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Fortschritt oder Rückfall?

12. Spieltag | Bezirksklasse Frauen | TuS 1860 Magdeburg Neustadt III – SV Anhalt Bernburg II 20:25 (8:12)

Zum letzten Spieltag der Saison 2014/2015 in der Bezirksklasse empfing der Tabellenletzte aus Magdeburg, den feststehenden Meister aus Bernburg. Das Hinspiel verlor man aus Sicht der Gastgeber, trotz starker Mannschaftsleistung, mit 8 Toren. Gewillt, dem Meister das Leben schwer zu machen, um selbst mit einem Punktgewinn die rote Laterne abzugeben, ging man in das Spiel. Wie bereits am vergangenen Spieltag, zeigten die A-Jugendlichen eine sehr gute Leistung im Deckungsverband und machten den gegnerischen Rückraumschützen das Leben schwer. Angetrieben von einer scheinbar unüberwindbaren Sandy Friebel im Gehäuse der TuS-Youngsters, zeigte vor allem Kristina Müller eine stark verbesserte Abwehrarbeit und stellte ihre Gegenspielerin in den ersten 20 Minuten auf das Abstellgleis. Im Angriff spielte man noch konzentriert und zielstrebig. Doch wiedereinmal brachten sich die Landeshauptstädterinnen durch mangelnde Chancenverwertung um den Lohn für getane Arbeit. Bis zur 20. Minute konnte man das Spiel offen gestalten und bis dahin immer wieder selbst in Führung gehen (6:4). Doch binnen 2 Minuten zeigte der Meister, warum er sich diesen Titel bereits 4 Spieltage vor Schluss sicherte. Schnelles Umschaltspiel und konsequente Abschlüsse brachten die 7:6 Führung für die Gäste. Fortan lief nichts mehr bei den Gastgeberinnen. Unvorbereitete Torwürfe, fehlende Konzentration gepaart mit leichtsinnigen Zuspielen und planlosen Torwürfen waren das Resultat eines 4-Tore Rückstandes zur Halbzeit (8:12).
Maßlos bedient hielt das Trainergespann seine Halbzeitansprache kurz und erwartete eine Reaktion auf dem Spielfeld. Die erwartete Reaktion war zwar nicht vollends zu erkennen, aber man sah wieder eine Mannschaft auf der Platte stehen, die gemeinsam weiter versuchte das Ergebnis zu korrigieren. Zwischenzeitlich gelang Wiebke Schlossarek gar der 16:18 Anschlusstreffer (47.). Das Angriffsspiel gestalteten die A-Juniorinnen nun variabler und bezogen erstmals in dieser Saison endlich auch die Kreisspieler in das Spielgeschehen mit ein.
Doch die Saalestädterinnen wussten um ihren wurfgewaltigen Rückraum, angetrieben von einer sehr guten Aufbauspielerin, und konnten den Abstand wieder vergrößern. Ohne das große Aufbäumen und auch dem nötigen Fortune in der ein oder anderen Entscheidung der Unparteiischen, gelang es den jungen Magdeburgerinnen nicht, den Halbzeitrückstand zu egalisieren. Am Ende steht eine 20:25 Niederlage, die so nicht hätte sein müssen.
Über den gesamten Saisonverlauf bleibt festzustellen, dass die jungen Damen des TuS 1860 Magdeburg in ihrer ersten Saison im Frauenbereich (regulär 1. Jahr A-Jugend) viel Lehrgeld bezahlen musste. Rückblickend bleiben die Spiele gegen Salzland und auch Hohendodeleben in Erinnerung. Während man gegen Salzland beide Spiele mit nur 1 Tor verlor und diesen Gegentreffer in den Schlusssekunden hinnehmen musste, spiegeln die Spiele gegen Hohendodeleben den Saisonverlauf wieder. Im Hinspiel mit einer derben 17-Tore Klatsche und der schlechtesten Saisonleistung, zeigten die TuS-Damen im Rückspiel vor 2 Wochen, womit in der nächsten Saison zu rechnen ist. Hier stand wieder eine 1-Tor-Niederlage zu Buche, wobei erneut der Gegentreffer in der Schlusssekunde fiel.
Phasenweise zeigte die TuS-Youngsters gute bis sehr gute Spielminuten, welche durch weniger gute Minuten und er Erfahrung und Konsequenz des Gegners zu Nichte gemacht wurden.
Für die neue Saison gilt es, die Konzentration über 60 Minuten aufrecht zu halten um die unnötigen Fehler zu vermeiden und mehr Punkte zu sammeln, als es in diesem Jahr der Fall war. Die A-Jugend verabschiedet sich aus ihrer ersten Frauensaison mit 2 Siegen, 1 Unentschieden und 9 Niederlagen mit einem Torverhältnis von 222:275.

Im Namen der Mannschaft möchten ich mich vor allem bei unseren Eltern bedanken. Bedanken dafür, dass ihr uns zu jedem Spiel und zu jeder Zeit unterstützt habt. Wir haben euch selten das Leben leicht gemacht und hoffen, im nächsten Jahr euren Erwartungen gerecht zu werden.
Auch bedanken möchten wir uns bei den stets zahlreichen Zuschauern, die uns das ein oder andere Mal den nötigen Schwung gegeben haben, um durch Schwächephasen durchzukommen. Wir hoffen, ihr alle kommt im nächsten Jahr wieder. Dann geht es für uns in der Nordliga auf Punktejagd.
Zu guter letzt möchten wir uns natürlich auch bei der Firma Bricks für ihre Unterstützung bedanken!

BRICKS Logo Farbe

TuS: Friebel, Kuhnert – Leichtenberger, Friedrichs, Happe, Weiland, Schlossarek W., Müller J., Lemme, Müller K., Stadler, Meiner, Berger, Schlossarek F.

TuS 1860 Magdeburg Neustadt III – SV Anhalt Bernburg II

 

Knoten geplatzt?

11. Spieltag | Bezirksklasse Frauen | TuS 1860 Magdeburg Neustadt III – SG G/W Hohendodeleben 20:21 (10:11)

Am letzten Sonntag empfingen die A-Jugendlichen die Damen aus Hohendodeleben. Im Hinspiel zeigten die Neustädterinnen eine ihrer schlechtesten Saisonleistungen und verloren verdientermaßen mit 17:34. Im Rückspiel wollte man zeigen, dass dies nur ein Ausrutscher war. Auch die zuletzt gezeigten Spiele wollte man vergessen machen und vor allem über eine deutlich bessere Einstellung, insbesondere im „persönlichen Bereich“, überzeugen. Unter realistischen Bedingungen wäre eine klare Heimniederlage zu erwarten gewesen. Doch die A-Jugendlichen um des Trainergespannes Lindau/Lindau zeigten, welche Möglichkeiten in ihnen stecken. Über eine sichere Abwehr und bestens aufgelegte Torfrauen machte man es den Damen aus der Börde, welche selbst noch auf den Vizemeistertitel schielten, das Leben schwer. Nach über 8 Minuten fiel das erste Tor im Spiel, zu Gunsten der Gäste, per Siebenmeter. Auch das 0:2 wurde vom Punkt erzielt. Doch wer dachte, dass die jungen Damen erneut einbrachen, sah sich am heutigen Tage weit gefehlt. Die aggressive Deckung machte es dem Rückraum schwer, Würfe auf das Gehäuse der Gastgeberinnen zu bringen. Auch konnten mehrer technische Fehler provoziert werden und die folgenden Konter erfolgreich untergebracht werden. Nach 13 Minuten ging man selbst mit 3:2 in Führung. Es gestaltete sich ein höchst spannendes Spiel, in dem alle anwesenden Zuschauer auf den Einbruch der Landeshauptstädterinnen warteten, um so den Gästen eine sichere Halbzeitführung und Vorentscheidung zu ermöglichen. Doch dieser Einbruch kam nicht. Selbst eine kurze Schwächephase (20.min) konnte ohne größere Vorkommnisse überstanden werden, da die eigenen Fehler durch die sehr gute Deckungsarbeit nicht bestraft wurden.

Mit 10:11 aus Sicht der TuS-Damen ging es in die Pause. In der Pause wies man auf die Konzentration im Angriff hin und schärfte nochmal die Sinne, die Abwehrarbeit nicht zu vernachlässigen.

Die 2. Halbzeit glich dem 1. Durchgang. Die Führung wechselte stetig hin und her. Keiner der Mannschaften vermochte es, sich entscheidend abzusetzen. 5 Minuten vor Schluss lagen die Gastgeberinnen erstmalig mit 2 Toren (19:17) in Front und es keimte die leise Hoffnung, Punkte zu Hause behalten zu können. Doch traute man dem Ganzen noch nicht so recht. Gut 1 Minute vor Schluss setzte es dann den 20:20 Ausgleichstreffer. In der prompt folgenden Auszeit auf Seiten der Neustädterinnen versuchte man, für die letzten Sekunden Luft zu holen und die Konzentration nochmal aufzudrehen. Den nun folgenden Angriff spielte man gewissenhaft durch, doch nutze man die gute Wurfchance nicht, sodass die Börde-Damen 30 Sekunden vor Schluss nochmal in Ballbesitz kamen. Wie sooft in dieser Saison, musste man kurz vor Ultimo den Gegentreffer hinnehmen und stand wiedereinmal mit leeren Händen da. Die Hohendodeleberinnen können nun durch den 21:20-Auswärtserfolg mit einem Sieg im letzten Saisonspiel noch Platz 2 in der Abschlusstabelle erreichen. Für die A-Jugendlichen des TuS 1860 Magdeburg geht es im letzten Saisonspiel am 25.04.2015 gegen niemanden geringeres als den bereits feststehenden Meister aus Bernburg. Dennoch ist man gewillt, die Punkte nicht kampflos zu überlassen um selbst noch die „rote Laterne“ am letzten Spieltag an Gernrode abzugeben. Letztlich bleibt festzustellen, dass eine Punkteteilung in diesem Spiel gerecht gewesen wäre. Nach den letzten Trainingseindrücken und Spielverläufen ist dieses Spiel wieder ein Schritt in die richtige Richtung. Alle Spielerinnen haben gezeigt, dass es geht, wenn man will. Bereits jetzt bleibt festzustellen, dass mit den A-Jugendlichen in der nächsten Saison zu rechnen ist, insofern man am Ball bleibt und die Leistung dauerhaft abrufen kann.

Danke auch an die Zuschauer, welche uns in den kurzen Momenten der Schwäche unterstützt haben.

TuS: Friebel, Kuhnert – Leichtenberger, Happe (2), Weiland (1), Müller J. (1), Lemme (7/2), Müller K., Stadler (1), Meiner (5), Strecker (1), Berger, Schlossarek F. (2), Schleef

Wohin des Weges?

8. Spieltag | Bezirksklasse Frauen | SV Germania Gernrode – TuS 1860 Magdeburg Neustadt III 21:13 (15:7)

Bereits vor einer Woche traten die Damen aus der Landeshauptstadt den Weg in den Harz nach Gernrode an. Ziel war es, dort nicht nur Schnee zu sehen, sondern auch Punkte mitzunehmen. Enttäuschenderweise konnte man beides nicht mit Hause nehmen. Nach einer desolaten ersten Hälfte, und einem nicht besseren 2. Abschnitt verloren die A-Jugendlichen beim Tabellenletzten völlig unnötig, aber verdient mit 21:13.
Doch zum Spielverlauf. Sollte das Spiel ursprünglich 15:30 beginnen, sah man bei Ankunft in Gernrode den Start eines Jugendspiels. Hintergrund dafür war die verspätete Anreise des Schiedsrichtergespanns. Die nun unfreiwillige Pause bis zum Spielbegin tat den jungen Damen scheinbar nicht gut. Von Beginn an war man in der Deckung zu nachlässig. Tor um Tor zogen die Hausdamen davon. In der Deckung konnte man nichts den Rückraumwürfen entgegensetzen. Viel zu passiv agierte man in den ersten 20 Minuten des Spiels. Auch erwischte die Magdeburger Torfrau einen ganz schlechten Tag. Im gesamten Spiel kam sie auf lediglich 9 Bälle (14% Quote). Erst eine Umstellung auf Manndeckung gegen die Aufbaumittespielerin der Harzerin zeigte etwas Wirkung. Die Würfe aus dem Rückraum wurde nun eher unterbrochen, doch haperte aus nun auf den Außen- und der Kreisposition. Vom zwischenzeitlichen 4:11 aus Sicht der Gäste, ging es dann mit 7:15 in die Pause.

In der Pause wurden die Defizite sowohl in der Deckung, als auch im Angriff angesprochen. Mehrmals wurde an das Vertrauen an sich selbst appeliert, sowie den Mut zu packen und die einfachen Tore zu erzielen.

Die Worte schienen Gehör gefunden zu haben. Mit 3 Toren in Folge und einer durchaus deutlich besseren Deckungsarbeit zeigten die A-Jugendlichen, was in ihnen steckt. Doch dies war am heutigen Tage nur ein kurzes Aufflackern des Könnens. Bereits nach 7 Minuten fiel man in das „alte Verhaltensmustern“ der ersten Halbzeit. Nichts ging mehr. Glücklicherweise hielt die Deckung mehr schlecht als recht, sodass der Abstand nicht weiter wuchs. Doch unendliche 15 Minuten musste man aus Sicht der Gäste auf den nächsten Treffer warten. Bis dahin waren bereits alle Messen gelesen und man ergab sich sichtlich dem Schicksal. Weder die Rückraumpositionen, noch die Außen- oder Kreispositionen mochten sich gegen die Niederlagen beim Tabellenletzten zu stemmen. Klare Wurfchancen wurden ausgelassen, die Verantwortung weitergegeben oder in der richtigen Situation die falschen Entscheidungen getroffen.
Das Spiel plätscherten so vor sich hin und war im 2. Druchgang ein Festival an Fehlern, wohlgemerkt auf beiden Seiten. Der 2. Abschnitt endete dann mit 6:6. Am Ende stand eine deutliche Auswärtsniederlage für die Magdeburgerinnen zu Buche, die so nicht eingeplant war.
Die letzten 3 Spiele der Saison werden zeigen, wohin der Weg geht. Am 21.03.,a lso schon nächsten Samstag, gastiert man in Westeregeln (4.), gegen welche man eine 10-Tore Niederlage im Hinspiel hinnehmen musste. Am 12.04. will man die 17-Tore Niederlage gegen Hohendodeleben (2.) und am 25.04. die 8-Tore-Niederlage gegen den designierten Meister aus Bernburg vergessen machen und sich mit einer ordentlichen Leistung aus der Saison verabschieden.

TuS: Friebel – Leichtenberger, Friedrichs (1), Happe , Weiland (3/1), Schlossarek W., Müller J., Lemme (5/1), Stadler, Strecker (3), Berger, Schlossarek F. (1), Schleef

Die ersten Auswärtspunkte

7. Spieltag | Bezirksklasse Frauen | SV Germania Borne – TuS 1860 Magdeburg Neustadt III 16:16 (9:4)

Nach knapp 6 Wochen Pflichtspielpause, welche durch ein kleines „Stelldichein“, mit der weiblichen B-Jugend des SV Irxleben sowie dem Ligakonkurrenten HC Salzland, überbrückt wurde, gnig es im 2. Auswärtsspiel in Folge zum heimstarken Gastgeber nach Wolmirsleben, zum SV Germania Borne. Auf Grund zahlreicher Absagen aus verschiedensten Gründen, konnte man in den letzen Trainingseinheiten lediglich auf einen kleinen Kader zurückgreifen. Das Fehlen machte sich bereits am vergangenen Wochenende in Irxleben bemerkbar.
Von Beginn an entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Der Gastgeber aus Borne erzielte den ersten Treffer, die Neustädterinnen zogen nach. Doch leider blieb es nicht bei diesem „Ping Pong“. Borne traf, TuS nicht. Immer wieder gelang es nicht, aus aussichtsreicher Position das Tor zu erzielen. Häufig verzettelte man sich in den eigenen Angriffsbemühungen. Nach 15 Minuten und 6:1-Rückstand aus Sicht der Gäste, zog man die fällige Auszeit. Angesprochen auf die einfache Tore und einer Umstellung im Deckungsverband brachte zumindest teilweisen Erfolg. Bis zur Pause erzielten die Landeshauptstädterinnen das 3fache an Toren, wobei aber auch 2 Siebenmeter zu Buche standen. Borne selbst konnte mithalten, sodass die letzten 15 Minuten des 1. Durchgangs mit einem sensationellen 3:3 endete. Mit 9:4 ging es in die Pause.

In der Pause sah man bereits in erschöpfte Gesichter und hängende Köpfe. Das Ziel nicht aus den Augen verlierend wurden die im Schnitt 15 Jahre jüngeren Gäste neu eingestimmt und wieder auf die einfachen Dinge im Handball hingewiesen. Mit 9 Gegentreffern in 30 Minuten konnte sich die Abwehrarbeit sehen lassen. Doch 4 Treffer, davon 2 Siebenmeter, auf der Habenseite, waren mehr als verbesserungswürdig.

Die 2 Hälfte begann, wie das Spiel begann. Borne traf als erstes, Tus legte nach. Aber auch im 2. Abschnitt blieb „Ping-Pong-Effekt“ aus. Nur war es diesmal den Gästen, allen voran Kristina Müller (7 Tore) auf der ungewohnten RA-Position, vorbehalten, die Tore zu erzielen. Mühsam ernährte sich das Eichhörnchen. Während die Deckung weiter gut stand, viele technische Fehler provozierte, insgesamt 5 Steals verbuchen konnte, steigerte sich auch Sandy Friebel im Tor der Gäste. In Halbzeit 1 mit einer Quote von 25%, hielt sie ihr Team im 2. Durchgang mit 60% gehaltener Bälle nicht nur im Spiel, sondern gelang den Vorderleuten in der 40. Minute gar der Ausgleich (11:11) und im folgenden Angriff die Führung. Die letzten 20 Minuten waren nun an Spannung nicht mehr zu überbieten. Die A-Jugendlichen kamen merkbar an ihre Belastungsgrenzen. Die Zahl der Fehler häufte sich wieder, doch konnte man fast immer den Fehler in der Deckung wieder gutmachen, bzw. sich auf eine bestens aufgelegte Torfrau verlassen.
90 Sekunden vor Schluss zogen die Landeshauptstädterinnen die grüne Karte. Doch anstatt das Team auf die letzten Möglichkeiten einzustellen, Spielzüge vorzugeben, wählten man eine andere Variante. Trainer Marco Lindau bedankte sich beim Stande von 15:15 für die den Zusammenhalt und die Art und Weise, eine desolate erste Halbzeit (fast) vergessen zu machen. „Egal wie das hier endet, ihr habt gezeigt, dass ihr kämpfen könnt. Wir verlieren als Team und wir gewinnen als Team. Also holt euch die Punkte.“ schalte es noch in den Ohren der Spielerinnen, bevor die letzten Sekunden anbrachen.
Leider belohnte man sich 15 Sekunden vor Schluss nicht für eine Aufholjagd, die Ihresgleichen sucht und musste mit dem letzten Angriff auch noch den Punkt absichern. Janett Eisner (8 Tore) war umsomehr die tragische Figur, die mit dem letzten Wurf kurz vor Ultimo an Sandy Friebel scheiterte. Die erste Enttäuschung über das Remis, wieder nicht gewonnen zu haben, schwand schnell der Erleichterung und Erkenntnis, dass EIN TEAM alles erreichen kann. Die Freude über den ersten Auswärtspunkt der Saison, sowie dem Gastgeber den ersten Punktverlust zu Hause zu bescheren überwog dann alles.
Nun heißt es aber weiter akribisch arbeiten, um beim nächsten Auswärtsspiel, am 07.03. in Gernrode, nicht die gleichen Fehler zu machen. Insofern alle mit an Bord sind, sollte es möglich sein, erstmals beide Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Wir bedanken uns bei unseren zahlreichen Fans, die uns trotz der gezeigten Leistung im ersten Durchgang, bis zum Schluss lautstark unterstützt haben. Wir hoffen, wir haben keine Herzinfarkte verursacht =D

TuS: Friebel – Happe (1), Weiland (1), Schlossarek W. (1), Müller J. (1), Lemme (4), Müller K. (7), Stadler (1), Meiner , Berger, Schlossarek F. (2), Schleef