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SALF – Keine Punkte in Dessau

SALF Dessau-Rosslauer HV gg. TuS 1860 Magdeburg-Neustadt 24:18 (12:10)

Zum letzten Punktspiel im Jahr 2016 in der Sachsen-Anhalt-Liga der Frauen reisten die Damen des TuS 1860 Magdeburg-Neustadt am Sonntag zu den Frauen des Dessau-Rosslauer HV. Anwurf in der Anhalt Arena war um 13:30 Uhr. Nach zuletzt zwei Niederlagen galt es zu versuchen wieder in die Erfolgsspur zurück zu finden. Das dies kein leichtes Unterfangen werden sollte zeigt ein Blick in die Tabelle. Die Damen des DRHV, vor dem Spieltag auf Platz 3 liegen, konnten alle Heimspiele gewinnen.
Hinein in Spielgeschehen. 5:5 nach gespielten 15 Minuten. Während die Abwehrreihen beider Teams am Anfang solide Arbeit leisteten ging nach vorne für beide nicht viel. Magdeburg erwischte den besseren Start und ging durch 2 Siebenmeter mit 0:2 in Führung. Das 1:3 in der 7. Spielminute war dann auch der Weckruf für die Damen des DRHV, die ihrerseits nun besser in das Spiel fanden und erstmals beim 4:3 nach 11 Minuten die Führung übernahmen. Die Führung im Spiel wechselte in dieser Phase ständig. Über die Stationen 4:4, 4:5 und 5:5 gelang es dann erstmalig den Dessauerinnen sich auf 7:5 abzusetzen. Doch TuS gab nicht auf und kämpfte weiter, hielt das Spiel spannend und konnte mit einem 0:3 Lauf nach 21 Minuten die erneute 7:8 Führung übernehmen. In dieser Phase des Spiels schien alles möglich zu sein. Nun waren es die DRHV Frauen die mit 3 Toren in Folge die erneute Führung 10:8 nach 25 Minuten übernahmen. Es war ein Spiel auf Augenhöhe welches mit 12:10 in die Halbzeitpause ging. Kurioses zum Ende der 1. Hälfte. Nach einer Auszeit der Dessauerinnen 12 Sekunden vor Schluss lief nach Wiederanpfiff die Zeit nicht mit. Der Ball landete im Tor doch der Treffer zählte nicht. Die Uhr wurde auf 4 Sekunden vor Ende gestellt, die Dessauer Damen hatten den Ball – zählbares kam nicht mehr heraus.
Die zweite Hälfte begann wie die erste. Die Magdeburger Frauen konnten mit einem Siebenmeter auf 12:11 verkürzen und hatten in der 35 Spielminute die Chance durch einen erneuten Siebenmeter zum Ausgleich zu kommen doch diese Chance blieb ungenutzt. Nun waren es die Dessauerinnen die 3 schnelle Tore erzielen konnten und sich so auf 15:11 in der 37. Spielminute absetzten konnten. Das Magdeburger Trainergespann reagierte mit einer Auszeit. Man verkürzte auf 15:12 doch die DRHV Frauen waren in dieser Phase des Spiels besser und konnten auf 17:12 nach 38 Minuten davonziehen. Sie nutzten die sich häufenden technischen Fehler der TuS Damen konsequent aus. Die Angriffe wurden nicht konsequent durchgespielt und wenn es dann doch zu einer Möglichkeit kam, wurde der Ball von der Dessauer Torhüterin pariert. Auch in der Abwehr der Neustädterinnen lief in dieser Zeit nichts zusammen.  Diese 5 Tore Führung zeigte Wirkung bei den TuS Damen, konnte man nochmals auf 17:14 verkürzen legten die Dessauerinnen wieder einen drauf und führten in der 46. Spielminute 20:14. Über das 20:15, 21:15 bis zum 22:16 in der 49. Spielminute blieb der Vorsprung konstant.
In den darauffolgenden sieben Spielminuten gelang es nun beiden Teams keine Treffer mehr zu erzielen bevor in der 57. Spieleminute Magdeburg das 22:17 gelang. Zu diesem Zeitpunkt stand schon längst fest, dass man erneut mit leeren Händen dasteht. Am Ende gewinnen die DRHV Damen mit 24:18 etwas zu hoch allerdings nicht unverdient.

Weiter geht es mit dem Pokalspiel in heimischer Halle gegen den BSV 93 Magdeburg am 06.01.2017 bevor am 15.01.2017 die Rückrunde mit dem Spiel bei den Damen der TSG Calbe eingeläutet wird.

Zum Abschluss bleibt uns noch allen TuS Mitgliedern, Anhängern und Freunden des Handballsports ein friedliches Weihnachtsfest und alles Gute für das kommende Jahr zu wünschen! Bleiben Sie uns gewogen.

 

 

TuS-Frauen holen sich endlich wieder einen Punkt durch Kampf- und Teamgeist

Am vergangenen Samstag waren die TuS-Frauen zu Gast beim Dessau-Roßlauer HV 06. Das Team war vor Spielbeginn noch sichtlich nervös. Musste man dieses Mal ohne Trainerstab anreisen und nach wie vor mit geschwächter Reservebank auflaufen. Doch genau das sollte am Ende den entscheidenden Ansporn geben.

Um 13:00 Uhr erfolgte der Anpfiff in der Anhalt-Arena, von dort an waren alle TuS-Frauen auf ihr Spiel fokussiert. Das erste Tor gehörte allerdings den Dessauerinnen. So sollte es sich auch im ganzen Spielverlauf fortführen. Dessau legt vor, TuS zieht nach.

Nach 20 gespielten Minuten konnten sich die Gastgeberinnen sogar mit einem 5 Tore Vorsprung auf 10:5 absetzen. Doch dieses Mal bewegte sich TuS wesentlich wacher und agiler in der Abwehr, sodass man den Gegner zu Fehlwürfen zwang. Somit konnten einige Male die gegnerischen Spielzüge unterbunden und daraus in den eigenen Angriff gestartet werden.

Das Team schaffte es sofort wieder Anschluss zu finden. Zur Halbzeit ging es dann mit einem Tor Rückstand (13:12)in die Kabine.

In den vergangenen Partien litt das Spiel der TuS-Frauen immer stärker an der Fehlerquote bei den Zuspielen oder im Torabschluss. N diesem Spieltag lief alles besser. In der Abwehr kommunizierte man, half sich gegenseitig aus und motivierte sich. Im Angriff ein ähnliches Spiel. Mit einer starken Tina Matthei auf der rechten Seite, konnten die angesagten Spielzüge meist erfolgreich abgeschlossen werden. So war es kein Wunder, dass es selbst 3 Minuten vor Spielende unentschieden stand. TuS konnte seinen letzten Angriff 40 Sekunden vor Spielende leider nicht im Tor unterbringen. Auch die Dessauerinnen hatten 10 Sekunden vor Schluss noch einmal die Chance den Siegtreffer zu setzen. Die TuS-Frauen wussten dies glücklicher Weise zu verhindern.

Das Spiel mit einem sehr verdienten Punkt aus Sicht der Magdeburgerinnen (26:26)!

Nicht nur der eine Punkt konnte an diesem Spieltag mitgenommen werden, sondern viel wichtiger war, dass dieser durch wiedergewonnene, fast verloren geglaubte Kommunikation auf dem Spielfeld und Teamgeist erarbeitet wurde.

TuS MD: Schulz und Breitkopf(Tor) – Thürmann (1), L. Haegebarth (4), Heine (4), Damboldt (1), Wesslowski (1), Matthei (9), J. Haegebarth (1), Arens (5), Schlecht

SALF – Auswärtspunkt im Spitzenspiel gesichert

FSV 1895 Magdeburg gegen TuS 1860 Magdeburg-Neustadt 29:29 (14:15)

Mit einem weiteren wichtigen Auswärtspunkt beim FSV 1895 Magdeburg setzen sich die Sachsen-Anhalt-Liga Aufsteiger aus der Magdeburger Neustadt weiterhin oben in der Tabelle fest. Trotz der Freude, über das erreichte 29:29 Unentschieden, war das Trainergespann Pußel/Richter nach dem Spiel nicht restlos zufrieden. So kritisierte Pußel: „Eine Anja Schröder wird man in einem Spiel nicht gänzlich ausschalten können, aber 11 Tore sind einfach zu viel. Da müssen wir in Zukunft cleverer agieren.“

Es war von Beginn an eine temporeiche und spielerisch gute Partie. Die Gastgeberinnen aus Fermersleben rissen das Ruder sofort an sich und lagen in der 10. Minute mit 6:3 in Front. Das bis dahin etwas glücklose Angriffsspiel des TuS nahm nun merklich mehr Fahrt auf und so konnte man zur 18. Minute mit 7:8 das erste Mal selbst in Führung gehen. Es entwickelte sich ein durchweg spannender Spielverlauf, bei dem sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Über die Stationen 11:10 (22. Minute), 12:13 (27. Minute) ging es mit 14:15 für die Gäste in die Pause.

Die eigene Kabinenmotivation der Damen von TuS wirkte und so waren sie es, die den Torreign in der zweiten Halbzeit zum 14:16 eröffneten. Es dauerte bis zur 37. Minute eh der FSV wieder zum 18:18 ausgleichen konnte. Aber TuS lies nicht locker und setzte sich bis zur 45. Minute auf 20:23 ab. Doch mit drei Toren innerhalb von 65 Sekunden egalisierten die Damen des FSV den Vorsprung.

Auch in der Schlussphase änderte sich nichts grundlegend am Spielgeschehen und an den Hauptprotagonisten des Tages. TuS legte über Heine und Petzke vor und der FSV zog mit Pätzold und Schröder nach. So auch in der 60. Minute Jana Heine wurde über Linksaußen gut freigespielt und verwandelte sicher zum 28:29. Im Gegenzug war es eine feine Einzelleistung von Anja Schröder, welche 12 Sekunden vor Schluss den 29:29 Ausgleich brachte.

Nach dem Abpfiff war Trainer Richter mit der Leistung seiner Damen zufrieden: „Wichtig für uns ist, das wir uns im entscheidenden Moment vor dem Torhüter richtig konzentrieren und uns selbst für den Aufwand, den wir im Spiel nach vorn betreiben, auch belohnen. Wenn uns das gelingt, sind eben auch Punkte bei Gegnern wie in Halle oder heute beim FSV drin.“

Am 01.11.2015 um 15 Uhr erwarten den Dessau-Roßlauer HV 06, welcher aktuell mit 9:1 Punkten auf Platz 2 der Tabelle rangiert.

TuS: Breitkopf, Kuhnert – Thürmann (Tore 1), Heine (7/3), Kirsten (5/3), Damboldt (1) Böhme (3) , J. Haegebarth, Arens (4), Petzke (8), Kietz, Schlecht

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