Schlagwort-Archive: Auswärtssieg

21. Spieltag Verbandsliga Nord 2018/19

LSV 90 Klein Oschersleben – TuS 1860 Magdeburg-Neustadt

21:23 (8:12)

„Gewonnen?? Gewonnen!? Gewonnen!!“

Wir schreiben den 10.02.2018. Die HSG Altmark West hieß noch HV Solpke/Mieste, der HSV 2000 Zerbst spielte noch in der Verbandsliga NORD und wir gewannen unser bis dato letztes Auswärtsspiel. Nun sind nicht nur zwei, sondern drei der aufgezählten Punkte nichtig! Knapp 14 Monate nach dem letzten Auswärtssieg haben wir den ersten Erfolg in der Ferne einfahren können! In einem wenig hochklassigen, fast schon „dreckigen“ Spiel konnten wir uns gegen Klein Oschersleben denkbar knapp mit zwei Toren mehr auf der Habenseite durchsetzen – ein elementar wichtiges Lebenszeichen!

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SALF – Kampfgeist siegt in Staßfurt

SALF – HC Salzland 06 gg. TuS 1860 Magdeburg-Neustadt 25:26 (14:13)

Auch gegen den HC  Salzland konnten die TuS-Damen am Ende jubeln.

Mit den beiden Spielen bei der TSG Calbe (24:29) und daheim gegen den Lokalrivalen FSV 1895 Magdeburg (26:26) und den daraus resultierenden 3:1 Punkten sind die Frauen  von TuS gut in die Sachsen-Anhalt Liga Saison 2017/18 gestartet.

Das es beim HC Salzland ein schweres Auswärtsspiel werden würde, war dem Trainergespann Richter/ Wollweber bereits vor Anpfiff klar.  Die TuS-Frauen reisten mit voller Truppe mit dem Wissen, aus dem Punktgewinn gegen den FSV letzte Woche, nicht Chancenlos zu sein an. Weiterlesen

Achtungserfolg in der Börde

SV Oebisfelde II – TuS 1860 Magdeburg-Neustadt II 14:22 

Nach dem letzten Heimsieg gegen den Ligaprimus SV Irxleben (27:17) ging es an diesem Wochenende in die Börde zur 2. Frauenmannschaft des SV Oebisfelde.
Die Erfolgsaussichten schienen vor Anpfiff der Partie eher gering, da TuS aus den unterschiedlichsten Gründen ersatzgeschwächt mit nur 6 Feldspielerinnen und 2 Torfrauen anreiste. Die Oebisfelder Handballdamen, die zum einen im Altersdurchnitt 9 Jahre jünger waren, konnten zum anderen auch auf wenigstens 3 Auswechselspielerinnen zurückgreifen.
Vor Anpfiff der Partie des gastgebenden Tabellenfünften gegen den aktuellen Dritten der Nordliga legte Trainer Dirk Pußel noch mal den Fokus auf die Tugenden der Mannschaft, die in den letzten Begegnungen zum Erfolg führten: konstante Torhüterleistung – konsequente Deckungsarbeit – mit einem Tor mehr als der Gegner das Spiel beenden.
Dementsprechend eingestellt tasteten sich die Neustädterinnen nach Anpfiff an die Aufgabe heran und konnten durch Spielmacherin J. Lemme gleich in Führung gehen. Stück für Stück baute TuS den Vorsprung aus und konnte sich zwischenzeitlich sogar bis zur 26. Minute ein Vier-Tore-Polster erarbeiten. Leider konnte dieser Puffer nicht bis zum Halbzeitpfiff gehalten werden und so verabschiedeten sich beide Mannschaften mit einem 8:9 – Halbzeitstand in die kurze Pause. Diese nutzte Trainer Pußel um seine Spielerinnen zu loben und in Einzelgespräche korrigierende Tipps für die zweiten 30. Minuten mit auf den Weg zu geben.
Nach Wiederanpfiff konnten die Oebisfelderinnen zwar noch zum 9:9 ausgleichen, doch danach gaben die Gäste die Führung nicht mehr aus der Hand. Durch eine hervorragend haltende L. Beckers sowie eine konstante Deckungsarbeit, die den SV Oebisfelde immer wieder zu Fehlern zwang, machten die Neustädterinnen ca. 10 Minuten vor Spielende den Sack zu. Mit einem 14:22-Sieg im Gepäck verließen die TuS-Frauen, erschöpft aber überglücklich das Parkett und konnten mit den 2 Punkten mehr auf dem eigenen Konto den dritten Tabellenplatz weiter stabilisieren.

Nach den Osterfeiertagen geht es dann am 03. April 2016 um 13:00 Uhr gegen die SG Fortschritt Burg in heimischer Halle weiter auf Punktejagd.

TuS 1860 Magdeburg-Neustadt II:​
L. Beckers, M. Pußel, J. Lemme (4), M.-J. Jura (4), C. Köhler (5), F. Reichel (2), A. Baumgarten (7), F. Popko​

Spielbericht SVO 19032016

SALF – Haegebarth netzt zum Sieg ein

BSG Aktivist Gräfenhainichen – TuS 1860 Magdeburg-Neustadt 23:24 (8:10)

Endlich wieder Sachsen-Anhalt-Liga, so hieß es für die Frauen von TuS 1860 Magdeburg-Neustadt am vergangenen Sonntag nach drei Jahren Abstinenz. Und es führte sie gleich auf eine der längsten Auswärtstouren zum BSG Aktivist Gräfenhainichen.

Trotz guter Vorbereitung und dem Wissen um die eigenen Stärken machte sich kurz vor Anpfiff noch einmal Nervosität in der Mannschaft breit. Pünktlich 16 Uhr pfiffen die Schiedsrichter in der gut besuchten Halle das Spiel an. Lisa Haegebarth war es vorbehalten den ersten Treffer der Saison für die Neustädterinnen zu erzielen. Wie sich im Verlaufe des Spiels noch herausstellen sollte, war es einer von zwei ihrer insgesamt fünf Treffer, die besonders entscheidend sein sollten. Aber der Reihe nach.

Mit viel Übersicht und einer Portion Gelassenheit führte J. Haegebarth die Mannschaft über die Station 1:4 zum 4:7. Gräfenhainichen kam mit fortschreitender Spielzeit immer besser in Fahrt. Auf beiden Abwehrseiten wurde nun beherzt zugepackt. Bei den Magdeburgerinnen schlichen sich nun vermehrt die bekannten Unzulänglichkeiten beim Passspiel und der Torausbeute ein, wodurch es nicht gelang, sich trotz zahlenmäßiger Überlegenheit auf dem Feld entsprechend abzusetzen. So waren es zwei Strafwürfe von Kirsten, die den Halbzeitstand von 8:10 herstellten.

In der Kabine lobten die Trainer vor allem die starke kämpferische Leistung ihrer Damen und hoben besonders den Mittelblock um Arens/Haegebarth hervor, der ein ums andere Mal die Bälle erfolgreich sichern konnte.

In Halbzeit zwei war es Tina Matthei, die das Handballspiel in Gräfenhainichen erlernt hat, welche eine Unachtsamkeit der Hausherrinen nutzte und für TuS zum 8:11 erhöhte. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe: TuS legte vor, der BSG zog nach. In der 45. Minute war es Petzke die letztmalig in dieser Phase der Partie vorlegen konnte. Die Neustädterinnen ließen sich von der Atmosphäre in der Halle anstecken und agierten ebenso hektisch, wie die Männer an den Trommeln auf der Tribüne. Was folgte war ein 6 Torelauf der Gastgeberinnen, welcher erst wieder durch Petzke zum 18:17 unterbrochen wurde.

Rückkehrer Sandy Kietz war es, die nach zwei schönen Anspielen von Arens, zum 18:18 und zum 19:19 ausglich. Mit Treffern von J. Haegebarth und Arens zum zwischenzeitlichen 19:21 fünf Minuten vor Schluss wurde noch einmal die Wende im Spiel herbeigeführt. Doch der BSG steckte nicht auf. Übermotiviert in der Abwehr rissen die Neustädter selbst Löscher in ihren eigenen Deckungsverbund, welche die Gastgeber zu nutzen wussten. So stand es drei Minuten vor Schluss 21:21 Unentschieden.

Die Schlussphase wurde dann hektisch. Erst erhöhten L. Haegebarth und Arens auf 21:23, dann brachte man sich selbst hinten wieder um den Lohn der Arbeit. Gräfenhainichen verkürzte wiederum auf 22:23. Die Neustädterinnen hatten nun 90 Sekunden vor Ultimo die Möglichkeit mittels Strafwurf auf 22:24 zu erhöhen, doch die Chance wurde leichtfertig vergeben. So waren es wieder die Gastgeberinnen ebenfalls mit einem Strafwurf, welcher erst nach intensiven Gesprächen innerhalb des Schiedsrichtergespanns ausgesprochen wurde, den 23:23 Gleichstand herstellten.

Richter nutzte die Regeländerung und legte die zweite Team-Time-Out-Karte in der zweiten Halbzeit 15 Sekunden vor Schluss. In Erwartung einer offensiven Deckung stellte er letztmalig um und forderte von seinen Damen Konzentration und Laufarbeit.

Nach Anpfiff der Schiedsrichter traten die Spielerinnen von Gästetrainer Bertuleit energisch aus der Deckung heraus und machten M. Petzke an der Auslinie regelkonform fest. Ein schnell ausgeführter Freiwurf und ein schöner Pass von J. Haegebarth zu L. Haegebarth, letztere konnte trotz größter Bedrängnis sichern und geschickt eine Sekunde vor der Sirene im Tor von Aktivist Gräfenhainichen unterbringen.

Hängende Köpfe auf der einen und pure Erleichterung über den Auswärtssieg auf der anderen Seite – so stellte sich die Situation direkt nach dem Schlusspfiff dar. Die kämpferische Leistung war an dem Tag klar hervorzuheben. Aber das Spiel machte auch deutlich, wo es bei den Neustädterinnen noch Potential nach oben gibt.

TuS: Schulz, Kuhnert – Thürmann, L. Haegebarth (5 Tore), Kirsten (5/1), Böhme, Matthei (2), J. Haegebarth (1), Arens (4/1), Petzke (5), Kietz (2), Schlecht

ARCERS_III