Arbeitssieg gegen Klein Oschersleben wahrt die Chance auf einen Podiumsplatz der Verbandsliga Nord!

  1. Spieltag Verbandsliga Nord

TuS 1860 Magdeburg-Neustadt – LSV Klein Oschersleben

25:22 (10:10)

Es war ein langer Kampf, doch am Ende verließen die Magdeburger als Sieger das Parkett der Humboldthalle und konnten sowohl die Auswärtsniederlage in der Hinserie gegen Klein Oschersleben wieder ausgleichen, als auch den Anschluss an die Spitzengruppe der Verbandsliga halten. Kurzfristig verzichten mussten die Magdeburger auf Kevin Krause, welcher mit Verdacht auf eine Meniskusverletzung ausfiel.

Klein Oschersleben war aber der erwartet schwere Gegner, der bis zum Schluss Paroli geboten hat. Dabei sah es nach den ersten zwei Minuten zunächst sehr gut aus für Neustädter, welche durch Lewin und einen Doppelpack von Kirsten mit 3:1 in Front gehen konnten. Danach jedoch fanden die Gäste des LSV ins Spiel, konnten beim 3:3 ausgleichen und anschließend mit 4:7 in Führung gehen. Viele Fehlwürfe prägten das Spiel des TuS 1860, wodurch der Gegner förmlich eingeladen wurde die Führung und Kontrolle des Spiels zu übernehmen. Bereits in der Anfangsphase zeichnete sich ab, dass die drei spielfreien Wochen den Rhythmus der Neustädter durcheinandergebracht haben. Mitte der ersten Halbzeit konnten die Hausherren aber dennoch beim 8:8 wieder ausgleichen und sicherten zur Halbzeit ein 10:10 unentschieden.

In der zweiten Halbzeit hieß es die Fehlerzahl zu minimieren, um besonders in der Offensive zuzulegen. Jegliche Hoffnung der Gäste auf einen Punktgewinn sollte damit im Keim erstickt werden. Vornehmen kann man sich viel, doch haperte es wie im ersten Spielabschnitt an der Umsetzung. Über die Stationen 12:12, 16:16, 18:18 und 21:21 blieben die Gäste aus Oschersleben stets in Reichweite und schnupperten an der Überraschung. Dabei agierten die Männer des LSV ihren Mitteln entsprechend sehr clever und zwangen die Magdeburger fast in die Knie. In den letzten Spielminuten erhöhten die Magdeburger letztmalig die Schlagzahl, wobei in dieser Phase Lewin und der erstmals seit vier Monaten Abstinenz wieder auflaufende Rinka das Heft des Handelns in der Offensive übernahmen. Dieser Endspurt führte schlussendlich zum hart erkämpften 25:22 Heimerfolg.

Mit dieser Leistung werden sowohl die kommenden Auswärtshürden gegen Westeregeln, Biederitz und Schönebeck, als auch das Heimspiel gegen Glinde kaum zu überwinden sein. Will man in dieser Saison noch um die greifbar nahen Podiumsplätze mitspielen, muss in den nächsten Wochen eine klare Leistungssteigerung erfolgen. Nichts desto trotz wurden am 19. Spieltag zwei weitere Pluspunkte gegen Klein Oschersleben eingefahren, wobei nach der Saison niemand mehr fragt, wie diese Punkte erzielt wurden.

TuS: Hoffmann, Tischmeyer (Tor), Magalowski (4), Kirsten (2), Marek, Lewin (7), Ebel, Käselitz (4), Höppner (2), Heinrichs (2), RInka (2), Weder (1), Schmelzer (1)