Archiv für den Monat: Dezember 2016

Weihnachtsturnier in Frankfurt/Oder

Zu einem Weihnachtsturnier lud der HSV Frankfurt am 17.12.2016 ein und da wir schon immer sehr spontan und reisefreudig sind, nahmen wir die Einladung zum ABschluss des Jahres gern an. Am Start waren insgesamt 11 Mädels, zwei Trainer und einige handballbegeisterte Eltern. Von den 11 Mädels kamen zwei Mädels, Hanna und Lara, vom Nachbarverein Barleber HC nur zu gern zur Unterstützung der Mannschaft mit.

Nach gut zweistündiger Fahrzeit kamen wir um 9.45 Uhr in Frankfurt an, Turnierbeginn 10 Uhr. Alle Mädels waren in Spiellaune und wollten, so weit wie möglich kommen, denn bei einer so weiten Anreise, sollte es dann schon einer der vorderen Plätze sein…

Folgende Mannschaften waren angetreten:

Staffel A Staffel B
HSV Frankfurt TuS 1860 Magdeburg-Neustadt
Frankfurter HC I Empor Brandenburger Tor
UKS Jedinka Slubice HSV Wildau
SV B.-W. Wusterwitz TSC Berlin
VfB Doberlug Kirchenhain Frankfurter HC II

Gespielt wurde in zwei Gruppen, jeder gegen jeden und danach Kreuzvergleich. Spielzeit 10min und keinen 7 Meter, wie in der D-Jugend üblich ist, sondern bei einem Strafwurf gab es einen Penalty.

Ergebnisse der Vorrunde:
TuS 1860 Magdeburg-Neustadt- Empor Brandenburger Tor 8-0
TSC Berlin- TuS 1860 Magdeburg-Neustadt 4-7
TuS 1860 Magdeburg-Neustadt- Frankfurter HC II 13-4
TuS 1860 Magdeburg-Neustadt- HSV Wildau 9-5

Alle Spiele wurden ziemlich klar gewonnen … und somit standen wir im Halbfinale!

Halbfinale:
TuS 1860 Magdeburg-Neustadt- UKS Jedinka Slubice 10-3

Das Finalspiel war ein sehr spannendes Spiel, in dem bis zum Schluss gefightet wurde.

Finale:
VfB Doberlug Kirchenhain- TuS 1860 Magdeburg-Neustadt 4-5

Trainer: Claudia Holze, Lisa Haegebarth
Spieler: Josi (TW und Geburtstagskind), Charly, Vanessa, Julia, Lee-Ann, Pfanni, Celine, Mia, Amy, Hanna und Lara (TW)

Wir danken dem Veranstalter HSV Frankfurt für die tolle Ausrichtung des Turniers und wünschen allen Eltern, Verwandten, Freunden und Fans der wD-Jugend eine besinnliche Weihnachtszeit!

SALF – Keine Punkte in Dessau

SALF Dessau-Rosslauer HV gg. TuS 1860 Magdeburg-Neustadt 24:18 (12:10)

Zum letzten Punktspiel im Jahr 2016 in der Sachsen-Anhalt-Liga der Frauen reisten die Damen des TuS 1860 Magdeburg-Neustadt am Sonntag zu den Frauen des Dessau-Rosslauer HV. Anwurf in der Anhalt Arena war um 13:30 Uhr. Nach zuletzt zwei Niederlagen galt es zu versuchen wieder in die Erfolgsspur zurück zu finden. Das dies kein leichtes Unterfangen werden sollte zeigt ein Blick in die Tabelle. Die Damen des DRHV, vor dem Spieltag auf Platz 3 liegen, konnten alle Heimspiele gewinnen.
Hinein in Spielgeschehen. 5:5 nach gespielten 15 Minuten. Während die Abwehrreihen beider Teams am Anfang solide Arbeit leisteten ging nach vorne für beide nicht viel. Magdeburg erwischte den besseren Start und ging durch 2 Siebenmeter mit 0:2 in Führung. Das 1:3 in der 7. Spielminute war dann auch der Weckruf für die Damen des DRHV, die ihrerseits nun besser in das Spiel fanden und erstmals beim 4:3 nach 11 Minuten die Führung übernahmen. Die Führung im Spiel wechselte in dieser Phase ständig. Über die Stationen 4:4, 4:5 und 5:5 gelang es dann erstmalig den Dessauerinnen sich auf 7:5 abzusetzen. Doch TuS gab nicht auf und kämpfte weiter, hielt das Spiel spannend und konnte mit einem 0:3 Lauf nach 21 Minuten die erneute 7:8 Führung übernehmen. In dieser Phase des Spiels schien alles möglich zu sein. Nun waren es die DRHV Frauen die mit 3 Toren in Folge die erneute Führung 10:8 nach 25 Minuten übernahmen. Es war ein Spiel auf Augenhöhe welches mit 12:10 in die Halbzeitpause ging. Kurioses zum Ende der 1. Hälfte. Nach einer Auszeit der Dessauerinnen 12 Sekunden vor Schluss lief nach Wiederanpfiff die Zeit nicht mit. Der Ball landete im Tor doch der Treffer zählte nicht. Die Uhr wurde auf 4 Sekunden vor Ende gestellt, die Dessauer Damen hatten den Ball – zählbares kam nicht mehr heraus.
Die zweite Hälfte begann wie die erste. Die Magdeburger Frauen konnten mit einem Siebenmeter auf 12:11 verkürzen und hatten in der 35 Spielminute die Chance durch einen erneuten Siebenmeter zum Ausgleich zu kommen doch diese Chance blieb ungenutzt. Nun waren es die Dessauerinnen die 3 schnelle Tore erzielen konnten und sich so auf 15:11 in der 37. Spielminute absetzten konnten. Das Magdeburger Trainergespann reagierte mit einer Auszeit. Man verkürzte auf 15:12 doch die DRHV Frauen waren in dieser Phase des Spiels besser und konnten auf 17:12 nach 38 Minuten davonziehen. Sie nutzten die sich häufenden technischen Fehler der TuS Damen konsequent aus. Die Angriffe wurden nicht konsequent durchgespielt und wenn es dann doch zu einer Möglichkeit kam, wurde der Ball von der Dessauer Torhüterin pariert. Auch in der Abwehr der Neustädterinnen lief in dieser Zeit nichts zusammen.  Diese 5 Tore Führung zeigte Wirkung bei den TuS Damen, konnte man nochmals auf 17:14 verkürzen legten die Dessauerinnen wieder einen drauf und führten in der 46. Spielminute 20:14. Über das 20:15, 21:15 bis zum 22:16 in der 49. Spielminute blieb der Vorsprung konstant.
In den darauffolgenden sieben Spielminuten gelang es nun beiden Teams keine Treffer mehr zu erzielen bevor in der 57. Spieleminute Magdeburg das 22:17 gelang. Zu diesem Zeitpunkt stand schon längst fest, dass man erneut mit leeren Händen dasteht. Am Ende gewinnen die DRHV Damen mit 24:18 etwas zu hoch allerdings nicht unverdient.

Weiter geht es mit dem Pokalspiel in heimischer Halle gegen den BSV 93 Magdeburg am 06.01.2017 bevor am 15.01.2017 die Rückrunde mit dem Spiel bei den Damen der TSG Calbe eingeläutet wird.

Zum Abschluss bleibt uns noch allen TuS Mitgliedern, Anhängern und Freunden des Handballsports ein friedliches Weihnachtsfest und alles Gute für das kommende Jahr zu wünschen! Bleiben Sie uns gewogen.

 

 

Erst pfui, dann hui

2. Männer | Nordpokal Achtelfinale | TuS 1860 Magdeburg II – SG Fortschritt Burg 29:24 (9:15)

Nachdem man in der ersten Runde im ligagleichen Duell die 2.Mannschaft der SG Seehausen besiegte, musste man nun im Achtelfinale gegen die Ligahöhere Fortschritt-Männer aus Burg bestehen. Die Favoritenrolle war klar auf Seiten der Gäste, die in der 1.Nordliga aktuell den 4. Platz einnehmen und einer der Podiumskandidaten zum Saisonende sind. Zwar mussten die Burger auf einige Kräfte verzichten, doch die Schlüsselspieler waren mit an Board. Auf Seiten der Dietze-Sieben konnte man eine volle Bank sehen. Leider hat man auch die Qual der Wahl und musste 2 Spielern die Teilnahme am heutigen Spiel versagen, zu groß der Kader zum Pokalspiel.
Das Spiel ging los und die Gäste erzielten das 0:1. Postwendend der Ausgleich. Doch das war es dann erstmal mit dem schnellen Spiel. Es entwickelte sich ein zähes Spiel, was scheinbar daran lag, dass die Burger versuchten, die Kräfte etwas zu schonen und bis zum Vorwarnzeichen ihre Angriffe ausspielten. Aus Sicht der Gastegeber entwickelte sich das Spiel schon fast wie gewohnt. Zu viele einfache Fehler im Spielaufbau und das Auslassen klarer Chancen brachten bis zur 12. Minuten ein mageres 4:4 auf die Anzeigetafel. Dies war auch der letzte Ausgleich für eine lange Zeit. Mit einem 7:0 Lauf zeigten die Fortschritt-Männer den Ligaunterschied und bestraften jeden einzelnen Fehler knallhart. Bei 4:11 musste die Auszeit her. Klare Ansage. Fehler Abstellen, Chancen nutzen. Bis zur Pause konnte man dann noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und sah sich einem 6-Tore Rückstand (9:15) gegenüber.
Auch in der Pause war die Stimmung nicht zwingend negativ. Man sah sich zwar klar im Rückstand, wusste aber um die eigenen Stärken und erkannte auch, dass die Burger auch nur Handball spielen.
Zum Wiederanpfiff erzielten die Gäste das erste Tor, doch mit einem eigenen 7:0-Lauf glich man plötzlich auf 16:16 auf. Was war passiert? Dies sah man klar in den eigenen, aber auch in des Gegners Augen. Während die Burger Mannen sich in der Deckung die Zähne ausbiss, dabei sei gesagt, dass die heimischen Torhüter nicht den besten tag erwischten, gelang es im eigenen Angriff endlich konsequent und mit einer sehr niedrigen Fehlerquote zu agieren. Tor um Tor holte man somit auf und ging, trotz Auszeit der Gäste, beim 18:17 erstmals in Führung. Langsam aber sicher spielte man sich in einen Rausch und erhöhte beim 26:21 erstmals auf 5 Tore. Doch so Recht ließ sich der Gegner nicht abschütteln. Beim 27:24 – 3 Minuten vor dem Ende, war der berühmte Sack noch immer nicht zu. Mit allen Mitteln wurde nun versucht, das Angriffsspiel der Neustädter zu stören. Am Ende sah man sich gar einer dreifachen Manndeckung gegenüber. Doch in der zweiten Halbzeit stand die Abwehr einfach felsenfest. Kein Gegentor und selbst noch 2 erfolgreiche Angriffe summierten sich auf das Endergebnis von 29:24 aus Sicht der Gastgeber.
Das Spiel war ein Musterbeispiel dafür, dass im Handball kein Spiel als verloren gilt, solange die Spielzeit noch nicht abgelaufen ist. Nach einer eher mäßigen 1. Halbzeit zeigte die Mannschaft des TuS 1860 Magdeburg-Neustadt im 2. Abschnitt eine geschlossene Teamleistung, die vor allem über einen knallharten Abwehrriegel und sicheren, aber konsequent und zielstrebig, vorgetragenden Angriffen, die mit dem Einzug ins Viertelfinale des Nordpokals belohnt wird.

Am Wochenende fand bereits die Auslosung für das Viertelfinale statt. Demnach trifft man in einem Auswärtsspiel am Wochenende 04./05.02. auf die 2.Vertretung des HSV Haldenleben. In der Liga gab es dieses Duell zuletzt am 25.09.2016, welches die Landeshauptsädter mit 27:21 für sich entscheiden konnten. Aber wie heißt es so schön: „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“.

Wir verabschieden uns nun in die Weihnachtspause und wünschen unseren Fans und deren Familien besinnliche Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr. Für uns geht es am 07.01.2017 beim Gastspiel in Colbitz weiter. Wir zählen auf euch.

TuS: Schulze, Lindau – Weiß (3/2), Hoppe (1), Patzschke (2), Lück, Baake (1), Rugies (5), Nestler, Teichert (4), Finke (6), Scharschmidt (1/1), Magalowski (4), Marek (2)

Burg: Büngs – Wöhe (4), Scholz (9), Lange (4), Weigel (2), Wucherpfennig, Bleeck (4), Schulz (1), Wegner

Zeitstrafen:
TuS: 3
Burg: 4

Siebenmeter
Tus: 3/4
Burg: 4/4