Archiv für den Monat: Februar 2016

To be continued….

16. Spieltag | Nordliga | HSV Haldensleben – TuS 1860 Magdeburg Neustadt III XX:XX (6:7)

Das 2. Auswärtsspiel in Folge wollten die „WildTuSsiCats“ ebenso erfolgreich gestalten, wie in der Vorwoche beim BSV 93. Dazu musste man sich allerdings erstmal dem Willen des HSV Haldensleben widersetzen, der alles daran setzen wollte, den ersten Sieg der Saison einzufahren. Und wie das so ist mit klaren Verhältnissen – Verweis auf das Spiel in Osterburg – so wurden auch dieses Mal die Magdeburgerinnen ihrer Favoritenrolle nur bedingt gerecht. Es dauerte ganze 12 Minuten, ehe man das erste Gegentor kassieren musste. Leider hatte man zu diesem Zeitpunkt selbst erst 3 Treffer erzielt. In der Folge blieben die HSV-Damen weiter aggressiv und nutzen die geringere Hallenfläche zu ihren
Gunsten. Stets mit einer Manndeckung gegen die Aufbau- oder RL-Spielerinnen gewappnet, sowie guter Abwehrarbeit, ließen die Magdeburgerinnen nur sporadisch zum Erfolg kommen. In der Deckung konnte man selbst gute Akzente setzen und durch eine kompakte Abwehr, den Gegner zu schwierigen Anspielen oder unvorbereiteten Würfen zwingen. Aus eigener Sicht ließ man leider noch zu viele Lücken in der Deckung, die zielstrebig, und
nahe dem Stürmerfoul, von den Ohredamen angelaufen wurden. Hier zeigte man zu wenig Gegenwehr, sodass man sich meist nur regelwidrig zu helfen wusste und in Halbzeit 1 gleich 3 Strafwürfe gegen sich hinnehmen musste. Auf Grund vieler und langer Unterbrechnungen schaffte es keine der beiden Mannschaften, einen Spielfluß auf das Parkett zu bekommen.

Nach dann endlosen 45 Minuten ging es endlich in die Pause. In der Pause war das Ziel klar definiert. Hinten die Bälle stibitzen, vorn sicher unterbringen und sich von der Atmosphäre nicht aus der Ruhe bringen lassen. „In der Ruhe liegt die Kraft“, bzw. „Hinten kackt die Ente“ war die Devise. Hochkonzentriert startete man in den 2. Abschnitt. Man konnte die zur Halbzeit gestellte Aufgabe gut umsetzen. Schnelle Tore brachten ein beruhigendes Polster. Für einige Beteiligte scheinbar zu ruhig, sodass man durch willkürliche und nicht nachvollziehbaren Entscheidungen auf beiden Seiten, nicht nur die Trainer, sondern auch alle Zuschauer in der Halle aufbrachte. Das ganze gipfelte in einer Disqualifikation gegen
den TuS-Trainer in Minute 47:46 beim Stande von 12:14 aus Sicht der Gastgeberinnen. Von nun an spielten sich Szenen ab, der jeglicher Beschreibung fehlen. Auf dem Weg zur Zuschauertribüne, sah man dem Gästetrainer die Verwirrung hinsichtlich der Disqualifikation an. Doch anstatt das Spiel nach einer kurzen Unterbrechung wieder zu starten, wurde das Spiel abgebrochen.

Wie heißt es so schön: „Aus ermittlungstechnischen Gründen werden wir keine weiteren Aussagen tätigen.“

Das Spiel war aus. TuS führte 14:12, es waren aber noch 12:14 Minuten Spielzeit übrig. Als klar war, dass das Spiel nicht weitergeht, wurde der Abbruch von den anwesenden Zuschauern schon fast frenetisch gefeiert. Unterhielt man sich nach dem Spiel mit Beteiligten der Szenerie und den Zuschauern, überwog die Verwunderung und die Unklarheit über den Abbruch. Es war bis dahin tatsächlich kein schönes Spiel. Doch die Art
und Weise, wie sich die „Halbgötter in Gelb“ zu profilieren versuchten, war allen Teilnehmern dieses Spektakels in all den Jahren den wir diesen Sport betreiben, noch nicht untergekommen.

Nun heißt es abwarten. Jetzt gilt es für den Staffelleiter anhand der ihm vorliegenden Erkenntnisse über das weitere Prozedere zu entscheiden. Von Wiederholungsspiel bis hin zu einer hohen Geldstrafe sowie Sperren für die Beteiligten ist alles möglich.

Aus Sicht der Gäste war der Abbruch mit Blick auf den Schutz der Gesundheit der eigenen Spieler nachvollziehbar. 4 Verletzungen, davon 2 schwere, musste man aus diesem Spiel mit nach Hause nehmen. Wir wünschen auf diesem Wege allen gute Besserung und hoffen, auf eine baldige Rückkehr auf die Platte.

Nächste Wochenende ist erstmal spielfrei. „Wunden lecken“ könnte man jetzt sagen. Aber nein. Es heißt nun „Krone richten“ und aufstehen. Der Fokus gilt nicht der Vergangenheit, sondern der Zukunft. Am 12.03. kommt es in der Nachtweide zum Duell zweier Teams, die sich im Hinspiel einen packenden Fight lieferten, die 1860erinnen am Ende aber knapp mit 23:26 das Nachsehen hatten. Die Damen des Fermersleber SV spielten die ersten Spieltage noch oben mit, sind nunmehr aber im Kampf um die Medaillenplätze abgerutscht und sind jetzt eines von gleich 4 Teams, welche sich noch Hoffnung auf die Blech-Medaille machen. Auch die „WildTuSsiCats“ sind auf Grund der Niederlage des HV Solpke/Mieste gegen den
FSV nun wieder in Schlagdistanz zu Platz 4. Hoffen wir auf ein ebenso attraktives und faires Spiel, wie es auch im Hinspiel der Fall war.

TuS: Schirmer – Leichtenberger, Modler, Müller J., Lemme, Müller K., Stadler, Meiner, Witte, Berger, Schlossarek F., Schleef, Wernecke

Unbenannt

weibliche D – Rückspiel gegen Oebisfelde

Am 28.02.2016 hatten wir die SV Oebisefelde 1895 in unserer Halle zu Gast. Oebisfelde liegt in der Tabelle derzeit unmittelbar hinter uns.

Da wir das Hinspiel  in Oebisfelde im letzten Jahr sehr unglücklich mit 15:16 verloren hatten, waren unsere Mädels hochmotiviert. Auch die Gegnerinnen aus dem Bördekreis waren in der Erwartung gekommen, dass sie erneut einen Sieg einfahren, insbesondere da sie kürzlich dem BHC (Barleben) ein Unentschieden abgerungen haben.

Die Halle war mit Neustädter Fans gut gefüllt.

Von Anfang an spielten unsere Mädels (die von Amy und Emely aus der E-Jugend unterstützt wurden) konzentriert, so dass ein 4:0 Vorsprung herausgespielt werden konnte, bevor Oebisfelde das erste Mal zum 4:1 traf.

Den erspielten Vorsprung wollten wir uns auch nicht mehr aus der Hand nehmen lassen. Durch eine gute Deckungsarbeit und schöne Angriffszüge konnte der Vorsprung über ein 7:1, 10:4 auf 14:6 ausgebaut werden. Selbst wenn der Oebisfelder Angriff unsere Abwehr überwinden konnte, scheiterten sie oft an unserer Torhüterin Kim bzw. dem Holz. Super gemacht, Kim !!

Mit einem 15:7 Vorsprung ging es in die Halbzeitpause.

Die Blöße aus dem Hinspiel (nur zwei Treffer in der zweiten Halbzeit !!) wollten wir uns nicht noch einmal geben.

Die in der ersten Halbzeit gezeigte Motivation war glücklicherweise auch nicht in der Kabine geblieben. Die Neustädter TuSsies blieben an ihren Gegnerinnen dran und versuchten, den erspielten Vorsprung zu halten. Über die Stationen 17:9, 20:12 und 22:14 gelang dies dann auch.

ENDSTAND ….. 22:16 und damit Revanche geglückt !!!

Unsere Verstärkung aus der E-Jugend konnte mit 2 (Emely) bzw. 3 Toren (Amy) zum Ergebnis beitragen.

Kim, Pfanni (2), Josi, Lili (4), Caroline, Celine, Vanessa (6), Charly (5), Paula, Emely (2), Amy (3)

Die Wilden

 

männliche D – Heimspiel gegen Post

TuS 1860 MD-Neustadt  – Post SV MD

TuS, Platz 10 der Tabelle, trifft auf Post (Platz 4) !!!

Nach einem verschlafenen Spielstart, führte Post schon nach kurzer Zeit mit 3 Toren. Es folgten einige Spiel- und Abspielfehler und so manche verpasste Torchance. Aber wir haben gekämpft und den Rückstand aufgeholt. Zur Halbzeit haben wir 11:10 geführt. 

In der 2.Halbzeit konnten wir an diesem Kampfgeist festhalten und auf eine 4-Tore-Führung ausbauen. Doch die letzten 8 Minuten war der Wurm drin und es wollte nichts so richtig gelingen. Bis zum Ende ging unser Vorsprung verloren und wir mussten uns mit einem 20:21 Endstand geschlagen geben.  Dennoch ein dickes Lob an unsere Jungs. Mit nur einem Auswechselspieler haben wir Post diesmal echt die Stirn geboten. 

Franco

Gelungener Rückrundenauftakt

Die 2. Damen des Tus Magdeburg Neustadt haben einen guten Start in die Rückrunde der Saison 2015/2016 hingelegt. Das erste Spiel am 17.01.2016 gegen die eigene 3. Vertretung gewann man mit 17: 33. Dabei agierten die jungen Damen im Spielaufbau sehr gehemmt und in der Deckung viel zu zurückhaltend, so dass man zu leichten Toren kam und das Endergebnis dementsprechend deutlich ausfiel.

Ähnlich widerstandslos erwiesen sich die jungen Damen aus Haldensleben am 31.01.2016, die einen rabenschwarzen Handballtag erwischten. In eigener Halle konnten die Tus-Damen nach Belieben agieren und „erliefen“ sich mit vielen Kontertoren einen souveränen Sieg (45:17). Schön anzusehen war dabei die mannschaftliche Geschlossenheit der TuS Reserve und jede Spielerin konnte sich in die Torschützenliste eintragen.

Am 13.02.2016 kam es dann zum Stadtderby gegen den Tabellennachbarn aus Fermersleben, die 2. Damen des FSV 1895 Magdeburg. Das Hinspiel verlor man aufgrund einer miserablen Torquote und schwachen Abwehrleistung mit 19:22 in eigener Halle, dies sollte sich nicht wiederholen. Gesagt und in der ersten Halbzeit sehr gut getan. Den Gästen war das erste Tor vorbehalten, die FSV-Damen glichen aus. Anschließend zog man auf 1:7 davon. Dies war vor allem der sehr agilen und aggressiven Deckung zu verdanken, durch die Bälle gewonnen wurden und schnelle Gegenstöße erfolgreich eingeleitet werden konnten. Dann kamen die Gegnerinnen besser ins Spiel und verkürzten auf 5:8. Doch die Neustädterinnen behielten ihre Strategie bei und hatten immer wieder eine Antwort parat. Sie profitierten aber auch von einem größeren Aktionsradius, da Christin Köhler per Mann/Frau-Deckung aus dem Spiel genommen wurde. Bis zur Halbzeitpause zog man auf 11:17 davon. Obwohl die ersten 30 Minuten Sicherheit gaben, war allen bewusst, dass die 2. Halbzeit kein Durchmarsch werden würde. Zu oft hatte man deren Beginn in der Vergangenheit verschlafen und auch die Gegnerinnen wollten sicherlich nicht kampflos vom Platz gehen. Nachdem man den Vorsprung zunächst weiter ausbauen konnte (11:20), kam es zu unglücklichen Situationen im Angriff und Abwehrverband, so dass die FSV-Damen von der 40. Bis zur 50. Minute öfter in Überzahl spielen konnten und sich über ein 15:20 auf 21:23 heran kämpften. Nun begannen spannende Schlussminuten, in denen auch die Gegnerinnen nicht von Hinausstellungen verschont blieben. Obwohl man im Angriff nicht mehr zu leichten Toren kam, 7m vergab und öfter an der gegnerischen Torhüterin scheiterte, gaben die Tus-Damen nicht auf und konnten sich einen 3-Tore-Vorsprung (22:25) erarbeiten. Dies auch Dank beeindruckender Paraden des Torhütergespanns Beckers/Pußel. Die FSV Damen stellten nun ihre Deckung um und versuchten über eine Manndeckung schnelle Ballgewinne zu provozieren. Die TuS Damen agierten clever und Franziska Richter war es vorbehalten, das Tor zum 24:26 Endstand zu erzielen.

Da das Heimspiel am 21.02.2016 gegen Gommern aufgrund der Personalnot der Gegnerinnen auf den 06.03.2016, 11.00 Uhr, verschoben wurde, trifft die 2. Tus-Vertretung als nächstes am 27.02.2016 in der Altmark auf die Damen aus Osterburg.

Tus: Beckers, Pußel (Tor), Kumstel (3), Lemme (3), Jura, Köhler (5), Reichel, Popko (4), Simon (6), Baumgarten (1), Machts, Richter (4)

 

Von Uli