8. Spieltag Verbandsliga Nord 2018/19

SG Seehausen – TuS 1860 Magdeburg-Neustadt

28:23 (17:9)

„Und weiter geht die wilde (Tal)-Fahrt“

Der achte Spieltag führte uns in die Altmark zur SG Seehausen, einem der Spitzenteams der Verbandsliga und durchaus einer der Aufstiegsaspiranten der aktuellen Saison. Wenn man so will stellt das Team aus Seehausen das Pendant zu uns dar. So kämpft Seehausen mit Glinde, Haldensleben und erweitert um die Mannschaften aus Gommern und Post Magdeburg um den Aufstiegsplatz und wir kämpfen am Tabellenende um die Existenz in der Liga. Denkbar ungünstige Voraussetzungen, wenn es auswärts für uns darum geht, Punkte für den Klassenverbleib einzusammeln. So kam, was kommen musste: wir haben verloren!
Und dennoch waren die Möglichkeiten gegeben, auch in Seehausen besser abzuschneiden und etwas Zählbares aus der Ferne mitzubringen. Wir scheiterten, wie zuletzt so oft, wieder an uns selbst.

Nachdem wir mit einer Zwei-Tore-Führung in das Spiel gestartet sind, waren die Weichen auf eine Überraschung gestellt. Seehausen musste sich erst einmal fangen und sortieren. Diese kurze Schwächephase konnte der Gastgeber aber schnell beenden. Nach dem Ausgleich in der vierten Spielminute folgten bis zum Abschluss des ersten Spielviertels auf Seiten der Altmärker weitere sechs Tore und unsererseits lediglich ein mageres Törchen. Beim zwischenzeitlichen 8:3 aus Sicht der Hausherren lag ein Debakel in der Luft.
Diese komfortable Führung wusste Seehausen bis zur Halbzeit auszubauen. Zwar mündete der Spielverlauf der ersten 30 Minuten nicht im angesprochenen Debakel, jedoch konnte die SG Seehausen bis zum Pausentee auf ein spielentscheidendes 17:9 davonziehen.

Die zweite Halbzeit begann wieder nach einem bereits bekannten Schema. Anstatt aufzudrehen und Schritt für Schritt die Führung des Gegners zu egalisieren, enteilte die SG bis zur 40. Spielminute auf 22:12. Spätestens jetzt zeichnete sich ab, dass die Überraschung in der Altmark ausblieb. Alles deutete daraufhin, dass dieses Spiel nun doch in einer deutlichen Auswärtsschlappe mündete. Ab der 48. Spielminute nahmen die Gastgeber allerdings das Tempo aus dem Spiel, wechselten munter durch und gaben auch den jüngeren Spielern Möglichkeiten, sich zu zeigen. Allein aufgrund der dünnen Personaldecke spielten wir jedoch nahezu mit der gleichen Sieben durch und konnten somit unsererseits einen Bruch im Spiel vermeiden. Durch diesen Umstand begünstigt konnten wir bis zum Spielende Ergebniskosmetik betreiben und auf das abschließende 28:23 verkürzen.

Am Ende bleibt festzuhalten, dass die Talfahrt weiter anhält und seit dem ersten Spieltag auf ein weiteres Erfolgserlebnis gewartet wird.
Dieses Erfolgserlebnis muss sich aber schnell einstellen, wenn man auch in der kommenden Saison weiterhin der Verbandsliga zugehörig sein will!
Am kommenden Wochenende geht es gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenverbleib. Im Heimspiel in der Klosterwuhne stellt sie die Mannschaft des LSV 90 Klein Oschersleben in der Landeshauptstadt vor. Ein Spiel was unbedingt gewonnen werden muss!!

Bienvenido Abstiegskampf!!!

In diesem Sinne:
1…2…3…Zackebarsch!!!

Für die Statistikfans:
TuS: Strauß (Tor), Lewin (5), Heinrichs, Ebel, Lindert (3), Weder, Käselitz (7), Wohlfromm (5), Schmelzer (3)