Archiv für den Monat: September 2018

UHU´s on tour

Auch in diesem Jahr fand das Wellnesswochenende der UHU`s in Stangerode statt. Schon sehnsüchtig erwartet, rückte das Wochenende um den 21.09. bis 23.09 heran, und nun war es soweit.

Das erste große immer wieder auf´s neu aufkommende Hindernis, das Auto richtig zu bepacken, wurde bravourös und mit vielen Schweißperlen erledigt. Eigentlich ja kein Problem für unsere pfiffigen Damen…Irgend´ne Idee hat immer jemand.

Die ersten fünf  Damen waren bereits vorausgeeilt und bereiteten das Gemeinschaftsquartier auf den Anmarsch der Nachhut vor, so dass man sich dann gleich kollektiv um den „Kreislauf“ kümmern konnte. Immerhin galt es 16 Damen im Quartier unterzubekommen… Ein kräftiger Schlachtruf noch dazu und alle anderen Gäste im Areal wussten nun, wer hier an diesem WE am Start ist.

Sportlich ging es in den nächsten Tagen natürlich zu. In der Volleyballhalle ging kaum das Licht aus und so mancher Unterarm war dann blau oder rot. Aber „Kühlmittel“ sind ja immer reichlich vorhanden.

Auch der Wellnessbereich wurde von den Uhu´s ausgiebig okkupiert, denn nach Anspannung muss auch Entspannung folgen.

An diesem Wochenende hatte die Uhu´s auch wieder eimal ihre Lachmuskeln kräftig trainiert und allen stellten fest, dass es immer wieder schön ist, sich in diesem Kreise fernab von Haus, Hof und Reiter zu treffen und zusammen zu sein.

Der krönende Abschluss des WE war der „Ausritt“ in den Wildpark. Zwar nicht zu Pferde sondern mit einem Unimog. Tolle Kiste. Schaukelt schon durch jede Bodenwelle. Unfallfrei Getränke zu sich zu nehmen, grenzt an ein Wunder. Auch essen… So mancher Bockwurstsenf landete dann an der Stirn oder auf dem Trikot.

Ganz beeindruckt waren die Damen dann von der plötzlich auftauchenden Bisonherde und waren sehr angetan von der wundervollen Gestalt dieser Tiere. Als ihnen dann auch noch ein röhrender Hirsch entgegentrat, waren alle hin und weg.

Es ist immer schade, dass das WE immer so schnell vorbei ist. Alle waren sich aber einig, dass dies nach Wiederholung schreit. „Alle Jahre wieder…“, damit ist das Motto schon geboren.

Die Damen machen Wellness, die Männer haben zu Hause sturmfrei, oder einen großen Aufgabenzettel… So ist es schön und fast alle Ehen halten deswegen über 30 Jahre…

4. Spieltag Verbandsliga Nord 2018/19

HSV Haldensleben – TuS 1860 Magdeburg-Neustadt

36:35 (20:20)

„Da werfen wir endlich Tore en masse und trotzdem verlieren wir…!“

Die letzte Möglichkeit, nur noch 10 Sekunden zu spielen. Der Ball wandert von der linken auf die rechte Seite und landet bei Rechtsaußen Marco Käselitz. Der Routinier, der mit seinen 38 Lenzen (Marco, verzeih mir, wenn ich da entweder 1-2 Jahre dazu- oder weggeschummelt habe) bereits alles gesehen hat, was der Amateurhandball zu bieten hat. Der Junge ist kalt wie eine Hundeschnauze, sicher im Abschluss und absolut nervenstark. Nur in dieser einen Situation zittert dann wohl doch dezent das Handgelenk, der Ball wird vom Haldensleber Goalie gehalten. Die letzten Sekunden laufen von der Uhr, die Halle bebt und feiert gemeinsam mit der Sieben des HSV. Für die die Hausherren steht ein 36:35 Heimsieg an der Anzeigetafel.
Nur wir stehen wieder mit leeren Händen da und schauen bedröppelt aus der Wäsche. Mit der letzten Möglichkeit hatten wir das Unentschieden und einen verdienten Punkt selbst in der Hand. Am Ende war außer Spesen dann leider doch nichts gewesen.

An Marcos vergebener Chance darf man diese Niederlage nun aber wirklich nicht festmachen. 60 Minuten kämpften wir, was das Zeug hielt. Hatten gegen einen der Aufstiegsaspiranten der Verbandsliga in fremder Halle stark gegengehalten. Wir ließen die Haldensleber zu keinem Zeitpunkt des Spiels davonziehen, hatten immer eine Antwort im Angriff parat und konnten streckenweise selbst in Führung gehen. Das Spiel wog hin und her und fand am Ende einen glücklichen Sieger im gastgebenden HSV Haldensleben.

Aber beginnen wir von vorn:
Nachdem am letzten Wochenende im Heimspiel gegen die HSG Altmark West eine unglückliche Niederlage verbucht werden musste, hieß es nun gegen den Tabellenführer aus Haldensleben Flagge zu bekennen und zu zeigen, dass diese Niederlage keineswegs das Leistungsniveau unseres Teams abbildet -> Gesagt, getan!
Ab der ersten Minute überzeugten wir durch Zielstrebigkeit im Angriff. Die gegnerische Führung konnte besonders in der Anfangsphase immer wieder durch Alex Lindert, Clemens Schmelzer oder den neuen Konterflitzer Stefan Meyer ausgeglichen werden.
Was im Angriff immer wieder hervorragend funktionierte, ließ hinten stark zu wünschen übrig. Anders gesagt: vorne hui, hinten pfui!
Im Defensivverbund ließen wir die offensive Zielstrebigkeit der ersten Halbzeit stets vermissen. Besonders über die Mitte oder halblinke Position des HSV schlugen die Bälle reihenweise im Tor ein. Ein David Stolze war nicht zu kontrollieren und warf bis zum Abpfiff insgesamt 16 Tore. Abschütteln ließen wir uns aber nicht, sodass beim Stand von 20:20 die Seiten gewechselt wurden.

Mit dem Anpfiff der zweiten 30 Minuten stellten wir uns in der Abwehr aggressiver und offener gegen den wurfgewaltigen Rückraum des Gastgebers auf. Diese Maßnahme war durchaus erfolgreich. Jedoch blieb es dabei, dass sich weder wir, noch der HSV Haldensleben einen entscheidenden Vorteil erspielen konnte. Über die Stationen 23:23, 28:28, 32:32 und 34:34 bog das Spiel auf die oben beschriebene Zielgerade ein.

Das Ergebnis war durchaus unbefriedigend, die gezeigte Leistung entsprach aber der angekündigten Reaktion auf das letzte Heimspieldebakel. Eine Reaktion, die gezeigt hat, dass wir des Handballspiels mächtig sind und wir nach wie vor mit uns zu rechnen ist!

Im nächsten Spiel, am 06.10.18 geht es ins Derby gegen den Post SV Magdeburg. Wir sind bereit, uns den A…h aufzureißen, um einen Heimsieg einzufahren und hoffen, dass ihr zahlreich erscheinen werdet, um dem Derbygipfel gegen den Sachsen-Anhalt-Liga-Absteiger beizuwohnen!

In diesem Sinne:

1…2…3…Zackebarsch!!!

Für die Statistikfans:
TuS: Strauß, Hoffmann, Feller (Tor), Kirsten (2), Lewin (11), Heinrichs, Käselitz (5), Ebel (2), Weder, Meyer (3), Wohlfromm (3), Marek, Lindert (6), Schmelzer (2)

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3. Spieltag Verbandsliga Nord 2018/19

TuS 1860 Magdeburg-Neustadt – HSG Altmark West

20:26 (12:13)

„Was erhältst du, wenn du zu einer Hochzeit eine ordentliche Portion erfrischender Kaltgetränke addierst und ausreichend Schlaf abziehst? Richtig, ein schlechtes Handballspiel!“

Eigentlich hatten es alle Beteiligten erwartet, doch so richtig wahrhaben wollte es nach dem Abpfiff dann doch niemand. 60 Minuten Handball liegen hinter uns, in denen der ein oder andere etwas mehr geschwitzt haben wird als normal üblich. Grund war nicht der angenehm warme Septembersonntag oder das enorme Tempo des Gegners, welchem man Stand halten musste. Vielmehr war es die Abendgestaltung von so gut wie jedem von uns, welche uns zum Schwitzen brachte.

Vielleicht sollten die Kinder unter den Lesern jetzt aufhören diesen Artikel zu verfolgen, denn wir gehen über in den Teil, in dem die großen Männer zu kleinen Kindern werden.

Wenn ein Ehemaliger aus unseren Reihen einlädt, seine Hochzeit, den magischsten Moment unter den Momenten im Leben mit ihm zu feiern, lassen wir uns nicht zwei Mal bitten und sind natürlich dabei, wenn es feucht-fröhlich zu Sache geht.
Dumm nur, dass die Vernunft bis zur vierten Kaltschale sagt: „Mach langsam, du willst morgen fit sein, um Handball zu spielen!“. Danach aber ebenselbige la Paloma pfeifen geht, alle Manieren über Bord geworfen werden und der Übermut nur noch „Olé olé! Olé olé!“ vor sich her brüllt!

Mutti hat immer gesagt, dass man die Feste feiern soll, wie sie fallen!
Dementsprechend hat jeder einzelne von uns genossen, diesen Moment mit Sarah (Ja, wir meinen Sarah Kossmann…ähh…Rinka, diese atemberaubend gute Fotografin, deren Studio in der Bleckenburgstraße 29 in 39104 Magdeburg zu finden ist und seit einigen Jahren unsere Mannschaftsfotos schießt) und Markus (diesen elegant aufspielenden Halbrechten, der uns viele Jahre mit seinen genialen Momenten auf dem Parkett verzaubert, seit einiger Zeit aber die Handballstiefel endgültig gegen den beruflichen Lackschuh getauscht hat) zu zelebrieren und ausgiebig zu feiern.

Dass gegen die HSG Altmark West, die sich neu aus dem HV Solpke/Mieste und der SG Neuferchau/Kunrau heraus gebildet hat, am Ende des Sonntags eine 20:26 Niederlage zu Buche stand, war wie eingangs erwähnt zu erwarten. Allerdings wollte es keiner von uns so wirklich wahrhaben, da so viel mehr möglich gewesen ist.
Zwar war tatsächlich niemand von uns so wirklich auf der Höhe (wer hätte es gedacht), doch gegen die Gäste aus der Altmark hatten wir mehr als nur ein Mal die Möglichkeit das Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden. Nur nutzen wollte diese Möglichkeit wohl keiner von uns so richtig.
So beispielsweise begann das Spiel ordentlich. Über die Stationen 3:1 und 5:3 erzielten wir in der 15. Spielminute beim 7:4 die erste 3-Tore-Führung. Diese sollte die einzige Führung in dieser Größenordnung bleiben, denn im Anschluss haben wir den sprichwörtlichen roten Faden verloren. Fehlende Konsequenz im Abschluss, überhastet getroffene Entscheidungen und schwindende Konzentration ließ das Spiel kippen, sodass bis zum Halbzeitpfiff die HSG Altmark West mit 13:12 in Führung ging.

Die zweite Spielhälfte sollte, so der Plan, nach dem Ausschwitzen des berüchtigten Restalkohols besser werden. Das Gegenteil jedoch war der Fall.
Die Gäste wirkten frischer und vor allem zielstrebiger. Wollten diesen Auswärtssieg unbedingt mitnehmen und ließen die Hoffnungen auf eine Besserung im Spiel der Neustädter stets im Keim ersticken. Bis zum Abschluss des Spiels zogen die Altmärker dann auch folgerichtig auf 26:20 davon.
Bedröppelte Mienen auf der einen und jubelnde Gesichter auf der anderen Seite ließen vermuten, dass trotz der Tatsache, dass man vorab wenig „Hoffnung“ auf einen Heimsieg hegte, die Enttäuschung groß und die Unzufriedenheit über sich selbst noch viel größer war.

Am kommenden Wochenende müssen wir gegen den HSV Haldensleben auf Wiedergutmachung pochen, im Training Vollgas geben und zielstrebig am Auswärtssieg arbeiten. Gegen den Tabellenführer aus der Ohrestadt kein einfaches Unterfangen, doch da halten wir es wieder mit Muttis Weisheit: Man muss die Feste ja schließlich feiern, wie sie fallen!

In diesem Sinne:

1…2…3…Zackebarsch!!!

Für die Statistikfans:
TuS: Strauß, Hoffmann, Feller (Tor), Kirsten (5), Lewin (7), Heinrichs (2), Käselitz (3), Ebel, Weder (2), Meyer, Wohlfromm, Schmelzer (1)

 
 

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