SALF – Auswärtspunkt im Spitzenspiel gesichert

FSV 1895 Magdeburg gegen TuS 1860 Magdeburg-Neustadt 29:29 (14:15)

Mit einem weiteren wichtigen Auswärtspunkt beim FSV 1895 Magdeburg setzen sich die Sachsen-Anhalt-Liga Aufsteiger aus der Magdeburger Neustadt weiterhin oben in der Tabelle fest. Trotz der Freude, über das erreichte 29:29 Unentschieden, war das Trainergespann Pußel/Richter nach dem Spiel nicht restlos zufrieden. So kritisierte Pußel: „Eine Anja Schröder wird man in einem Spiel nicht gänzlich ausschalten können, aber 11 Tore sind einfach zu viel. Da müssen wir in Zukunft cleverer agieren.“

Es war von Beginn an eine temporeiche und spielerisch gute Partie. Die Gastgeberinnen aus Fermersleben rissen das Ruder sofort an sich und lagen in der 10. Minute mit 6:3 in Front. Das bis dahin etwas glücklose Angriffsspiel des TuS nahm nun merklich mehr Fahrt auf und so konnte man zur 18. Minute mit 7:8 das erste Mal selbst in Führung gehen. Es entwickelte sich ein durchweg spannender Spielverlauf, bei dem sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Über die Stationen 11:10 (22. Minute), 12:13 (27. Minute) ging es mit 14:15 für die Gäste in die Pause.

Die eigene Kabinenmotivation der Damen von TuS wirkte und so waren sie es, die den Torreign in der zweiten Halbzeit zum 14:16 eröffneten. Es dauerte bis zur 37. Minute eh der FSV wieder zum 18:18 ausgleichen konnte. Aber TuS lies nicht locker und setzte sich bis zur 45. Minute auf 20:23 ab. Doch mit drei Toren innerhalb von 65 Sekunden egalisierten die Damen des FSV den Vorsprung.

Auch in der Schlussphase änderte sich nichts grundlegend am Spielgeschehen und an den Hauptprotagonisten des Tages. TuS legte über Heine und Petzke vor und der FSV zog mit Pätzold und Schröder nach. So auch in der 60. Minute Jana Heine wurde über Linksaußen gut freigespielt und verwandelte sicher zum 28:29. Im Gegenzug war es eine feine Einzelleistung von Anja Schröder, welche 12 Sekunden vor Schluss den 29:29 Ausgleich brachte.

Nach dem Abpfiff war Trainer Richter mit der Leistung seiner Damen zufrieden: „Wichtig für uns ist, das wir uns im entscheidenden Moment vor dem Torhüter richtig konzentrieren und uns selbst für den Aufwand, den wir im Spiel nach vorn betreiben, auch belohnen. Wenn uns das gelingt, sind eben auch Punkte bei Gegnern wie in Halle oder heute beim FSV drin.“

Am 01.11.2015 um 15 Uhr erwarten den Dessau-Roßlauer HV 06, welcher aktuell mit 9:1 Punkten auf Platz 2 der Tabelle rangiert.

TuS: Breitkopf, Kuhnert – Thürmann (Tore 1), Heine (7/3), Kirsten (5/3), Damboldt (1) Böhme (3) , J. Haegebarth, Arens (4), Petzke (8), Kietz, Schlecht

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