SALF – Ein Spiel zum Vergessen

SALF – TuS 1860 Magdeburg-Neustadt gg. SG Lok Schönebeck 21:26 (10:15)

Mit dem Vorsatz die Erfolgssträhne bestehend aus 5 Siegen in Folge weiterzuführen gingen die TuSsies mit vollem Ergeiz in das Spiel gegen die SG Lok Schönebeck. Mit einem Blick in die Tabelle schien der Sieg eine mehr als machbare Aufgabe zu sein, war die TuS mit dem vierten Tabellenplatz doch weiter oben angesiedelt als die Gäste aus dem Salzlandkreis. Jedoch wurde schon in den ersten Spielminuten deutlich, dass es sich um einen rabenschwarzen Tag der Richter-Sieben handelte. Schnell geriet man mit 1:5 (10. Minute) ins Hintertreffen und konnte den Rückstand bis zur Mitte der ersten Halbzeit nicht verkürzen (5:9). Doch wenn man nun ein Umdenken und folglich eine Steigerung erwartete, wurde man bitterlich enttäuscht. Die Angriffe wurden nicht konsequent durchgespielt und wenn es dann doch zu einer Möglichkeit kam, wurde der Ball in die von der Torhüterin bereits geahnte Ecke geworfen. Auch in der Abwehr, die sonst das Prunkstück der Neustädterinnen darstellt, lief in dieser Zeit gar nichts zusammen. Selbst eine Auszeit der Magdeburgerinnen konnte nicht den erhofften Weckruf auslösen. Mit hängendem Kopf wurde der Rückstand, dem man nun hinterherlaufen musste, immer größer (7:15, 26. Minute). Die letzten Minuten nutzten die TuSsies dann doch noch, um mit dem etwas versöhnlicherem 10:15 in die Halbzeit zu gehen.

Die Vorgaben, die in der Pause nochmals verinnerlicht werden sollten, wurden auch im zweiten Durchgang nur bedingt umgesetzt. Erst mit dem 14:21 in der 40. Spielminute schien ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen. Tor um Tor konnte verkürzt werden, sodass man dem Umschwung mit dem 19:22 (47. Minute) immer näher kam. Jedoch konnte man die Möglichkeit nicht nutzen, den Gästen noch weiter näher zu kommen. Mit dem 20:26 (54. Minute) war das Spiel bereits entschieden, jedoch schenkten sich die beiden Mannschaften in den Schlussminuten nichts. Allein in dieser Zeit gab es drei Verletzungsunterbrechungen, von denen nur eine mit einer Zeitstrafe geahndet wurde. Mit dem 21:26 setzten die Magdeburgerinnen dann 20 Sekunden vor dem Abpfiff den Schlusspunkt in einer Partie, die so schnell wie möglich aus den Köpfen raus muss. Denn schon am nächsten Sonntag geht es wieder darum, als Team füreinander zu kämpfen und die Punkte gegen den SV Anhalt Bernburg in eigener Halle zu behalten.

TuS: Schulz (Tor), Kuhnert – K. Müller (1 Tor), J. Müller, Matthei (2), Heine (3), Richter (6), Arens (8), Wesslowski, Haegebarth, Witte, Stadler, Kreibich (1)