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TuS 1860 Magdeburg kassiert erste Niederlage der Rückrunde

  1. Spieltag Verbandsliga Nord

SV Wacker 09 Westeregeln – TuS 1860 Magdeburg-Neustadt

22:21 (10:10)

Der 20. Spieltag der Verbandsliga Nord führte den TuS 1860 Magdeburg-Neustadt nach Westeregeln zum Spitzenspiel des 20. Spieltags. Trotz einer ordentlichen Defensivleistung konnten die Landeshauptstädter diese wichtige Auswärtspartie nicht für sich entscheiden und mussten mit einer knappen 21:22 Niederlage den Heimweg antreten.

Auf beiden Seiten fehlten wichtige Akteure. So mussten auf Seiten Wackers Markus Grau und Jimmy Klockmann passen. Dem gegenüber waren für die Magdeburger Finke, Krause und Höppner nicht einsatzfähig.

Nichts desto trotz entwickelte sich das erwartet enge Spiel auf Augenhöhe. Die Partie war von Beginn an durch die Defensivarbeit beider Mannschaften bestimmt. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen oder anders formuliert: offensiv überzeugen. Sowohl den Neustädtern als auch den Männern des SV Wacker gelang es nur selten die jeweils gegenüberliegende Abwehr auszuhebeln. Allerdings hatten die Magdeburger Mitte der ersten Halbzeit nach einer 3:2 Führung erstmals größere Probleme in ihren Offensivbemühungen, was die Hausherren auszunutzen wussten und auf 6:3 enteilten. Das Trainergespann Krausholz/Michael nahm folgerichtig die erste Auszeit, welche ihre Wirkung nicht verfehlte. Beim Stand von 7:7 war das Spiel wieder ausgeglichen, was sich bis zum 10:10 Halbzeitstand fortsetzte.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten wiederum die Gäste aus Neustadt zulegen und gingen früh mit 13:10 in Führung. Diese Führung konnte bis zum 14:11 gehalten werden. Die Magdeburger hatten mehrfach die Möglichkeit ihre Führung auszubauen. Die sich bietenden Chancen blieben allerdings ungenutzt, sodass die nicht aufsteckenden Hausherren des SV Wacker beim 15:15 wieder ausgleichen konnten. Bis zum Ende blieb es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In der letzten Minute kam es dann zur entscheidenden Situation. 5 Sekunden vor Abpfiff entschieden die beiden Unparteiischen sehr unglücklich auf Strafwurf für Westeregeln. Die Gäste des TuS 1860 waren mit dieser Entscheidung keinesfalls einverstanden, mussten aber mit ansehen, dass der Strafwurf sicher verwandelt wurde. In den letzten verbleibenden Sekunden konnte kein Ausgleichstreffer markiert werden, sodass eine 21:22 Auswärtsniederlage zu Buche stand.

Eine Punkteteilung wäre leistungsgerecht gewesen, doch der Sport ist im Allgemeinen keiner Gerechtigkeit schuldig. Am Ende behielten die Hausherren beide Punkte glücklich in Westeregeln.

Wollen die Magdeburger doch noch einmal Kurs auf die Podiumsplätze der Verbandsliga nehmen, müssen die nächsten Spiele siegreich gestaltet werden. Am nächsten Spieltag erwarten die Neustädter die Glinder HV „Eintracht“ in eigener Halle.

TuS: Donhof, Tischmeyer (Tor), Lewin (3), Ebel, Käselitz (4), Kirsten (3), Marek, Marco Magalowski (2), Heinrichs (3), Weder (1), Rinka (3), Schmelzer (2)

Arbeitssieg gegen Klein Oschersleben wahrt die Chance auf einen Podiumsplatz der Verbandsliga Nord!

  1. Spieltag Verbandsliga Nord

TuS 1860 Magdeburg-Neustadt – LSV Klein Oschersleben

25:22 (10:10)

Es war ein langer Kampf, doch am Ende verließen die Magdeburger als Sieger das Parkett der Humboldthalle und konnten sowohl die Auswärtsniederlage in der Hinserie gegen Klein Oschersleben wieder ausgleichen, als auch den Anschluss an die Spitzengruppe der Verbandsliga halten. Kurzfristig verzichten mussten die Magdeburger auf Kevin Krause, welcher mit Verdacht auf eine Meniskusverletzung ausfiel.

Klein Oschersleben war aber der erwartet schwere Gegner, der bis zum Schluss Paroli geboten hat. Dabei sah es nach den ersten zwei Minuten zunächst sehr gut aus für Neustädter, welche durch Lewin und einen Doppelpack von Kirsten mit 3:1 in Front gehen konnten. Danach jedoch fanden die Gäste des LSV ins Spiel, konnten beim 3:3 ausgleichen und anschließend mit 4:7 in Führung gehen. Viele Fehlwürfe prägten das Spiel des TuS 1860, wodurch der Gegner förmlich eingeladen wurde die Führung und Kontrolle des Spiels zu übernehmen. Bereits in der Anfangsphase zeichnete sich ab, dass die drei spielfreien Wochen den Rhythmus der Neustädter durcheinandergebracht haben. Mitte der ersten Halbzeit konnten die Hausherren aber dennoch beim 8:8 wieder ausgleichen und sicherten zur Halbzeit ein 10:10 unentschieden.

In der zweiten Halbzeit hieß es die Fehlerzahl zu minimieren, um besonders in der Offensive zuzulegen. Jegliche Hoffnung der Gäste auf einen Punktgewinn sollte damit im Keim erstickt werden. Vornehmen kann man sich viel, doch haperte es wie im ersten Spielabschnitt an der Umsetzung. Über die Stationen 12:12, 16:16, 18:18 und 21:21 blieben die Gäste aus Oschersleben stets in Reichweite und schnupperten an der Überraschung. Dabei agierten die Männer des LSV ihren Mitteln entsprechend sehr clever und zwangen die Magdeburger fast in die Knie. In den letzten Spielminuten erhöhten die Magdeburger letztmalig die Schlagzahl, wobei in dieser Phase Lewin und der erstmals seit vier Monaten Abstinenz wieder auflaufende Rinka das Heft des Handelns in der Offensive übernahmen. Dieser Endspurt führte schlussendlich zum hart erkämpften 25:22 Heimerfolg.

Mit dieser Leistung werden sowohl die kommenden Auswärtshürden gegen Westeregeln, Biederitz und Schönebeck, als auch das Heimspiel gegen Glinde kaum zu überwinden sein. Will man in dieser Saison noch um die greifbar nahen Podiumsplätze mitspielen, muss in den nächsten Wochen eine klare Leistungssteigerung erfolgen. Nichts desto trotz wurden am 19. Spieltag zwei weitere Pluspunkte gegen Klein Oschersleben eingefahren, wobei nach der Saison niemand mehr fragt, wie diese Punkte erzielt wurden.

TuS: Hoffmann, Tischmeyer (Tor), Magalowski (4), Kirsten (2), Marek, Lewin (7), Ebel, Käselitz (4), Höppner (2), Heinrichs (2), RInka (2), Weder (1), Schmelzer (1) 

Auswärtssieg in Güsen lässt TuS 1860 auf Platz vier springen!

  1. Spieltag Verbandsliga Nord

Güsener HC – TuS 1860 Magdeburg-Neustadt

28:24 (13:15)

Der 18. Spieltag hielt für den TuS 1860 einen richtigen Kracher bereit. So hieß es für die Krausholz-Schützlinge in Güsen beim Tabellennachbarn Flagge zu zeigen und gegen einen direkten Konkurrenten um die vordersten Plätze der Verbandsliga zu punkten. Genau das ist bisweilen noch keiner Mannschaft in Güsen gelungen. Die Magdeburger jedoch konnten an diesem Spieltag den Güsenern eben jene erste Heimniederlage zufügen und mit 28:24 auswärts gewinnen.

Dabei begann das Spiel so gar nicht nach dem Geschmack der Neustädter. Schnell lag man mit 4:1 hinten, wobei Christian Haßbargen nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte. Danach jedoch zeigten die Gäste, weshalb man in dieser Saison um einen Spitzenplatz in der Verbandsliga mitspielt. Beim 4:4 konnte ausgeglichen werden und beim 7:6 lagen die Magdeburger erstmalig in Front. Bis zum 9:9 entwickelte sich ein enges Spiel, bis sich die Krausholz-Schützlinge erstmalig mit zwei Toren leicht absetzen und diese Führung bis zur Halbzeit halten konnten. Beim Stand von 15:13 wechselten beide Mannschaften die Seiten.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kämpften sich die Hausherren nochmals zurück ins Spiel und konnten ihrerseits beim Stand von 15:16 das Spiel zunächst drehen. Nach dieser kurzen Ruhephase erwachten die Neustädter aber wieder und erhöhten die Schlagzahl, sodass beim 19:17 die Zwei-Tore-Führung wieder hergestellt war. Daraufhin folgte die stärkste Phase der Magdeburger, welche zur Vorentscheidung führen sollte. Durch vier Tore in Folge setzte man sich beim 23:18 erstmalig deutlich ab. Danach überzeugten die Landeshauptstädter durch geschicktes Verwalten des Ergebnisses und einer konzentrierten Spielweise.

Die Hausherren schnupperten beim zwischenzeitlichen 26:23 zwar nochmals am Ausgleich, konnten die Gäste allerdings nicht aus der Fassung bringen, welche letztlich das Spiel mit 28:24 für sich entscheiden konnten.

Langsam aber sicher biegen alle Mannschaften auf die Zielgerade dieser Saison ein. Für die Magdeburger bringen die nächsten Wochen weitere schwere Auswärts- und nicht zu unterschätzende Heimspiele mit sich. Will man den vierten Tabellenplatz halten oder sogar weiter nach oben rutschen, muss die Konzentration in den nächsten Spielen hoch gehalten werden. Für die nötige Motivation sollte der Auswärtssieg in Güsen gesorgt haben.

TuS: Donhof, Tischmeyer (Tor), Lewin (10), Magalowski (1), Krause (2), Heinrichs, Höppner (2), Kirsten (5), Weder, Marek (1), Rinka, Schmelzer (7)

Deutlicher Heimerfolg festigt vordere Tabellenposition

17. Spieltag Verbandsliga Nord

TuS 1860 Magdeburg-Neustadt – SV Germania Borne

33:18 (19:9)

Zum 17. Spieltag der Verbandsliga Nord empfang der TuS 1860 Magdeburg-Neustadt den Sachsen-Anhalt-Liga Absteiger aus Borne. Dank einer konzentrierten Angriffs- und vor allem Defensivvorstellung konnte der Gast aus dem Salzlandkreis mit 33:18 besiegt werden.

Die Hausherren aus Magdeburg wollten von Beginn an zeigen, dass das ausgeschriebene Ziel dieses Spiels zwei Punkte auf der Habenseite sein sollten. Dementsprechend motiviert starteten die Neustädter und gingen dank einer sehr präsenten Abwehrleistung schnell mit 3:1 in Führung. Nach dem darauffolgenden Anschlusstor zum 3:2 startete die Krausholz-Sieben einen 5-0-Lauf und enteilten frühzeitig auf 8:2. Besonders im ersten Abschnitt konnten Lewin und Kirsten mehrfach einnetzen und die Borner Abwehr ein ums andere Mal düpieren. Über die Stationen 10:3, 12:5 und 16:8 konnten sich die Hausherren bis zur Halbzeit auf 19:9 absetzen, wobei die Defensivleistung der Magdeburger Grundstein dieser hohen Pausenführung war.

In der zweiten Hälfte knüpften die Neustädter nahtlos an die ersten 30 Spielminuten an. Über eine weiterhin sattelfeste Abwehr konnte die Führung zunächst gehalten und ab der 40. Spielminute sukzessive ausgebaut werden. Ab dem zwischenzeitlichen 25:15 wurde die Führung auf 28:16 und 30:17 ausgebaut. In dieser Phase konnten sich sowohl Weder, als aus Heinrichs und Marek mehrfach auszeichnen. Beim 33:18 Endstand konnten die angepeilten zwei Punkte eingefahren und ein deutlicher Heimsieg erspielt werden.

In den kommenden Wochen stehen schwere Auswärtsaufgaben für die Neustädter auf dem Plan. Auswärtsspiele gegen Schönebeck, Westeregeln und Biederitz müssen bestritten werden. Zuvor treten die Männer des TuS 1860 allerdings am kommenden Wochenende in Güsen an. Ein unangenehmer Gegner, welcher erfahrungsgemäß für die Magdeburger schwer zu bespielen ist. Nichts desto trotz soll der Aufwärtstrend auch in den nächsten Wochen fortgesetzt werden.

TuS: Donhof, Tischmeyer (Tor), Lewin (8), Krause (2), Ebel (1), Käselitz (1), Kirsten (5), Marek (2), Marco Magalowski (3), Felix Magalowski (1), Heinrichs (3), Weder (2), Schmelzer (5)