…lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!

Verbandsliga Nord | TuS 1860 Magdeburg-Neustadt – SG Lok Schönebeck 24: 32 (10:15)

Es war das letzte Saisonspiel für die Männer des TuS 1860 Magdeburg-Neustadt und auch dieses wurde verloren. Genau wie 15 der letzten 17 Partien der Verbandsliga Nord.

Gegen die Gäste aus Schönebeck setzte es zum Abschluss eine deutliche und in dieser Höhe auch verdiente 32:24 Niederlage.

Bis zum 3:3 konnten die Krausholz-Schützlinge die Partie ausgeglichen gestalten, danach aber folgte der Einbruch. Schönebeck zog bis auf 11:4 davon und sorgte nach kurzer Abtastphase für klare Verhältnisse. Ursache der Probleme war die fehlende Absprache zwischen Abwehr und Torhütergespann. Schönebeck konnte, dank der souverän aufgezogenen Angriffsaktionen von Spielmacher Schröder, immer wieder Akzente setzen, welche im Umkehrschluss den Neustädtern verwehrt blieben. Zur Halbzeit lagen die TuS´ler bereits mit fünf Toren hinten.

In der zweiten Halbzeit wollte man dem eigenen Publikum noch einmal beweisen, dass man mehr als ein Punktelieferant sein wollte. Dieses Vorhaben hatte jedoch nur bedingt Erfolg. Bis zur 35. Spielminute konnten die Neustädter den Rückstand zwar verkürzen und waren beim 14:16 wieder auf Tuchfühlung. Danach aber zogen die Schönebecker die Zügel wieder an und setzen sich erneut ab. Die Führung der Gäste geriet beim Zwischenstand von 20:23 aus Magdeburger Sicht nochmals ins Wanken, gestürzt werden konnte der Favorit jedoch nicht. Im Gegenteil – nach diesem erneuten Hoch folgte ein klares Tief, was letztlich zur deutlichen 32:24 Niederlage führte.

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Die Erleichterung den Klassenerhalt trotz fehlender Leistung realisiert zu haben und die Gewissheit erst einmal ein paar Wochen Pause genießen zu können, war vielen Gesichtern auf Neustädter Seite anzumerken.

Die zurückliegende Spielzeit wird nun analysiert, um aus den eigenen Fehlern zu lernen und das Zusammenspiel zu optimieren.

TuS: Naumann, Donhof (Tor), Magalowski (1), Lewin (2), Rinka (4), Krause (4), Ebel (2), Teichert, Finke, Schmelzer (2), Meyer (2), Smudzinski (1), Marek, Käselitz (6)