Sicherer Heimsieg gegen den HV Lok Stendal

4.Spieltag Verbandsliga Nord

TuS 1860 Magdeburg-Neustadt – HV Lok Stendal 31:24 (15:6)

Nach dem ernüchternden Pokalauftritt gegen den Landsberger HV (27:15 aus Sicht des Landsberger HV) hieß es im Ligaalltag Wiedergutmachung zu leisten, um den positiven Trend der letzten Wochen wiederaufleben zu lassen. Am Ende stand ein ungefährdeter 31:24 Heimsieg für die Neustädter zu Buche.

Die Krausholz-Sieben bestimmte von Beginn an das Spielgeschehen, sodass die Magdeburger mit 4:1 in Führung gehen konnten. Allerdings war bereits in dieser Phase der Partie abzusehen, dass die Chancenverwertung ausbaufähig ist. Einige Bälle aus dem Tempogegenstoß oder unvorbereitete Wurfversuche aus dem Stellungsspiel fanden nicht ihren Weg in das gegnerische Tor.

Nichts desto trotz konnten sich die Männer des TuS 1860 über die Stationen 7:3, 10:5 und 12:5 auf den Halbzeitstand von 15:6 absetzen. Basis der deutlichen Halbzeitführung waren eine überzeugend agierende Defensive der Gastgeber, ein sicherer Rückhalt durch Torhüter Tischmeyer, ein gut aufgelegter Erik Lewin und sicher verwandelte Siebenmeter.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wollte man auf dieser Defensivarbeit aufbauen und weiterhin über einfache Tore aus dem Tempogegenstoß die Führung ausbauen. Dieses Vorhaben wurde bis zum 25:13 aus Magdeburger Sicht auch umgesetzt. Danach allerdings wurden einige Stammspieler ausgetauscht, sodass einige Reservisten mit geringeren Einsatzchancen zu mehr Spielzeit kamen.

Mit der Auswechslung mehrerer TuS´ler erfuhr das Spiel einen Bruch. Jedes Tor musste nun hart erarbeitet werden. Das Umschaltverhalten war mangelhaft und in der Defensive hatte man mitunter einfach Pech. Dies nutzten die Stendaler um den stark aufspielenden Eric Leinung und verkürzten den Spielstand, ohne wirklich gefährlich zu werden. Die Neustädter verwalteten nunmehr das Spiel ohne eigene Akzente zu setzen, sodass am Ende ein glanzloser, aber niemals in Gefahr befindlicher 31:24 Heimsieg eingefahren werden konnte.

Auf der gelungenen Defensivarbeit muss man in den nächsten Wochen aufbauen, die Fehlerquote im Offensivverbund minimieren und das eigene Umschaltverhalten optimieren. Die gestern gezeigte Leistung reicht bei weitem nicht, um die meisten anderen Verbandsligamannschaften um ihre Punkte zu bringen. Das sollte jedem Beteiligten bewusst sein.

TuS: Tischmeyer, Donhof (Tor), Rinka (3), Magalowski (1), Käselitz (5), Kirsten (2), Richter (2), Heinrichs (2), Ebel (1), Marek, Weder (1), Höppner (3), Lewin (10), Schmelzer (1)