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SALF – Gutes Auswärtsspiel aber keine Punkte

SALF – Fermersleber SV gg. TuS 1860 Magdeburg-Neustadt 33:30 (16:13)

Am Samstag mussten die 1. Frauen von TuS 1860 Magdeburg-Neustadt zum Staffelfavoriten der Sachsen-Anhalt-Liga den FSV Magdeburg.

Der Kader, der am letzten Wochenende noch 2 Punkte gegen die TSG Calbe/Saale holte, wurde durch Verletzungen geschmälert. So wussten die TuS-Damen, dass es kein leichtes Spiel werden wird. Hochmotiviert und  trotz der tropischen Wärme in der Halle, sollte es eine spannende Handballpartie werden.

Schnell ging die Gastgebermannschaft mit 3:1 in Führung. Doch die Mädels von aus der Neustadt fanden immer besser ins Spiel. Durch gute Spielzüge und einer starken Abwehrarbeit behielt man in den ersten 20 Spielminuten die Oberhand (Stationen 3:3; 6:9; 10:12). In den verbleibenden 10 Minuten der ersten Halbzeit schlichen sich bei unseren Damen mehr und mehr Konzentrationsfehler ein und der FSV bestrafte diese mit Tempogegenstößen. Somit stand es zum Pausenpfiff 16:13 für den Gastgeber aus Fermersleben.

Leider konnten sich die TuS-Damen nicht mehr beweisen und liefen immer einen Rückstand hinterher (17:13; 24: 21; 28:23). Sie gaben sich nicht auf und kämpften bis zur letzten Sekunde. Durch eine gute geschlossene Mannschaft Leistung schafften es die Neustädterinnen die zweite Halbzeit offen und ausgeglichen zu gestalten und trennten sich schlussendlich mit 33:30 vom Fermersleber SV.

TuS Spielführerin Ulrike Kreibich nach dem Spiel: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir haben heute hier ein gutes Spiel abgeliefert – mehr war eben heute einfach nicht drin. Ich freue mich vor allem für die jungen Spielerinnen, die in die Bresche gesprungen sind und viel Verantwortung übernommen haben.“

Doreen Schulz (Tor), Karen Breitkopf (Tor), Judith Kuhnert (Tor),, Lisa Haegebarth (5 Tore), Franziska Richter (6/1), Ulrike Kreibich, Mandy Böhme, Jenny Arens (10/2), Michaela Petzke (6), Mareike Stadler, Sandy Kietz (1), Janina Müller, Luisa Witte

SALF – TuS-Damen mit geglücktem Auftaktsieg

SALF – TuS 1860 Magdeburg-Neustadt gg. TSG Calbe/Saale 25:22 (13:9)

Die TuS-Frauen haben am vergangenen Sonntag in eigener Halle ihr erstes Heimspiel der neuen Saison erfolgreich „übers heimische Parkett getragen“. Gegner waren die Damen aus Calbe an der Saale. Beide Mannschaften gingen  mit einem vollen Kader und ähnlichen Ambitionen ins Spiel – zielen doch beide Vereine darauf ab, perspektivisch die Jugend ins Spiel der erfahreneren Frauen zu integrieren.

Zum Saisonende gab es in derselben Begegnung noch eine knappe Heimniederlage der TuS-Frauen. Doch nach einer effektiven Vorbereitung hatte das Team heute andere Ziele.

Von der Nervosität in der Kabine war nach Anpfiff zunächst nichts zu sehen. Die TuS-Damen erwischten einen Blitzstart, gingen in den ersten zehn Minuten über die Stationen 3:0 und 4:1 gleich achtbar in Führung. Ausschlaggebend dafür waren eine stabile Abwehr und ein schnelles Tempospiel nach vorne.  Doch dann besann sich Calbe ihrer Qualitäten, die im kompletten Rückraum lagen, und kam über die Stationen 4:3, 6:5 zum 7:7 Ausgleich. Aber TuS hielt dagegen, fand im Angriff variable Mittel um zum Torerfolg zu kommen und zeigte vor allem in Halbzeit eins komplett Torgefährlichkeit von allen sechs Angriffspositionen. Die Abwehr, um eine starke Karen Breitkopf im Tor, zeigte wieder ein kompakteres, bewegungsreiches Stellungsspiel, wie in den ersten Spielminuten, und so konnte man über 10:7, 11:8 mit einem 13:9 Halbzeitergebnis erst einmal entspannt in die Pause gehen.

Auch in Halbzeit zwei gehörten die ersten Spielminuten den TuS-Frauen, so zog man über die Stationen 14:10, 18:13 auf 20:15 davon, fand dabei immer wieder in Goalgetterin Michela Petzke ihre Vollstreckerin.

Trotzdem war man natürlich gewarnt, dass Calbe sich nicht geschlagen geben und TuS mit der ein oder anderen neuen taktischen Aufgabe konfrontieren wird. In einer 0:3 Strecke wurde der Rückraum noch wurfgewaltiger als in Halbzeit eins und auch über die Außenpositionen wurde Calbe noch einmal mehr gefährlich, so dass die Gäste Damen den Vorsprung beim Stand von 20:18 auf zwei Tore schmelzen lassen konnten. Nun galt es für TuS, sich für die Schlussphase wieder seiner Tugenden zu besinnen, ruhig zu agieren und Trainiertes anzuwenden. Dazu zählt Gefährlichkeit von allen Positionen, was die letzten fünf TuS-Tore über die zwei Außenpositionen, über eine starke Anna Thürmann am Kreis und wieder Petzke gut gelang.  So stand es am Ende verdientermaßen 25:22 für TuS und dieses erste Positiverlebnis will man mit in die zwei nächsten schweren Aufgaben, beim FSV Magdeburg sowie Zuhause gegen den HC Salzland, nehmen.

Trainerstimme Carsten Richter: „Es war ein gutes Spiel meiner Mannschaft. Wir haben von Beginn an konsequent das umgesetzt, was wir uns in den letzten Wochen erarbeitet haben. Hakte es in der letzten Saison doch das ein oder andere Mal im Positionsangriff, so waren heute alle Positionen sehr Torgefährlich und somit schwer ausrechenbar für den Gegner. In den kommenden Wochen müssen wir sehen, dass wir unsere Leistung konsequent über 60 Minuten abrufen können, wenn uns das gelingt, denke ich das wir gut in der Sachsen-Anhalt-Liga mitspielen werden.“

TuS K. Breitkopf, D. Schulz (Tor) – A. Thürmann (3), F. Richter (1), J. Heine (2), U. Kreibich (3), M. Böhme, T. Matthei (3), J. Arens (5), M. Petzke (8), G. Schlecht, M. Stadtler, J. Müller, L. Witte

Nordliga Damen – Abschlusstabelle

In der nun vergangenen Saison 2015/16 schickte der TuS gleich zwei Frauenmannschaften ins Rennen, um begehrte Punkte in der Nordliga einzufahren.NLF_Tabelle_2016

Zahlte die U21 Mannschaft von Gina und Marco Lindau im Vorjahr in der Bezirksklasse West noch viel Lehrgeld, so spielen sie in dieser Saison eine ordentliche Rolle in der Nordliga und belegen mit 22:22 Punkten einen guten 7. Platz.

Für die deutlich erfahreneren Damen der Zweiten lief die Saison noch um einiges besser. Aufgrund einer Rückrunde ohne Niederlage erkämpfte sich die Pußel-Truppe die Silbermedallie in der Nordliga.

Nächstes Jahr wird es einen kleinem Umbruch im Frauenbereich bei TuS geben. Die Mannschaften werden neu gemischt und es wird wieder nur jeweils ein Team in der Sachsen-Anhalt-Liga und eins in der Nordliga geben. Mit diesem Schritt sollen vor allem die U21 Spielerinnen den nächsten Schritt in ihrem Handballleben gehen. An der Seite von erfahrenen Spielerinnen sollen sie sich gezielt weiterentwickeln und sich im Frauenbereich etablieren.

SALF – Achtbar aus der Affäre gezogen

SALF – MSV Buna Schkopau gg. TuS 1860 Magdeburg 34:21 (19:9)

Zum letzten Auswärtsspiel in der Sachsen-Anhalt-Liga reisten aus der „Ersten“ nur die vier Spieler Schulz, Thürmann, Kietz und Heine zum bis dato noch gegen den Abstieg spielenden MSV Buna Schkopau. Unterstützt wurde die kleine Splittertruppe durch die jungen Nordligaspielerinnen J. und K. Müller, Stadler, Witte sowie F. Richter.

Eins vorweg, die so weder in einem Training noch in einem Spiel zusammen spielende Truppe schlug sich gar nicht so schlecht. Zumindest war fast zu jeder Zeit ein Lächeln in den Gesichtern zu erkennen.

Der MSV kam besser in die Partie und konnte bis zur 5. Minute mit 4:2 in Führung gehen. Doch TuS spielte völlig unbeeindruckt von Beginn bis zum Abpfiff ihren Stiefel runter und konnte in der 10. Spielminute beide Male durch Jana Heine zum 5:5 und 6:6 ausgleichen. Mitte der ersten Hälfte konnten sich die Gastgeberinnen das etwas Absetzen (10:7) und zogen die Zügel die nächsten zehn Minuten weiter an und enteilten auf 18:8. In dieser Phase zeigte TuS, dass die Abstimmung in den Abwehr fehlte. Das letzte Tor vor der Pause gehörte dann nochmal den Magdeburgerinnen und so ging es mit 19:9 in die Pause.

Mit Wiederanpfiff zeigte Sandy Kietz, das man sich längst nicht aufgegeben hat. Erst das Tor zum 19:10 und dann noch zwei Pfostenkracher ließen die Zuschauer auf der Tribüne aufhorchen. Das 20. Tor für die Gastgeberinnen in der 34. Minute beantwortete Anna Thürmann mit den Toren 11 und 12 postwendend zum 20:12.

Schkopau-Trainer Silvio Arndt sah sich bereits im ersten Durchgang gezwungen Franziska Richter kurz Decken zu lassen. Doch diese lies sich auch in Halbzeit zwei davon nicht abhalten sich immer wieder gefährlich ins Spiel zu bringen. Der Platz der dabei im Deckungsverbund entstand, konnte TuS mit schönen Schlagwürfen von Stadler und Witte oder Einzelaktionen von J. Müller genutzt werden.

In Minute 49 konnte sich dann auch K. Müller in die Torstatistik eintragen. Somit hatten sich nun alle Neustädter Feldspieler in eben diese Statistik eingetragen. Das Ergebnis konnte bis dahin immer auf Pausenniveau gehalten werden.
In den letzten Minuten schwanden dann etwas die Kräfte und Doreen Schulz hatte nochmal alle Hände voll zu tun, um den Vorsprung der Gastgeber nicht größer werden zu lassen.

Trotz der 34:21 Niederlage steckte niemand auf Seiten der Magdeburger in Kopf in den Sand. Vielmehr ging der Blick gleich nach vorn auf das letzte Saisonspiel am kommenden Samstag gegen den den SV Anhalt Bernburg.

TuS: Schulz (Tor), Thürmann (3 Tore), Heine (3), Kietz (3), Richter (3), J. Müller (3), K. Müller (1), Stadler (3), Witte (3)