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SALF – Unentschieden beim Junior-Team der Wildcats

SV Union Halle Neustadt II gg. TuS 1860 Magdeburg-Neustadt 19:19 (7:10)

Mit einer starken kämpferischen Leistung trotzen die Damen aus der Magdeburger Neustadt der Bundesliga Reserve von Union Halle einen Punkt im zweiten Auswärtsspiel der Saison ab und manifestieren damit ihre Ambitionen in der oberen Tabellenhälfte mitspielen zu wollen. Wer das Spiel gesehen hat, könnte sagen, dass ein Punkt verlorenen wurde oder das deutlich mehr auf Seiten der Magdeburger drin war.

Aber zur Ausgangslage: Ohne Trainer Pußel und nur mit Tina Matthei für die rechte Seite und somit nur acht Feldspielern machten sich die Damen von TuS am Sonntagvormittag auf zum Mitaufsteiger nach Halle. Beide Mannschaften trafen bereits im Relegationsspiel zum Aufstieg in die Sachsen-Anhalt-Liga aufeinander. In jenem Spiel im Mai setzte es für den TuS, welche mit voller Kapelle in Halle antraten, eine herbe Niederlage mit neun Toren Differenz. Doch mit dem Wissen, um die eigenen Stärken und zugegebenermaßen auch um die eigenen Schwächen, wollte man aus Sicht von TuS nichts herschenken.

Hoch motiviert und mit mannschaftlicher Geschlossenheit ging es in die Partie. Nach 10 Minuten des Abtastens und einem Zwischenstand von 2:2 Toren übernahm TuS nun das Zepter und setzte sich bis zur 18. Minute auf 3:7 ab. Die Abwehr der Magdeburgerinnen agierte gut und zwang die jungen Gastgeberinnen immer wieder zu Fehlabspielen. Und wenn der Ball dann doch auf das Tor kam war Karen Bereitkopf entsprechend zur Stelle. Über die Stationen 4:8 (22. Minute) und 6:9 (27. Minute) konnten die Gäste ihren Vorsprung behaupten und so ging es verdient mit 7:10 in die Pause.

War doch zu erkennen das Union Trainer Rösike sichtlich unzufrieden mit der ersten Halbzeit seiner jungen Spielerinnen war. Stellte sich TuS auf eine energischere Gangart im Angriff und in der Defensive der Gastgeberinnen ein. So war es auch. Mit konsequenten Vorwärtsdrang setzte der SV Union die Magdeburger unter Druck und kamen bis zur 38. Minute wieder auf 10:11 heran. Doch die Gäste besannen sich und konnten den Vorsprung erneut auf 11:16 (47. Minute) ausbauen.

In der letzten Viertelstunde wurde es dann hektisch auf dem Feld. War es, neutral betrachtet, zwischen der 40. und der 50. Minute die ein oder andere Zeitstrafe auf Seite von Union Halle zu viel, so traf es die Magdeburger in den letzten 10 Minuten mit voller Wucht. Aufgrund der fehlenden Alternativen auf der Bank und nun ständig in Unterzahl agierend schmolz der Vorsprung 13:18 (52. Minute) langsam dahin. Hinzu kam, das TuS in den Schlussminuten zwei Mal vom 7m-Punkt scheiterte. Sprichwörtlich auf der Zielgeraden fingen die Hallenser mit dem 19:19 in der 59. Minute die Gäste noch ab. TuS vermochte es dann in den letzten 20 Sekunden nicht mehr den Ball im Gehäuse der Gastgeber unterzubringen und so endete das Spiel mit einem 19:19 Unentschieden.

Richter war nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Nach dem Spielverlauf, hätte ich hier gern 2 Punkte mitgenommen. Hätte mir aber einer vorher gesagt, dass es heute hier ein Unentschieden wird, hätte ich das sofort unterschrieben.“

Der TuS 1860 Magdeburg-Neustadt reist nächsten Sonntag, den 04.10.2015, wieder in den Süden Sachsen-Anhalts. Um 15 Uhr ist Anpfiff im HVSA-Pokalspiel beim MSV Buna Schkopau.

TuS: Schulz, Breitkopf, Kuhnert – Thürmann, L. Haegebarth (2 Tore), Kirsten (3/2), Matthei (7/3), Damboldt (1). J. Haegebarth, Arens (2/1), Petzke (4)

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Zeit für den Endspurt

Das Osterfest 2015 gehört der Vergangenheit an und bei bestem Wetter war das Osterfeuer bei TuS wieder ein riesen Erfolg. Viele der über 750 registrierten Mitglieder von TuS waren am Ostersonntag auf dem Weg zum Sportgelände Zielitzer Straße aber auch viele Anwohner und Freunde wohnten dem Feuer bei. Der Verantstalter Jörg Schmidt („Schmidti“) und der Vorstand freuten sich über die große Resonanz und versprachen, dass das nicht das letzte Osterfeuer bei den Neustädtern gewesen sein soll.

TuS_Ostern_2015

Bild Rolf Briedenhahn

Video Dirk Pilz

Unterdessen atmeten die Aktiven und die Verantwortlichen der Abteilung Handball noch einmal kräftig durch und genoßen das spielfreie Wochenende. Ein Blick in die nahe Zukunft zeigt, das sich die Handballer in den letzten Saisonwochen noch einmal kräftig strecken müssen, um die Saisonziele zu erreichen.

Die Verbandsliga Männer spielen am kommenden Wochenende in ihrem letzten Auswärtsspiel beim Spitzenreiter Post SV Magdeburg im Lorenzweg. Wichtiger (falls es überhaupt weniger wichtige Spiele gibt) sind die folgenden Heimspiele gegen die beiden anderen Lokalrivalen Fermersleber SV und BSV 93, will man doch in der Endabrechnung vor diesen Mannschaften im Tableau stehen.

11.04.15 16:00 Uhr Post SV Magdeburg gegen TuS

19.04.15 17:00 Uhr TuS gegen BSV 93 Magdeburg II

25.04.15 17:00 Uhr TuS gegen FSV 1895 Magdeburg

02.05.15 17:00 Uhr TuS gegen SG Lok Schönebeck

 

Bei den Damen in der Bezirksliga Nord/West ist die Ausgangssituation vor den letzten 3 Spielen eine völlig andere. Mit einem Sieg am folgenden Sonntag in Niederndodeleben kann der Staffelsieg fest gemacht werden. Doch damit allein wollen sich die Damen nicht zufrieden geben, können sie doch eine lupenreine Saisonleistung hinlegen. Vor allem das letzte Heimspiel gegen den Gegner aus Ilsenburg wird nochmal ein spannendes, tat man sich doch im Hinspiel erheblich schwerer als gedacht.

12.04.15 16:00 Uhr TSV Niederndodeleben II gegen TuS

19.04.15 15:00 Uhr TuS gegen HV Ilsenburg

25.04.15 17:00 Uhr SV Eiche 05 Biederitz gegen TuS

 

Auch im Nachwuchsbereich gilt es nicht nachlassen, können sich alle im spielbetriebbefindlichen Mannschaften in ihren Tabellen noch weiter nach oben schieben. Die weibliche E-Jugend muss Vorsprung von 2 Punkten auf den Zweiten, den HSV Magdeburg, die letzten 4 Spiele verteidigen, um den Traum von der Meisterschaft wahr werden zu lassen.

Wir hoffen alle Mannschaften gehen mit dem nötigen Willen und der nötigen Konzentration in die Spiele, damit die Ziele dieser Saison alle erreicht werden!

Die Abteilung wünscht allen Mannschften viel Erfolg dabei.

Wohin des Weges?

8. Spieltag | Bezirksklasse Frauen | SV Germania Gernrode – TuS 1860 Magdeburg Neustadt III 21:13 (15:7)

Bereits vor einer Woche traten die Damen aus der Landeshauptstadt den Weg in den Harz nach Gernrode an. Ziel war es, dort nicht nur Schnee zu sehen, sondern auch Punkte mitzunehmen. Enttäuschenderweise konnte man beides nicht mit Hause nehmen. Nach einer desolaten ersten Hälfte, und einem nicht besseren 2. Abschnitt verloren die A-Jugendlichen beim Tabellenletzten völlig unnötig, aber verdient mit 21:13.
Doch zum Spielverlauf. Sollte das Spiel ursprünglich 15:30 beginnen, sah man bei Ankunft in Gernrode den Start eines Jugendspiels. Hintergrund dafür war die verspätete Anreise des Schiedsrichtergespanns. Die nun unfreiwillige Pause bis zum Spielbegin tat den jungen Damen scheinbar nicht gut. Von Beginn an war man in der Deckung zu nachlässig. Tor um Tor zogen die Hausdamen davon. In der Deckung konnte man nichts den Rückraumwürfen entgegensetzen. Viel zu passiv agierte man in den ersten 20 Minuten des Spiels. Auch erwischte die Magdeburger Torfrau einen ganz schlechten Tag. Im gesamten Spiel kam sie auf lediglich 9 Bälle (14% Quote). Erst eine Umstellung auf Manndeckung gegen die Aufbaumittespielerin der Harzerin zeigte etwas Wirkung. Die Würfe aus dem Rückraum wurde nun eher unterbrochen, doch haperte aus nun auf den Außen- und der Kreisposition. Vom zwischenzeitlichen 4:11 aus Sicht der Gäste, ging es dann mit 7:15 in die Pause.

In der Pause wurden die Defizite sowohl in der Deckung, als auch im Angriff angesprochen. Mehrmals wurde an das Vertrauen an sich selbst appeliert, sowie den Mut zu packen und die einfachen Tore zu erzielen.

Die Worte schienen Gehör gefunden zu haben. Mit 3 Toren in Folge und einer durchaus deutlich besseren Deckungsarbeit zeigten die A-Jugendlichen, was in ihnen steckt. Doch dies war am heutigen Tage nur ein kurzes Aufflackern des Könnens. Bereits nach 7 Minuten fiel man in das „alte Verhaltensmustern“ der ersten Halbzeit. Nichts ging mehr. Glücklicherweise hielt die Deckung mehr schlecht als recht, sodass der Abstand nicht weiter wuchs. Doch unendliche 15 Minuten musste man aus Sicht der Gäste auf den nächsten Treffer warten. Bis dahin waren bereits alle Messen gelesen und man ergab sich sichtlich dem Schicksal. Weder die Rückraumpositionen, noch die Außen- oder Kreispositionen mochten sich gegen die Niederlagen beim Tabellenletzten zu stemmen. Klare Wurfchancen wurden ausgelassen, die Verantwortung weitergegeben oder in der richtigen Situation die falschen Entscheidungen getroffen.
Das Spiel plätscherten so vor sich hin und war im 2. Druchgang ein Festival an Fehlern, wohlgemerkt auf beiden Seiten. Der 2. Abschnitt endete dann mit 6:6. Am Ende stand eine deutliche Auswärtsniederlage für die Magdeburgerinnen zu Buche, die so nicht eingeplant war.
Die letzten 3 Spiele der Saison werden zeigen, wohin der Weg geht. Am 21.03.,a lso schon nächsten Samstag, gastiert man in Westeregeln (4.), gegen welche man eine 10-Tore Niederlage im Hinspiel hinnehmen musste. Am 12.04. will man die 17-Tore Niederlage gegen Hohendodeleben (2.) und am 25.04. die 8-Tore-Niederlage gegen den designierten Meister aus Bernburg vergessen machen und sich mit einer ordentlichen Leistung aus der Saison verabschieden.

TuS: Friebel – Leichtenberger, Friedrichs (1), Happe , Weiland (3/1), Schlossarek W., Müller J., Lemme (5/1), Stadler, Strecker (3), Berger, Schlossarek F. (1), Schleef