Archiv des Autors: Franzi

SALF – erste Saisonniederlage nach schwacher Leistung

TSG Calbe gg. TuS 1860 Magdeburg-Neustadt 34:21 (17:12)

Am vergangenen Samstag waren die Damen des TuS 1860 Magdeburg zu gast in Calbe. Die Vorzeichen standen nicht besonders gut, da sich nach den Ausfällen von Damboldt, Petzke und Matthei unter der Woche auch noch Thürmann und Böhme verletzt abmeldeten. Weiterhin musste das Team am vergangenen Wochenende noch auf Torhüterin Breitkopf verzichten. Dennoch wollte man nach dem guten Saisonstart auch in Calbe zeigen, dass man zu recht in der oberen Tabellenregion zu finden ist.
Um es vorweg zu nehmen, dieses Vorhaben gelang an diesem Wochenende in keinster Art und Weise. Aber der Reihe nach.
Den Beginn des Spieles konnten die TuS Frauen noch recht ausgeglichen gestalten. Nach Toren von L. Haegebarth (2), Heine und Kirsten stand nach knapp 10 Minuten ein 5:4 auf der Anzeigetafel. Doch dann verloren die Magdeburgerinnen den Spielfaden, Abspielfehler, unvorbereitete Würfe und zu passive Abwehrarbeit sorgten dafür das man zur Halbzeit mit 5 Toren zurück lag (17:12). Das positivste war der gelungene Einstand von Neuzugang Leonie Wesslowski, welche sich sofort in die Torschützenliste eintragen konnte.
In der Halbzeit forderten die Trainer Pußel und Richter von den Damen den Spielaufbau konzentrierter und ruhiger zu gestalten, um so die Fehlerquote deutlich zu senken.
Dieses Vorhaben konnte leider nicht umgesetzt werden und so setzte sich Calbe weiter ab. Am Ende stand mit dem 34:21 eine mehr als deutliche Niederlage für die TuS Damen zu Buche.

Kurztrainingslager der Frauen

In den letzten Wochen haben unsere Sachsen-Anhalt-Liga Damen im Vorbereitungstraining die schönsten Orte Magdeburgs kennen gelernt. Die Komponenten Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit standen dabei klar im Vordergrund. Diesen Teil des Sommertrainings haben alle mit Bravour gemeistert.

Vergangenen Sonntag läutete das Trainergespann Pußel/Richter im Rahmen eines Kurztrainingslagers den zweiten Teil Vorbereitung ein. Endlich ging es wieder in die Halle. Mit Innentemperaturen von schwülen 27°C war aber auch hier das schwitzen vorprogrammiert. Bis auf die Urlauber Thürmann, Böhme und Breitkopf begrüßten die Trainer einen Kader von 16 Personen zur vormittäglichen Übungseinheit.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurden die eigenen Stärken und Schwächen per Video- und Bildmaterial ausgewertet, bevor es dann es zurück in die Halle ging, in der der Ostsee-Spree Ligist SV 63 Brandenburg-West auf die Damen wartete.

In der ersten Spielhälfte zeigten die Neustädterinnen eine engagierte und vor allem konzentrierte Leistung. Die Trainingsinhalte und besprochenen Punkte wurden gut umgesetzt. Die Damen von der Havel kamen in den ersten 30 Minuten nie so recht ins Spiel und so stand es zur Pause 15:9 für die Heimsieben. Die Pausenansprache bei den Brandenburgerinnen wirkte und die taktische Ausrichtung im Angriff sollte sofort zum Erfolg führen. Die Neustädterinnen hingegen tappten nach Wiederanpfiff in jede „Falle“, die die 63er ihnen stellten. Doch nach einem kurzen Gewöhnungs- und Lernprozess stellten sich die sie besser auf die neuen Situationen und Spielanforderungen ein. Auch wenn das Spielergebnis mit 26:21 völlig nebensächlich war, sollte es doch eine gehörige Portion Selbstvertrauen geben und zeigen, dass der eingeschlagene Weg der richtige zu sein scheint.

Alles in Allem war das Trainergespann mit dem Tag mehr als zufrieden und vielleicht auch etwas überrascht, wie gut ihre Mädels die Vorgaben umsetzten. Nächsten Sonntag geht fahren die Damen zum Allerpokal nach Oebisfelde und treffen auch dort auf hochklassige Gegner.


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Spannungsreiche 60 Minuten beim BHC

Barleber HC gg. TuS 1860 Magdeburg-Neustadt 25:27 (11:13)

Am vergangenen Wochenende stand für die Damen des TuS 1860 das Spitzenspiel der Bezirksliga Nord/West gegen den Barleber HC auf dem Programm. Das Hinspiel konnten die Magdeburgerinnen deutlich für sich entscheiden, doch schon vor dem Spiel war den Verantwortlichen klar, dass es diesmal deutlich schwieriger werden sollte. Ohne etatmäßigen Kreisspieler waren sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr einige Umstellungen notwendig. Im Angriff übernahm G. Schlecht die Kreisposition und in der Abwehr sorgte U. Kersten dafür, dass die gegnerischen Kreisspielerinnen nur selten zur Entfaltung kamen.

In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer ein interessantes Handballspiel, in dem die TuS Damen zumeist vorlegten und die Gastgeberinnen nachzogen. So stand es nach 13 gespielten Minuten 6:6. Danach gelang es den Frauen aus Magdeburg sich erstmals ein wenig abzusetzen. Ballgewinne in der Abwehr und nun auch sicherer vorgetragene Gegenstöße führten dazu, dass die TuS Damen zur Halbzeit mit 11:13 führten. Schon in den ersten 30 Minuten zeigte sich, dass in diesem Spiel für den Gegner viel über die Außenpositionen gehen würde. Den Damen aus Barleben gelang es immer wieder aus aussichtsreicher Position abzuschließen.

Das ausgeglichene Spiel der ersten Halbzeit sollte sich auch in den zweiten 30 Minuten fortsetzen. Den Neustädterinnen gelang es zwar immer wieder sich mit einigen Toren abzusetzen (18:22, 45. Spielminute), aber der BHC gab zu keinem Zeitpunkt auf und verkürzte den Vorsprung immer wieder. Ursache dafür war vor allem die große Anzahl an Pass- und Fangfehlern im Spiel nach vorne. Mit der nötigen Konzentration und Ruhe hätten die Neustädterinnen ihre Vorsprung so weiter ausbauen können.
So gelang den Damen aus Barleben nach fast 58 gespielten Minuten der Ausgleich. Im Gegenzug konnte J. Kirsten per 7m die Damen aus der Hauptstadt wieder in Führung bringen, aber auf der Gegenseite entschieden die Schiedsrichter eine Minute vor Spielende ebenfalls auf 7m. D. Schulz zeigte sich nervenstark und konnte den Wurf parieren. Danach kannte der Jubel auf der Gästebank und unter den Spielerinnen keine Grenzen. Den Schlusspunkt zum 25:27 Endstand in diesem spannenden und gut klassigen Handballspiel setzte M. Petzke mit ihrem 8. Treffer.

Nach dem Schlusspfiff war die Freude auf Seiten der Magdeburgerinnen über die zwei gewonnen Auswärtspunkte besonders groß. War es doch ein Spiel, in dem die Damen über 60 Minuten gefordert waren.
Am kommenden Wochenende steht nun das Spiel gegen Lok Oschersleben an, bevor es dann am 12. April zum Spitzenspiel um die Meisterschaft nach Niederndodeleben geht.

TuS 1860 Magdeburg: Schulz, Schirmer – Heine (4), Kersten, Kirsten (8/4), Damboldt (1), Böhme (3), J. Haegebarth (1), Petzke (8), Popko, Schlecht (2)

TuS Damen erarbeiten sich Sieg beim SV Langenweddingen

SV Langenweddingen gg. TuS 1860 Magdeburg-Neustadt 30:23 (10:11)

Zu ungewohnter Handballzeit traten die Damen des TuS 1860 Magdeburg am vergangenen Samstagabend zum Auswärtsspiel beim SV Langenweddingen an. Schon vor der Partie war klar, dass das kein einfaches Unterfangen werden sollte. Denn trotz des deutlichen Hinspielerfolgs (37:22) zeigten die letzten Spielergebnisse des SV Langenweddingen, dass sich die Mannschaft im Laufe der Saison gesteigert hatte. Weiterlesen