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Erneute Lehrstunde zum Jahresabschluss

5. Spieltag | Bezirksklasse Frauen | TuS 1860 Magdeburg Neustadt III – SV Wacker Westeregeln 18:28 (11:13)

Als letztes Team in 2014 des TuS 1860 Magdeburg Neustadt waren die Damen der 3. Mannschaft in heimischer Stätte gegen den SV Wacker Westeregeln aktiv. Nach der unnötig hohen Niederlage vor Wochenfrist, wollten die Spielerinnen zeigen, das ein Spiel erst verloren ist, wenn der Schlusspfiff ertönt und man 1 Tor weniger erzielt hat. Nach einer längeren Abtastphase fanden die A-Juniorinnen aus der Landeshauptstadt gut ins Spiel und konnten die 1. Hälfte weitgehendst offen gestalten. Die Führung wechselte bis zum 7:7 munter hin und her, ohne dass sich eine Mannschaft absetzen konnte. Unachtsamkeit und Unkonzentriertheit, kurzum der Schlendrian, machte sich etwa 10 Minuten vor Halbzeitpfiff bereit, sodass die „Wackeren“ 3 Tore in Folge erzielen konnten und diesen Vorsprung bis zur Pause verwalteten (11:13).
Das Trainergespann hatte in der Pause nicht viel zu sagen, war man mit der bis dahin gezeigten Leistung zufrieden. Auch die erstmals durchgehend gespielte offensive Deckungsvariante funktionierte bisweilen gut. Zwar gelang den Damen aus Westeregeln das ein oder andere „freie“ Tor, dies aber bedingt durch die noch fehlende Abstimmung in dieser Formation.
Motiviert und Punktestrebend ging es dann in den 2. Durchgang. Doch aus unerklärlichen Gründen fanden die jungen TuS-Damen von Beginn an keinen Zugriff mehr auf das Spiel, während die Gäste ihr Spiel locker runterspielten. Fehlpässe, unvorbereitete Würfe und androhender Unzufriedenheit untereinander brachten das Spiel zum Erliegen. Funktionierte man in Halbzeit 1 noch als Einheit, so zerbrach diese Einheit an Nickligkeiten. Die Konzentration ließ von Minute zu Minute nach. Folgerichtig musste man auch mehrere Zeitstrafen und Siebenmeter über sich ergehen lassen. Tor um Tor erzielten die Westeregelnerinnen und erneut vermisste man ein Aufbäumen auf Seiten der Heimsieben. Am Ende musste man sich beim letzten Spiel des Jahres mit 18:28 geschlagen geben und war wieder einmal um der Erkenntnis reicher, dass eine gute Halbzeit nicht reicht.

An dieser Stelle muss gesagt sein, dass der Unparteiische Wolf, welcher das Spiel alleine leitete, stets ein gutes Auge für die Situation hatte und nur in ganz wenigen Fällen strittige Entscheidungen hervorruf. Auch die 2 roten Karten nach Spielende waren berechtigt. Hier erwies Wiebke Schlossarek ihrer Mannschaft einen Bärendienst. Im Konter brachte sie Ihre Gegenspielerin, mit der sie sich das ganze Spiel über „neckte“, zu Fall. Dies ist nun leider mit einer Disqualifikation mit Bericht zu ahnden, wobei die Entscheidung über die Länge der Sperre dem Staffelleiter obliegt.

Die A-Juniorinnen verabschieden sich somit mit 2 Siegen und 3 Niederlagen und dem 4. Tabellenplatz in die Weihnachtspause. Am 03.01.2015 geht es bereits weiter. Dann erwartet die „TuSis“ ein gut besetztes Vorbereitungsturnier beim Fermersleber SV, bei dem einige neue Dinge ausprobiert werden sollen.
Am 10.01.2015 geht es dann mit dem Ligabetrieb bereits weiter. Niemand geringeres als der Tabellenführer wartet dann zum Auftakt auf die A-Juniorinnen.

Wir wünschen unseren Familie, Freunden, Fans und Unterstützer besinnliche Feiertage und eine guten Rutsch ins neue Jahr. Auf ein Wiedersehen in 2015.

TuS: Friebel – Leichtenberger, Happe, Weiland (2), Schlossarek W., Müller J., Lemme (9/1), Müller K. (3), Strecker (3), Meiner (1), Berger, Schlossarek F., Schleef

TuS-Juniorinnen verteilen reichlich Geschenke zum Nikolaus

4. Spieltag | Bezirksklasse Frauen | SG Grün-Weiß Hohendodeleben – TuS 1860 Magdeburg Neustadt III 34:17 (18:11)

Zum 1. Auswärtsspiel der Saison, musste man gegen den Tabellenzweiten in Hohendodeleben eine herbe 34:17-Niederlage einstecken. Hielt man bis zum 10:8 (20.) noch gut mit und konnte das Spiel offen gestalten, ging ab da an nichts mehr und die Gastgeberinnen überrannten die jungen Landeshauptstädterinnen. Am Ende ließ man die Angriffe über sich ergehen und ging hängenden Hauptes mit einer 17-Tore Niederlage vom Feld.

Doch zum Spielverlauf. Der eigenen Stärken bewusst und dem Willen, die Fehler aus dem letzten Spiel nicht zu wiederholen, ging man in das Spiel. Nach einer langen Abtastphase und wenig Toren (1:1 – 7.), konnten die Magdeburgerinnen erstmals bei 3:2 und nochmals 4:3 in Führung gehen. Dies sollte aber bereits die letzten beiden Führungen gewesen sein. Fortan konnten die Damen von Grün-Weiß vorlegen, TuS zog nach, bis die Gastgeberinnen bei 10:8 (20.) erstmals 2 Tore in Front lagen. Bis dahin war es ein Spiel der Abwehrreihen. Beide Mannschaften standen sicher und konnten immer wieder technische Fehler sowie unvorbereitete Würfe erzwingen. Das passive Spiel wurde in dieser Zeit vom Schiedsrichtergespann schlichtweg missachtet, sodass die Angriffsspiele mitunter 2 Minuten dauerten. Unerklärlicherweise, geriet mit dem ersten Gegenstoßtreffer der Heimsieben zum 11:8, das Abwehrverhalten der TuS-Damen völlig durcheinander. Es gelang nichts mehr. Weder im Angriff, noch in der Abwehr. Während die Hohendodeleberinnen jeden Fehler eiskalt bestraft, ergaben sich die A-Juniorinnen ihrem Schicksal und mussten binnen 10 Minuten 8 Gegentreffer hinnehmen. Mit 18:11 ging es in die Pause.
In der Pause musste das Trainergespann Tschirschwitz/Lindau deutliche Worte sprechen. Die gezeigte Leistung des letzten Drittels, entsprach in keinster Weise den Vorstellungen. Fehlender Einsatz und mangelhaftes Angriffsspiel war der Grund für den hohen Rückstand.
Mit dem Willen, das Spiel bis zum Schluss offen und die 2. Halbzeit positiv zu gestalten, ging man die letzten 30 Minuten an.
Doch bereits mit Anpfiff musste man feststellen, dass die Gastgeberinnen keine Geschenke zu verteilen hatten. Vielmehr waren es die Gäste aus der Magdeburger Neustadt, die weiter fleißig zum Kontern einluden. Sandy Friebel im Tor der TuS-Damen, musste im 2. Abschnitt ganze 30 Konter über sich ergehen lassen. Einzig der mangelnden Treffsicherheit war es zu verdanken, dass das Ergebnis nicht noch höher ausfiel. In Ansätzen erkannten man den Willen, sich gegen das Debakel zu stemmen. Doch alleine ist man selten stark genug, diesen Kraftaufwand zu bewältigen. Das „WIR“ fehlte gänzlich. Tore wurden lediglich über Einzelaktionen erzielt.
Am Ende setzte es eine deutliche und berechtigte 34:17 Niederlage, in der die A-Juniorinnen des TuS 1860 Magdeburg Neustadt ordentlich Lehrgeld, gegen einen souverän und eiskalt aufspielenden Gastgeber aus Hohendodeleben, zahlen mussten.
Nun gilt es, das Spiel aufzuarbeiten und die Fehler zu beheben. „Runterschlucken und weiter“ gilt diesmal nicht.
Am 3. Advent wartet mit dem SV Wacker Westeregeln ein erneut erfahrener Gegner in der heimischen TuS-Halle darauf, die Punkte streitig zu machen.

An dieser Stelle erneut der Dank an die anwesenden Zuschauer, die das Spiel in fremden Gefilden zu einem Heimspiel machten. Vielen Dank.

TuS: Friebel – Meiner (2), Lemme (4/1), Müller J. (1), Müller K. (5/2), Strecker (3), Schlossarek F., Schlossarek W., Weiland (2/1), Leichtenberger, Friedrichs, Berger, Schleef

Durchwachsene Generalprobe

Testspiel | Post SV Magdeburg – TuS 1860 Magdeburg Neustadt III 24:14 (10:8)

Die 3. Frauen des TuS 1860 Magdeburg trafen im letzten Testspiel vor Saisonbeginn auf eine erfahrene Mannschaft des Post SV Magdeburg. Während die jungen Neustädterinnen bis zur Halbzeit das Spiel offen gestalten konnten, musste man sich in Halbzeit 2 der Erfahrung geschlagen geben und die Generalprobe mit einer deutlichen 10-Tore Niederlage abschließen.

Der Start war sehr vielversprechend. Während die Post-Damen mit dem ersten Wurf zwar in Führung gehen konnte, dauerte es 7 Minuten, bis das 2.Tor fiel. Dies war der Ausgleichstreffer zum 1:1. Bis dahin egalisierten sich beide Mannschaften. Die Deckung der normalerweise in der A-Jugend spielenden Gäste agierte clever und konnte ein ums andere Mal technische Fehler provozieren. Im Angriff wurden die in den Vorwochen einstudierten Abläufe kosequent gespielt. Lediglich am Torabschluss haperte es. Die Führung wechselte im 1. Durchgang munter hin und her. Mit Pausenpfiff konnten sich die Post-Damen erstmals mit 2 Tore in Front setzen.
In der Pause sprach Trainer Michael Tschirschwitz die kleinen Defizite an, konnte ansonsten nur mit der Torausbeute nicht zufrieden sein. Lediglich 8 Tore bei 35 Versuchen standen zu Buche.
Der 2. Abschnitt begann auf Seiten der Gastgeber, ähnlich wie im Testspiel gegen den FSV, sehr schwungvoll. Große Probleme hatte man nun mit der agileren Deckungsarbeit der Postlerinnen. Gleichzeitig spielten diese ihre komplette Erfahrung aus und bestraften jeden Fehler der jungen Gäste mit einem Tempo-Gegenstoß, der in den meisten Fällen erfolgreich vollendet wurde. TuS-Keeperin Sandy Friebel schaffte es gelegentlich, sich hier durch gute Paraden auszeichnen zu können. Im 2. Durchgang lag es vor allem an der fehlenden Durchschlagskraft. Lediglich 20 Torwürfe, bei 6 Treffern, binnen 30 Minuten konnte man verzeichnen. Leider waren die Würfe hier unvorbereitet und ungenau. Schlussendlich setze es eine unnötig deutliche 24:14 Niederlage.
Dennoch sind die Trainer gut gestimmt, was den Saisonauftakt am Sonntag gegen den HC Salzland III betrifft. Die letzten Feinheiten werden in den abschließenden Trainingseinheiten aufgearbeitet, sodass einem erfolgreichem Saisonstart nichts im Wege steht.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei den, zu einem Testspiel, zahlreich erschienen Zuschauern.

TuS: Friebel – Schlossarek F., Lemme (5), Müller J. (1), Müller K., Strecker (3), Meiner (3), Berger, Weiland (2), Friedrichs, Happe, Schleef