Archiv des Autors: Judith

Männliche D2 zu Saisonbeginn chancenlos

Nordliga, mD2, 1.Spieltag

TuS 1860 Magdeburg – SV Oebisfelde 1895       4:27   (2:17)

Zum 1.Saisonspiel musste die zweite Mannschaft der männlichen D-Jugend des TuS 1860 Magdeburg gleich gegen einen schweren Gegner antreten. Mit dem SV Oebisfelde kam eine Mannschaft in die Elbestadt, die bereits in der letzten Saison für schnellen und erfolgreichen Handball gestanden hatte.

Trotzdem wollten sich die jungen TuS-Spieler bestmöglich verkaufen und ihren Teil zu einem guten Spiel beitragen. Nach einem vielversprechendem Beginn und einem ersten Tor durch Damon, schlichen sich allerdings mit fortwährender Dauer immer mehr Fehler im Angriff der TuS-Jungs ein. Der Gast wusste dies durch schnelle Konter zu nutzen und zog schnell auf 1:13 davon. Erst eine Einzelleistung von Max konnte den Torreigen der Gäste stoppen. Das Spiel war freilich bereits nach der 1.Hälfte entschieden (2:17).

Doch in der Pause fassten die Jungs um das neue Trainergespann Wesenberg/Roloff wieder Mut. Die Spieler wollten zeigen, dass sie die viel trainierte 1:5-Deckung schon gut beherrschen. Und tatsächlich steigerten sich die Gastgeber und kassierten in Hälfte 2 nur noch 10 Gegentreffer. Mit zwei eigenen Toren durch Ives und Damon konnte man Ende der zweiten Hälfte sogar zwei Tore in Folge bejubeln.

Am Ende stand trotzdem eine deutliche 4:27-Niederlage, die den jungen TuS-Jahrgang allerdings nicht grämen sollte. Das Team zeigte gute Ansätze und wird sein Zusammenspiel in den nächsten Wochen sicherlich Stück für Stück verbessern.

Bereits in der nächsten Woche steht das 1.Auswärtsspiel der Saison an. Dann reist man zur Sportgemeinschaft Gommern-Möckern.

 

TuS spielte mit: Rob (Tor), Lars, Max (1), Yves (1), Linus, Jonas, Randy, Damon (2)

 

                                                                                                                    von: Thomas

Solide Leistung gegen die HSG Osterburg

HSG Osterburg – TuS Magdeburg Neustadt II 21:32 (6:16)

Am vergangenen Samstag trat die Tus-Reserve zum Rückrundenspiel gegen die HSG Osterburg an. Obwohl die Damen aus der Altmark im unteren Tabellenbereich platziert sind, wurde kein leichtes Spiel erwartet. Zum Einen trat man ersatzgeschwächt mit nur 9 Spielerinnen an (4 Damen erwarten Nachwuchs, 1 Urlauberin) und zum Anderen konnte man das Hinspiel in eigener Halle nicht klar dominieren und setzte sich erst in den Schlussminuten ab.

Zum Anpfiff waren die Osterburgerinnen mit voller Bank und neuen Gesichtern quantitativ deutlich in der Überzahl, so dass es für die Magdeburgerinnen hieß, besonders effektiv zu arbeiten. Obwohl dies in der Anfangsphase nicht gelang, ging man mit 0:3 in Führung, setzte sich auf 3:9 ab und führte zur Halbzeit mit 6:16. Wieder profitierten die Tus-Damen von einer guten Deckung, nur der Übergang zur 1. und 2. Welle gestaltete sich aufgrund zahlreicher technischer Fehler noch holprig. Da aber auch die Gegnerinnen ihr Wurfpotenzial im Angriff nicht nutzten und im Deckungsverhalten oft zu passiv agierten, konnte man sich gefahrlos absetzen.

Die 2. Halbzeit gestaltete sich kaum anders. Tus erhöhte den Vorsprung zwischenzeitlich auf 13 Tore (16:29), dies vor allem dank der Treffsicherheit aus dem Rückraum von Franziska Reichel und schnell vorgetragenen Kontertoren von Anne Baumgarten, die sich auch von im wegstehenden Schiedsrichtern nicht aufhalten ließ. Gegen Ende der 2. Hälfte ließen dann die Kräfte der Magdeburgerinnen nach und die wenigen Wechselmöglichkeitenmachten sich bemerkbar. In Folge konnten die Gegnerinnen immer wieder die Deckung überwinden und einfache Tore erzielen. Letztlich nahm man aber einen ungefährdeten 21:32 Sieg und damit 2 wichtige Punkte für die Festigung des 3. Tabellenplatzes mit zurück in die Landeshauptstadt.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass beide Teams zwar kein spannendes, dafür aber ein sehr faires Spiel zeigten.

Am kommenden Sonntag startet um 11.00 Uhr in eigener Halle das Nachholspiel gegen die Damen des SV Eintracht Gommern.

Tus: Beckers (Tor), Baumgarten (5), Jura (1), Köhler (6), Kumstel (4), Lemme (4), Popko (3), Reichel (4), Simon (5)

Von Uli

Gelungener Rückrundenauftakt

Die 2. Damen des Tus Magdeburg Neustadt haben einen guten Start in die Rückrunde der Saison 2015/2016 hingelegt. Das erste Spiel am 17.01.2016 gegen die eigene 3. Vertretung gewann man mit 17: 33. Dabei agierten die jungen Damen im Spielaufbau sehr gehemmt und in der Deckung viel zu zurückhaltend, so dass man zu leichten Toren kam und das Endergebnis dementsprechend deutlich ausfiel.

Ähnlich widerstandslos erwiesen sich die jungen Damen aus Haldensleben am 31.01.2016, die einen rabenschwarzen Handballtag erwischten. In eigener Halle konnten die Tus-Damen nach Belieben agieren und „erliefen“ sich mit vielen Kontertoren einen souveränen Sieg (45:17). Schön anzusehen war dabei die mannschaftliche Geschlossenheit der TuS Reserve und jede Spielerin konnte sich in die Torschützenliste eintragen.

Am 13.02.2016 kam es dann zum Stadtderby gegen den Tabellennachbarn aus Fermersleben, die 2. Damen des FSV 1895 Magdeburg. Das Hinspiel verlor man aufgrund einer miserablen Torquote und schwachen Abwehrleistung mit 19:22 in eigener Halle, dies sollte sich nicht wiederholen. Gesagt und in der ersten Halbzeit sehr gut getan. Den Gästen war das erste Tor vorbehalten, die FSV-Damen glichen aus. Anschließend zog man auf 1:7 davon. Dies war vor allem der sehr agilen und aggressiven Deckung zu verdanken, durch die Bälle gewonnen wurden und schnelle Gegenstöße erfolgreich eingeleitet werden konnten. Dann kamen die Gegnerinnen besser ins Spiel und verkürzten auf 5:8. Doch die Neustädterinnen behielten ihre Strategie bei und hatten immer wieder eine Antwort parat. Sie profitierten aber auch von einem größeren Aktionsradius, da Christin Köhler per Mann/Frau-Deckung aus dem Spiel genommen wurde. Bis zur Halbzeitpause zog man auf 11:17 davon. Obwohl die ersten 30 Minuten Sicherheit gaben, war allen bewusst, dass die 2. Halbzeit kein Durchmarsch werden würde. Zu oft hatte man deren Beginn in der Vergangenheit verschlafen und auch die Gegnerinnen wollten sicherlich nicht kampflos vom Platz gehen. Nachdem man den Vorsprung zunächst weiter ausbauen konnte (11:20), kam es zu unglücklichen Situationen im Angriff und Abwehrverband, so dass die FSV-Damen von der 40. Bis zur 50. Minute öfter in Überzahl spielen konnten und sich über ein 15:20 auf 21:23 heran kämpften. Nun begannen spannende Schlussminuten, in denen auch die Gegnerinnen nicht von Hinausstellungen verschont blieben. Obwohl man im Angriff nicht mehr zu leichten Toren kam, 7m vergab und öfter an der gegnerischen Torhüterin scheiterte, gaben die Tus-Damen nicht auf und konnten sich einen 3-Tore-Vorsprung (22:25) erarbeiten. Dies auch Dank beeindruckender Paraden des Torhütergespanns Beckers/Pußel. Die FSV Damen stellten nun ihre Deckung um und versuchten über eine Manndeckung schnelle Ballgewinne zu provozieren. Die TuS Damen agierten clever und Franziska Richter war es vorbehalten, das Tor zum 24:26 Endstand zu erzielen.

Da das Heimspiel am 21.02.2016 gegen Gommern aufgrund der Personalnot der Gegnerinnen auf den 06.03.2016, 11.00 Uhr, verschoben wurde, trifft die 2. Tus-Vertretung als nächstes am 27.02.2016 in der Altmark auf die Damen aus Osterburg.

Tus: Beckers, Pußel (Tor), Kumstel (3), Lemme (3), Jura, Köhler (5), Reichel, Popko (4), Simon (6), Baumgarten (1), Machts, Richter (4)

 

Von Uli

2. Halbzeit sorgt für Punktegewinn

Tus 1860 Magdeburg II – HSG Osterburg 9:10 (26:18)

Die 2. Vertretung der Neustädterinnen reihte sich mit einem Sieg gegen die HSG Osterburg am vergangenen Sonntag in die erfolgreiche Serie der drei Frauenmannschaften an diesem Tage ein. Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich ausfiel, bot sich den zahlreich erschienenen Fans eine mäßige Handballpartie, in der es die Hausherrinnen erst in der letzten Viertelstunde schafften, ihr eigentliches Können abzurufen. 

Trainer Dirk Pußel hatte an diesem Tag die Qual der Wahl und konnte von einer gut gefüllten Bank schöpfen. Die Ansage vor Beginn lautete, sich nicht auf die körperlich betonte Spielweise der HSG einzulassen, sondern durch eine stabile Abwehr und spielerische Vielfalt schnell abzusetzen. Dies gelang den Neustädterinnen auch zu Beginn der Partie und man legte nach einigen Anfangsschwierigkeiten zum 8:4 vor. Die Abwehr stand sicher und im Angriff traf man nach Belieben, allen voran Ulrike Simon, die mit präzisen Rückraumwürfen ein ums andere Mal den Ball hinter der gegnerischen Torlinie unterbrachte. Die HSG hatte dem Spiel der TuS Damen zu diesem Zeitpunkt nicht viel entgegenzusetzen. Der Trainer der Altmärkerinnen reagierte und spielte nun im Angriff mit 2 Kreisläufern. Der taktische Wechsel war von Erfolg gekrönt und brachte einen Bruch in das Spiel der Hausherrinnen. Mangelnde Absprache in der Abwehr und unkonzentriert vorgetragene Angriffe brachten folgerichtig den 9:9 Ausgleich kurz vor Ende der 2. Halbzeit. Die HSG konnte sogar 20 Sekunden vor Schluss erstmalig die 9:10 Führung markieren.

Die Ansprache in der Kabine war erstaunlich ruhig, gegeben der Tatsache, dass sich die Pußel-Schützlinge in den letzten Minuten mit wenig Kampfeslust und hängenden Köpfen präsentierten. Der Tenor in der Halbzeitpause lautete demnach: Abhaken, Kopf hoch und zeigen, dass man das Handballspielen in der 2 wöchigen Pause nicht verlernt hatte. Dementsprechend motiviert startete man in die 2. Spielhälfte und konnte mit einem 4:0 Lauf zum 13:10 vorlegen. Doch die HSG kam durch die Abstimmungsschwierigkeiten in der Deckung der Neustädterinnen immer wieder zu einfachen Toren und man lieferte sich einen engen Schlagabtausch über die Stationen 14:13, 15:14 und 17:16, wobei sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Die TuS Damen wechselten nun noch einmal durch und brachten mit Kristin Löser auf der Mitte und Carolin Körner auf Rechtsaußen frischen Wind in die Partie. Die Rechnung ging auf und man konnte mit schön herausgespielten Angriffen gleich mehrmals über die beiden Außenpositionen abschließen und zum spielentscheidenden 20:16 vorlegen. Eine starke Lea Beckers im Tor gab der Mannschaft den nötigen Rückhalt, konnte sie doch jeden der 3 gegebenen 7m an diesem Tag entschärfen.
Die letzen 10 Minuten gehörten dann voll und ganz den Neustädterinnen und man konnte noch einmal Ergebniskosmetik zum 26:18 Endstand betreiben. Das Fazit des Trainers fiel kurz aus: “ Trotz misslungener 1. Halbzeit gut zurückgekämpft und mit mannschaftlicher Geschlossenheit gewonnen“. 
Abschließend bleibt zu erwähnen, dass einige Spielerinnen der HSG den Gedanken des „Fair Play“ erst noch erlernen müssen und durch verbalen Äußerungen und körperliche Härte ein schlechtes Licht auf sich und ihren Verein werfen. Handball sollte trotz allem sportlichem Ehrgeiz und Engagement ein fairer und respektvoller Sport bleiben.

Das nächste spannende Spiel (Tabellenerster gegen Tabellenzweiter) lässt nicht lange auf sich warten: Am Sonntag trifft man in Irxleben auf eine junge, unbekannte Mannschaft. Anpfiff ist um 15 Uhr in der Sporthalle am Wildpark.

Beckers, Pisal – Kumstel (2), Lemme (1), Machts (3), Löser (2), Jura (1), Köhler, Simon (9/1), Reichel, Haberland (3), Körner (5), Popko

Spielverlauf: 2:0, 4:2, 7:3, 9:6, 9:10, 13:11, 16:14, 19:16, 22:17, 24:17, 26:18