Erfolg tut gut

14. Spieltag | Nordliga| TuS 1860 Magdeburg Neustadt III – HV Solpke/Mieste 23:20 (10:11)

Das bereits 4. Heimspiel im 5. Spiel in 2016 fand unter keinen guten Vorzeichen statt. Zwar gewann man das Hinspiel noch mit 25:23, doch haben alle Mannschaften im Laufe der Saison ihren Platz in der Liga gefunden. Während die Gäste an den Medallienplätzen schnuppern, stehen die jungen Magdeburgerinnen im Nirvana der Tabelle. Nach oben geht wohl nichts mehr, nach unten wird aller Vorraussicht auch nichts mehr passieren. Hinzu kamen die mehr als bescheidenen 13 Tore beim letzten Spiel in Biederitz. Dementsprechend verhalten war die Ansprache vor Spielbeginn, wie auch der Beginn des Spieles. Schnell rannte man einen 3 Tore-Rückstand hinterher (1:4 und 4:7). Man schaffte es schlichtweg nicht, die quirlige Aufbauspielerin der Gäste unter Kontrolle zu bringen. Und war man doch einmal rechtzeitig dran an seiner Gegenspielerin, So konnte der Ball doch noch weitergespielt werden. Die Abwehr stand im Großen und Ganzen sicher und ließ nur wenige Tormöglichkeiten zu. Auch zeigte Sandy Friebel im Kasten der Heimischen eine gute Leistung und verhinderte einen höheren Rückstand.
Leider fand man selbst nur sehr langsam den Zugriff auf das Spiel und verzettelte sich selbst in komplizierten Aktionen. Mit zunehmender Spieldauer merkte man dann aber, dass die „WildTuSsiCats“ konzentrierter wirkten. Immer wieder gelang es, technische Fehler zu provozieren und diese auch effektiver zu Nutzen. Beim 10:10 – 2 Minuten vor der Pause – konnte man erstmals nach dem 1:1 ausgleichen. Doch scheinbar mit dem Kopf schon in der Pause, musste man den 11. Treffer kassieren und konnte selbst nichts Zählbares aus dem letzten Angriff in die Pause nehmen.
In der Pause wiedereinmal der Appell, die Konzentration hochzufahren, die Chancen konsequenter und effektiver zu Nutzen. Den Torreigen in Halbzeit 2 eröffnete Alexandra Wernecke mit einem ihrer unnachahmlichen Würfe von Linksaußen. Doch die Gäste aus der Altmark ließen nicht locker. Leider kamen die Außenspieler zu oft, zu frei zum Wurf und konnten die alte 1-Tore-Führung wieder herstellen. Das Spiel stand nun auf der Kippe. Jetzt hieß es auf die Zähne beißen und den längeren Atem beweisen. Eine erneute Umstellung in der Deckung zeigte deutlich Wirkung. Immer wieder konnte man einen „Steal“ verbuchen. Leider haperte es noch an der Qualität der Abschlüsse, doch mit zunehmender Spielzeit und dem – vor dem Spiel nicht eingeplanten – Sieg vor Augen, setzte man sich langsam aber sicher ab. Die Gäste kämpften bis zum Schluss, doch war es einer agilen Abwehr zu verdanken, dass man nun Konter um Konter laufen konnte und den Bock umstoßen konnte.
Am Ende setzten sich die „WildTuSsiCats“ mit 23:20 gegen die Damen des HV Solpke/Mieste durch. Dieser Sieg war erhofft, doch nach den letzten Wochen nicht im Rahmen des Möglichen erachtet. Aber durch eine deutliche Leistungssteigerung im 2. Durchgang und der mannschaftlichen Geschlossenheit, konnte man die Punkte zu Hause behalten und steht nun mit 14:14 Punkten auf Platz 7 und ist punkttechnisch über dem Soll, sowie grade mal 2 Punkte hinter Platz 4. Bleibt man in den kommenden Spiele jedoch nicht konzentriert und steigert die Effektivität, so ist der Blick nach hinten auch nicht zu verachten und man findet sich ganz schnell auf Platz 10 wieder.

Bereits am Samstagabend kommt es zum ersten wichtigen Spiel in den nächsten Wochen. Bei der ebenfalls 3. vertretung des BSV 93, trifft man auf einen direkten Konkurrenten, den es gilt, weiter auf Abstand zu halten. Bislang zeigte diese Mannschaft allerdings unterschiedliche Gesichter. Punktgewinn gegen unsere Zwoote, deutliche Siege gegen Solpke und Burg, aber auch klare Niederlagen gegen FSV, Biederitz und Irxleben. Die Tagesform wird den Ausschlag geben. Drücken wir den „WildTuSsiCats“ die Daumen, den besseren Tag zu erwischen. Anwurf in der Sporthalle am Einsteingymnasium ist um 18:30 Uhr.

TuS: Friebel – Leichtenberger, Modeler, Weiland, Müller J., Lemme, Müller K., Stadler, Meiner, Witte, Berger, Schlossarek F., Wernecke

Unbenannt