Archiv für den Monat: Oktober 2016

Schwacher Auftritt bringt dritte Niederlage in Folge.

HV SOLPKE/MIESTE – TUS 1860 MAGDEBURG

37:28 (17:13)

Schwacher Auftritt bringt dritte Niederlage in Folge.

Mit einer saftigen Niederlage im Gepäck kehrten die Jungs gemeinsam mit ihren Trainern Sven Michael und Wolfgang Matzat am Samstag aus Mieste zurück. Ausschlag gebend dafür war eine blutleere und unkonzentrierte Herangehensweise in dieses Duell.
Die 1860er fanden schwer ins Spiel und mussten zunächst einen 3:1-Rückstand hinnehmen. Diesem Rückstand lief man im gesamten Spiel hinter her. Die Abwehr fand gegen die dynamischen Rückraumakteure der HV keinen Zugriff und die Torhüter konnten in keinster Weise überzeugen. Große Probleme offenbarten sich auch im Angriff. Technik- und Regelfehler, sowie Unsicherheiten im Passspiel und Abschlussschwäche standen den Neustädtern im Weg. Zur Halbzeit lag Mieste mit 17:13 vorn.
In Durchgang zwei sollte alles besser werden, doch Sven Michaels Schützlinge konnten seine Ideen und Forderungen nicht zufrieden stellend umsetzen. Mieste zeigte die Tugenden, die den Magdeburgern an diesem Tag fehlten – Entschlossenheit, Teamspirit und Spielfreude. Die Gastgeber zogen konsequent ihre Tour durch und als bei den 1860ern frustbedingte, unnötige Zeitstrafen dazu kamen, waren die Verhältnisse endgültig geklärt.
„Heute haben wir verdient verloren! Auch in dieser Höhe geht die Niederlage in Ordnung! Wir haben es nicht geschafft, unser taktisches Konzept umzusetzen. Unsere Abwehr- und Torhüterleistung war leider nicht verbandsligatauglich an diesem Tage. Auch wenn Spieler wie Kirsten, Rinka, Höppner, Weder oder Hoffmann fehlen, dürfen wir uns hier nicht so vorführen lassen! Beim 20:16 hatte ich gehofft nochmal ranzukommen aber Solpke hat das super runtergespielt! Nun heißt es den Blick nach vorn zu richten! Abstiegskampf oder Kampf um die Plätze im Mittelfeld? Diese Frage wird am Samstag gegen FSV Magdeburg beantwortet! Ich hoffe das sich meine Jungs besinnen und geschlossen diese Aufgabe angehen!“ resumierte Sven Michael.

TuS:
Tischmeyer, Donhof – Lindert (4), Meyer (2), Magalowski (3), Käselitz (2), Krause (2), Lewin (9), Marek, Heinrichs (1), Wohlfromm (5)

 
 
 
 

Am Ende fehlten Kraft und Fortune

4. Spieltag | 2. Nordliga Männer | MTV Weferlingen II – TuS 1860 Magdeburg II 29:28 (13:14)

Nach 4 Wochen war die 2.Männermannschaft aus der Landeshauptstadt endlich wieder aktiv. Zu Gast in Weferlingen, traf man auf ein Team, welches ebenso erst 1 Spiel in der Liga gewinnen konnte und gewillt war, das Punkteverhältnis auszugleichen. Die Gastgeber bestückten mit dem ein oder anderen Spieler der 1. Mannschaft, sodass man wusste, dass es ein schweres Stück Arbeit werden sollte. Doch kampflos sollten die Punkte nicht überlassen werden.
Und so entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Bis zum 7:6 aus Sicht der Gäste, konnte man stets vorlegen, während die MTVler nachzogen. Kurze Zeit später musste man erstmals einen Rückstand aufholen. Langsam aber sicher schienen sich die Weferlinger Spieler, angetrieben vom 8-Tore Mann Maik Elmanowski, sich absetzen zu können und lagen 5 Minuten vor dem Pausentee mit 13:10 in Front. Doch ohne Auszeit und mit dem Besinnen auf die eigenen Stärken, konnte die Dietze-Sieben den Rückstand bis zur Pause egalisieren und mit dem Schlusspfiff den 14:13 Halbzeitstand aus Sicht der Elbestädter herstellen.
In der Pause sprach man die zu passive Deckung und den mangelnden Zug zum Tor an. Man sollte weiter an den einfachen Dingen arbeiten, um so die Führung bis zum Schluss behalten zu können und die Punkte mit nach Hause zu nehmen.
Und die 2.Hälfte begann, wie die 1. begann. TuS legte vor, MTV legte nach. Doch aus einer sicherer stehenden Abwehr heraus und klug ausgespielten Angriffen, schaffte man es, den Vorsprung langsam auszubauen. Beim 19:16 sah man sich erstmals 3 Tore in Front, was den Gastgeber zu einer Auszeit bewegte. Dies tat dem Spielfluss anfangs keinen Abbruch, konnte man sich gar bis auf 21:17 absetzen. Wer nun dachte, dass man den Willen der MTVler gebrochen hatte, wurde eines besseren belehrt. Mit einem schnellen 3:0 – Lauf war die beruhigende Führung wieder hin und man musste nun selbst wieder mehr Gas geben. Bis zum 26:23 ca. 10 Minuten vor Schluss konnte man die Führung behaupten. Im letzten Abschnitt sah man allerdings, dass die Kraft und Konzentration zunehmend schwand und bei 26:26 wieder den Ausgleich hinnehmen musste. Die entsprechende TuS-Auszeit 6 Minuten vor Schluss kam prompt und man versuchte, die letzten Kräfte zu mobilisieren, um den zeitweilig sicheren Doppelpunktgewinn am Ende auch einzutüten. Mit Hilfe einer doppelten Manndeckung, versuchte man die treffsicheren Rückraumschützen aus dem Spiel zu nehmen, um so selbst in Ballbesitz zu kommen. Doch 2 schnelle Kontergegentore erschwerten dieses Vorhaben.
Zu Beginn der letzten Spielminute konnte man den Anschluss herstellen (29:28) und war nun gezwungen, irgendwie an den Ball zu kommen. Doch die Gastgeber spielten die Sekunden clever runter, nahmen selbst noch die 3. Auszeit und schlossen 5 Sekunden vor Schluss ohne Torerfolg ab. Zu wenig Zeit, um selbst ernstzunehmend in Angriff zu gelangen, mussten sich die Männer aus der Magdeburger Neustadt mit 28:29 geschlagen geben. Ein Remis wäre am Ende sicher gerecht gewesen. Mit mehr Gegenwehr in der Deckung und etwas mehr Konzentration im Abschluss in den entscheidenen Momenten, wäre ein auswärtiger Doppelpunktgewinn möglich gewesen.

TuS: Lindau, Schönegge – Weiß (5/5), Thiem (4), Re. Baake (1), Lück, Ro. Baake (7), Hoppe (2), Teichert (6), Schaarschmidt, Finke (3)

MTV: Kuthe, Mannche – Elmanowski (8), Hackert (2), Rohlender, Stövesandt (5/1), Pflügner (2), Westphal (4), Jakisch (2), Siemann (4), Hever, Drevenstedt (2), Kraul

Zeitstrafen
TuS: 1
MTV: 3

Strafwürfe:
TuS: 5/6
MTV: 1/3

SALF – Auswärtserfolg in der Börde

SALF – TSV Niederndodeleleben II gegen TuS 1860 Magdeburg-Neustadt 21:27 (11:14)

Am vergangenem Sonntag trafen die Sachsen-Anhalt-Liga Frauen des TuS 1860 Magdeburg-Neustadt auswärts auf den TSV Niederndodeleben II. Sowohl die Damen aus der Börde, als auch
die Landeshauptstädterinnen traten mit voller Bank an.
Der TSV schlug ab der ersten Sekunde ein hohes Tempo an, doch der TuS 1860 hielt läuferisch gut dagegen. Die Anfangsphase der Tussis gestaltete sich sehr hektisch. Beim Stand von 2:3 in der siebten Minute nahmen die schwarz-gelben das Heft in Hand, so dass sich die Gästesieben bis zu 24. Minute auf 8:11 absetzen konnte. Die Neustädterinnen brachten ihren Vorsprung mit
dem 11:14 in die Pause.

Wie schon zu Beginn des Spiels zog Niederndodeleben zum Start in Halbzeit zwei das Tempo an. Die 1860erinnen waren es, die diese Phase für sich nutzen konnten und bis zur 40. Minute den Vorsprung auf 14:19 ausbauten. In der Folge kam nun die schwächste Phase des TuS und so kam die Niedung-Sieben auf 18:21 wieder heran. Doch nach einem Gegenstoß von Arens war es ein Doppelschlag von Heine, der die Magdeburgerinnen auf die Zielgerade einbiegen lies. Nun ließen die Gäste nichts mehr anbrennen und gewannen schlussendlich souverän mit 21:27.
„Durch einen mannschaftlich geschlossenen Auftritt und konstante Leistungen, besonders in der zweiten Halbzeit, kann der TuS heute die Punkte mit nach Hause nehmen.“ So beurteile  Jana Haegebarth das Spiel.

TuS 1860: Schulz (Tor), Breitkopf, Kuhnert – L. Haegebarth ( 4 Tore), Heine (5), Richter (2), Stadler, J. Müller, Wesslowski (2), Matthei (2), Arens (6), Petzke (5), Witte, K. Müller (1)