraten die Spielerinnen das Feld. Fehlende Abstimmung in den Angriffshandlungen und eine miserable Torausbeute verhinderten das TuS punktemäßig am Spiel mit teilnahm. So war es auch ein Tor vom 7m Punkt von Kirsten, der die Heimsieben das erste Mal zum 1:3 jubeln lies. Bis zur 10. Minute kämpften sich die Neustädterinnen auf ein 4:4 wieder heran. Aber aufgrund von fehlender Bewegung, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive, musste man den Gast aus Schönebeck wieder auf 5:8 ziehen lassen.

„Handball ist ein Laufspiel“

Es brauchte eine Zeit bis die harten Worte des Trainergespanns Pußel/Richter während einer Auszeit in den Köpfen verarbeitet werden konnten. Mit deutlich mehr Entschlossenheit und vor allem Laufbereitschaft auf allen Positionen stemmten sich die Neustädterinnen gegen eine drohende Niederlage. J. Haegebarth glich nach schöner Einzelleistung in der 24. Minute zum 8:8 aus.

Mit dem Selbstvertrauen aus der Aufholjagt und dem Gefühl von „es funktioniert doch“ bauten die Neustädterinnen ihre Führung über T. Mattei, J. Haegebarth und L. Haegebarth bis zur Halbzeit auf 12:10 aus. Auch mit Wiederanpfiff liesen die Damen von TuS nicht locker und so dauerte es bis zur 34 Minute ehe sich Schönebeck mit einem schönen Tor aus dem Rückraum zum 15:11 in Halbzeit 2 anmeldete. Doch dieses spielerische Aufflammen erstickten die Gastgeberinnen sofort im Keim. Mit viel Leidenschaft erhöhten Arens, Böhme und Matthei auf 19:11 (39. Minute). Es sollte die entscheidende Phase im Spiel gewesen sein. Über die Stationen 23:15 (45‘) und 27:17 (53‘) baute TuS den Vorsprung kontinuierlich aus. S. Kietz sorgte auf Rückraummitte mit einem sehenswerten Schlagwurf für das 29:18 und somit das letzte Tor der Neustädterinnen in dieser Partie. Das erste Heimspiel der Saison endete verdient mit 29:20, wodurch die TuS Damen nun 4:0 Punkte auf ihrem Konto haben.

Kommende Woche geht es zum Mitaufsteiger nach Halle. Nach dem man in der Relegation aus Sicht der Verantwortlichen eine viel zu hohe Niederlage kassiert hatte, drängen die Damen im Ligabetrieb nun auf Wiedergutmachung und sind nicht gewillt die 2 Punkte dort liegen zu lassen.

TuS: Schulz, Breitkopf – Thürmann, L. Haegebarth (3 Tore), Kirsten (3/1), Böhme (1), Matthei, J (2/1). Haegebarth (4), Arens (4), Petzke (8), Kietz (2), Schlecht

BF Magdeburg GmbH

1. Runde Nordcup Männer TuS 1860 Magdeburg Neustadt 2 gegen Eintracht Gommern 2 (27:26)

Nach einem anstrengenden Spiel konnte man die Erschöpfung und gleichzeitig die Erleichterung über den ersten Sieg im ersten Pflichtspiel, bei den TuS Männern erkennen.

Die Gäste aus Gommern forderten den Spielern des TuS Magdeburgs einiges ab. Am Anfang konnten Sie die 5:1 Abwehrformation immer wieder gekonnt überwinden. Alleine Heimtorhüter Nico Hoffmann ist es zu verdanken, dass die Anfangsminuten ausgeglichen bis zum 4:4 verliefen. Bis zur Pause konnte sich Gommern trotz Abwehrumstellung von TuS auf 8:12 absetzen.

Diese Führung blieb auch nach der Halbzeit für Gommern bestehen, so kam es schnell zum Zwischenzeitlichen 12:16. Dann steigerten sich die TuS Mannen enorm und konnten mit einem regelrechten Powerplay mit 18:16 in Führung gehen. Vor allem die Leistungssteigerung der Rückraumleute Christoph Teichert und Adrian Hoppe waren für diese Aufholjagd ausschlaggebend. Durch konzentrierte Abwehr- und Angriffsleistungen konnte diese Führung, bis auf kleineren Rückschlägen knapp bis zum Ende Verteidigt werden.

TuS Magdeburg Neustadt 2 Mannschaft: Nico Hoffmann, Kai Thiem (3), Adrian Hoppe (8), Christoph Teichert (7), Jan Weiß, Thomas Lück (3), René Baake (2), Johannes Patzschke, Philipp Rugies (3), Philipp Knoche, Dustin Schaarschmidt (1), Patrick Köhler, Robin Baake, Christian Nestler

Trainer: Tim Dietze

Betreuer: Lucas Sartor, Henning Tewes

Aufstieg in Sachsen-Anhalt-Liga perfekt

Mit einem 26:19 (11:10) Sieg der Frauen von TuS 1860 Magdeburg-Neustadt im Heimspiel am Pfingstmontag gegen die HG 85 Köthen konnte der Aufstieg in die höchste Handballspielklasse des Landes Sachsen-Anhalt perfekt gemacht werden und krönen damit die tolle Saison 2014/15.

Die Damen aus der Magdeburger-Neustadt dominierten die Liga. Mit 36:0 Punkten und einer Tordifferenz von 242 (576:334) waren sie das Maß der Dinge und konnten bereits drei Spieltage vor Schluss mit ihrer besten Saisonleistung im Auswärtsspiel beim TSV Niederndodeleben II 21:34 (7:20) gewinnen und somit die Meisterschaft in der bezirksübergreifenden Bezirksliga Nord/West für sich entscheiden.

Größter Wehrmutstropfen der Saison war das unglückliche Ausscheiden im Viertelfinale des HVSA-Pokal gegen den Sachsen-Anhalt-Ligisten MSV 90 Magdeburg. Während dieses Spieles, mit zwei mal fünf Minuten Verlängerung, ist es dem TuS nicht gelungen zur Normalform zu finden und mussten sich letztendlich mit 28:29 (13:11) geschlagen geben.

Um sich einen der beiden Aufstiegsplätze für die Sachsen-Anhalt-Liga zu sichern, mussten die Neustädterinnen in die Relegationsrunde. An dieser nahmen weiterhin das Juniorteam der Wildcats (die Bundesligareserve vom SV Union Halle-Neustadt), als Verlustpunktfreie Meister der Bezirksliga Süd, sowie die HG 85 Köthen als Sieger der Anhalt-Staffel teil.

Nachdem im ersten von drei Relegationsspielen die HG 85 Köthen daheim deutlich mit 16:34 verloren haben, waren die Damen aus Magdeburg vor ihrem ersten Gegner gewarnt. Gut eingestellt fuhren die Damen nach Halle. Die technisch bestens ausbildeten Hallenserinnen vom Landesleistungsstützung zeigten ihr Können während TuS einen rabenschwarzen Tag beim Torabschluss erwischte. Trotz sehr guter kämpferischer Leistung, konnten sich die Magdeburgerinnen für ihren Aufwand nicht belohnen, da sie das Spielgerät einfach nicht im Tor unterbrachten. Zum Schluss stand eine 29:20 Niederlage auf der Anzeigetafel, welche in keinster Weise die spielerische Leistung des TuS wiederspiegelte.

Der SV Union Halle-Neustadt stand somit mit den beiden Siegen als erster Aufsteiger fest. Damit ging es beim Heimspiel am Pfingstmontag gegen die Vertretung aus Köthen um Alles oder Nichts. Der TuS startete sehr nervös in die Partie, wieder blieben zu viele Pässe im eigenen Gegenstoß auf der Strecke oder man scheiterte an der bestens aufgelegten Gästetorhüterin Gutsch. Mit einem 11:10 aus Sicht des TuS ging es in die Pause. Auch nach der Halbzeit veränderte sich das Bild kaum, TuS legte vor, die HG glich aus. Doch die Kräfte der Damen aus dem Kreis Anhalt-Bitterfeld schwanden und so nutzte TuS einen fünf Torelauf, um sich entscheidend abzusetzen. Der Widerstand war nun gebrochen und die Heimsieben erhöhte in Unterzahl zweimal auf 22:16. Das Spiel endete schlussendlich mit 26:19. Die Freude auf Seiten der Neustädterinnen war riesengroß nach dem Rückzug im Jahr 2012 nun wieder in der höchsten Spielklasse des Landes vertreten zu sein. Ehrenvorsitzender Günther Knoche und Karl-Heinz Bühring (ehem. Schatzmeister) sowie Schiri-Legende Hans Lundberg gehörten zu den ersten Gratulanten.

Auch den neuen Schatzmeister unseres Vereins freute es besonders, machten ihm doch die Damen ein schönes Geburtstagsgeschenk. Auch wir gratulieren herzlich und wünschen den Damen eine erfolgreiche Saison und Uwe, dass er in seinem Amt erfolgreich wirken und uns immer die entsprechenden Mittel dafür bereit stellen kann.