Archiv für den Monat: Mai 2015

Aufstieg in Sachsen-Anhalt-Liga perfekt

Mit einem 26:19 (11:10) Sieg der Frauen von TuS 1860 Magdeburg-Neustadt im Heimspiel am Pfingstmontag gegen die HG 85 Köthen konnte der Aufstieg in die höchste Handballspielklasse des Landes Sachsen-Anhalt perfekt gemacht werden und krönen damit die tolle Saison 2014/15.

Die Damen aus der Magdeburger-Neustadt dominierten die Liga. Mit 36:0 Punkten und einer Tordifferenz von 242 (576:334) waren sie das Maß der Dinge und konnten bereits drei Spieltage vor Schluss mit ihrer besten Saisonleistung im Auswärtsspiel beim TSV Niederndodeleben II 21:34 (7:20) gewinnen und somit die Meisterschaft in der bezirksübergreifenden Bezirksliga Nord/West für sich entscheiden.

Größter Wehrmutstropfen der Saison war das unglückliche Ausscheiden im Viertelfinale des HVSA-Pokal gegen den Sachsen-Anhalt-Ligisten MSV 90 Magdeburg. Während dieses Spieles, mit zwei mal fünf Minuten Verlängerung, ist es dem TuS nicht gelungen zur Normalform zu finden und mussten sich letztendlich mit 28:29 (13:11) geschlagen geben.

Um sich einen der beiden Aufstiegsplätze für die Sachsen-Anhalt-Liga zu sichern, mussten die Neustädterinnen in die Relegationsrunde. An dieser nahmen weiterhin das Juniorteam der Wildcats (die Bundesligareserve vom SV Union Halle-Neustadt), als Verlustpunktfreie Meister der Bezirksliga Süd, sowie die HG 85 Köthen als Sieger der Anhalt-Staffel teil.

Nachdem im ersten von drei Relegationsspielen die HG 85 Köthen daheim deutlich mit 16:34 verloren haben, waren die Damen aus Magdeburg vor ihrem ersten Gegner gewarnt. Gut eingestellt fuhren die Damen nach Halle. Die technisch bestens ausbildeten Hallenserinnen vom Landesleistungsstützung zeigten ihr Können während TuS einen rabenschwarzen Tag beim Torabschluss erwischte. Trotz sehr guter kämpferischer Leistung, konnten sich die Magdeburgerinnen für ihren Aufwand nicht belohnen, da sie das Spielgerät einfach nicht im Tor unterbrachten. Zum Schluss stand eine 29:20 Niederlage auf der Anzeigetafel, welche in keinster Weise die spielerische Leistung des TuS wiederspiegelte.

Der SV Union Halle-Neustadt stand somit mit den beiden Siegen als erster Aufsteiger fest. Damit ging es beim Heimspiel am Pfingstmontag gegen die Vertretung aus Köthen um Alles oder Nichts. Der TuS startete sehr nervös in die Partie, wieder blieben zu viele Pässe im eigenen Gegenstoß auf der Strecke oder man scheiterte an der bestens aufgelegten Gästetorhüterin Gutsch. Mit einem 11:10 aus Sicht des TuS ging es in die Pause. Auch nach der Halbzeit veränderte sich das Bild kaum, TuS legte vor, die HG glich aus. Doch die Kräfte der Damen aus dem Kreis Anhalt-Bitterfeld schwanden und so nutzte TuS einen fünf Torelauf, um sich entscheidend abzusetzen. Der Widerstand war nun gebrochen und die Heimsieben erhöhte in Unterzahl zweimal auf 22:16. Das Spiel endete schlussendlich mit 26:19. Die Freude auf Seiten der Neustädterinnen war riesengroß nach dem Rückzug im Jahr 2012 nun wieder in der höchsten Spielklasse des Landes vertreten zu sein. Ehrenvorsitzender Günther Knoche und Karl-Heinz Bühring (ehem. Schatzmeister) sowie Schiri-Legende Hans Lundberg gehörten zu den ersten Gratulanten.

Auch den neuen Schatzmeister unseres Vereins freute es besonders, machten ihm doch die Damen ein schönes Geburtstagsgeschenk. Auch wir gratulieren herzlich und wünschen den Damen eine erfolgreiche Saison und Uwe, dass er in seinem Amt erfolgreich wirken und uns immer die entsprechenden Mittel dafür bereit stellen kann.

 

Frauen steigen in Sachsen-Anhalt-Liga auf

Unsere Frauen steigen nach einem 26:19 (11:10) gegen die HG 85 Köthen in die Sachsen-Anhalt-Liga auf. Nach dem die erste Partie gegen das Juniorteam der Wildcats des SV Union Halle-Neustadt unter Wert mit 29:20 verloren ging, war die Freude heute um so größer.

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Wir bedanken uns bei den Damen und dem Trainerteam für die tolle Saison!

 

Mit viel Pech nur Platz 12 beim 5.InsiderCup

Am 16.05.2015 nahm die weibliche A-Jugend beim 5. InsiderCup in den Sporthallen am Lorenzweg teil. Ziel war es, das Viertelfinale zu erreichen um so die Chance auf den Turniersieg zu wahren. Durch etwas Losglück erwischte man die vermeintlich einfachste Gruppe mit dem Nordligameister der weiblichen B-Jugend, SV Irxleben, den Berliner Gästen des SC Charlottenburg und den Turniersieger von 2013 und Bezirksligisten SV Langenweddingen.

Doch bereits im ersten Spiel gegen die Gleichaltrigen Irxleberinnen, merkten die TuS-Damen, dass das Turnier kein Selbstläufer wird. Bei lediglich 12 Minuten Spielzeit, mussten alle von Beginn an hochkonzentriert sein. Während man in der Deckung sehr gut stand, hatte man im Angriff das Glück nicht auf der eigenen Seite. Insgesamt 4 Pfostentreffer standen in Spiel 1 zu Buche. Auch klemmte es noch im Positionsspiel und im schnellen Umschaltspiel. Die Führung wechselte stetig, wenn man das bei einem Endstand von 3:4 sagen kann. Etwas mehr Kaltschnäuzigkeit und mehr Glück im Abschluss, und man hätte die ersten möglichen Punkte nicht abgegeben.

Im 2. Spiel bekam man es mit den erfahrenen und 2 Ligen höher spielenden Damen des SV Langenweddingen zu tun. Realistisch betrachte konnte man von einer deutlichen Niederlage ausgehen. Doch die A-Juniorinnen zeigten einmal mehr, das in ihnen schlummernde Potential. Wie bereits in der abgelaufenden Saison konnte man durch variables Angriffsspiel, knallharte Deckungsarbeit und einer gut aufgelegten Torfrau das Spiel lange offen gestalten. Erst in den Schlusssekunden musste man – wieder einmal – den entscheidenen Gegentreffer zum 5:6 hinnehmen. Auch im 2. Spiel fehlte das nötige Glück im Abschluss – allein Michelle Weiland verbuchte 5 Alumiumtreffer – und die Cleverness zum Spielende, den Gegentreffer zu vermeiden.

Somit war klar, dass letzte Spiel gegen SC Charlottenburg schon fast ohne Bedeutung war. Es ging nur noch um Platz 3 oder 4 zwischen den beiden Teams in der Gruppe. Doch im 3. Spiel konnten alle Spielerinnen der Landeshauptstädterinnen ihr Leistungsvermögen abrufen und Tor um Tor sich absetzen. Am Ende hieß es 7:3 gegen die ebenfalls sehr jungen Spielerinnen des SC Charlottenburg.

In der Playup-Runde traf man nun auf einen alten Bekannten. Der HC Salzland konnte keines seiner Gruppenspiele gewinnen (5:10 FSV, 2:5 BTSC, 3:5 Schkopau). Doch die abgelaufende Saison zeigte, dass man nur über den Kampf gegen die Staßfurterinnen bestehen kann. Verlor man in der Saison noch alle 4 Begnungen knapp, konnte man im 4. Spiel an diesem Tage an die Leistung gegen Charlottenburg anknüpfen und erstmal gegen Salzland mit 6:5 gewinnen. Somit hielt man sich die Möglichkeit weiter offen, Platz 9 zu erreichen.

Im vorletzten Spiel traf man auf den Dritten der Gruppe D, MSV Buna Schkopau. Schkopau selbst verpasste nur um 1 Tor den Einzug in das Viertelfinale und die Chance auf den Turniersieg. Am Ende entschied die Tordifferenz zu Gunsten des späteren Vizemeister FSV. Im ersten Playup-Spiel setzten sich die Süd-Sachsen-Anhalterinnen klar und deutlich mit 10:3 gegen den SC Charlottenburg durch. Im Spiel gegen unsere TuS-Youngsters, war die Partie lange offen. Viele kleine Fouls, wenig Spielfluss auf beiden Seiten. Schlichtweg ein Spiel ohne verdienten Sieger. Doch waren es die Schkopauerinnen, die am Ende mit 3:2 die Oberhand hielten und somit ins Finale der Play-Up-Runde einzogen.

Im letzten Spiel des Tages, dem Spiel um Platz 11, kam es erneut zu einem Aufeinandertreffen zweier alter Bekannter. Gegner war der 4. der Gruppe B, der BSV 93 Magdeburg. Die BSV-Damen holten 1 Punkt in der Gruppenphase und musste ähnlich der TuS-Mannschaften nur knappe Niederlagen hinnehmen. Beide Mannschaften zeigten nun noch einmal, was in Ihnen steckt. Der BSV konnte sich kurzzeitig auf 4:1 absetzen, doch konnten die A-Juniorinnen durch Moral und Einsatzbereitschaft den Rückstand egalisieren und selbst mit 5:4 in Führung gehen. Am Ende fehlte wieder einmal das Quäntchen Glück und die Abgezocktheit vorm Tor. Das Spiel ging mit 6:5 an die Damen des BSV 93.

Schlussendlich erreichte man den 12.Platz in einem gut besetzten Turnier.  Zahlreiche der Anwesenden Zuschauer und gegnerischen Trainer attestierten viel „gesehenes Potential“. Nun heißt es für die Verantwortlichen der 3. Frauenmannschaft, dieses Potential herauszukitzeln und das Team ordentlich auf die kommende Saison vorzubereiten.

Das Turnier selbst konnte die Mannschaft des TSV Niederndodeleben in einem spannenden Finale mit 6:5 gegen den Fermersleber SV gewinnen. Im Spiel um Platz 3 trafen die Drittliga-Reserven aus Brandenburg West und Berliner TSC aufeinander. Die Brandenburgerinnen konnten auch hier nur knapp mit 7:6 das Spiel für sich entscheiden.

Alle weiteren Spiele und Ergebnisse findet ihr auf www.insidercup.de

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Ersten Matchball verspielt

Aufstiegsspiel SALF | SV Union Halle-Neustadt II gg. TuS 29:20 (14:9)

Die TuS Damen reisten am vergangenen Samstag zu ihrem ersten von zwei Aufstiegsspielen zum Juniorteam von Union nach Halle Neustadt. Man konnte dieses Match auch gut wie eine beliebte Trainingsspielform bezeichnen – „Alt gegen Jung“, wobei TuS mit 31 Jahren Durchschnitt den ersten Part übernahm und den 19,5 Jahre jungen Hallenserinnen gegenüberstand. Die TuS-Damen wussten um die Schwierigkeit ihrer Aufgabe an der Saale. Dennoch reisten die Damen erhobenen Hauptes mit der gleichen minuspunktfreien weißen Weste und hochmotiviert an. Eine gesunde Portion Nervosität hatte wohl jede TuS-Spielerin mit im Gepäck, schließlich spielt man nicht jeden Tag gegen eine Bundesligareserve und um den Aufstieg.

Diese Nervosität konnte in den ersten fünf Spielminuten nicht gleich abgelegt werden und so geriet man schnell mit 3:1 ins Hintertreffen. Dann begann aber die aggressive 4:2 Arbeit der TuS-Frauen zu fruchten, erste Ballgewinne konnten erobert werden und man merkte schnell, die jungen Hallenser Damen kochen auch nur mit dem gleichen Wasser – alles war also drin und so stand es auf einmal 3:4 für TuS. Es sollte leider die einzige Führung im Spiel bleiben. Denn es begann, was sich leider durch die ganze Spielzeit zog, eine Phase, in der die hart umkämpften Bälle, ihren Weg einfach nicht ins Tor fanden. Sonstige Torgaranten, blieben heute leider hinter ihren Fähigkeiten. Und bei einem Gegner wie Halle, kriegt man von den ganz freien Möglichkeiten nicht viele. So drehte Halle den Spieß wieder um und führte mit 6:4. Doch die TuS-Damen kämpften weiter und waren in der Abwehr bissig und effektiv und im Angriff konzentriert und geduldig, so dass man über die Stationen 7:6 und 9:8 auf Tuchfühlung blieb. Besonders in Zusammenarbeit mit der Kreisspielerin ergaben sich Lücken in der Hallenser Abwehr, die zu guten Torchancen oder zu Strafwürfen führten. Auch Jessica Kirsten aus dem Rückraum war zu diesem Zeitpunkt erfolgreich. Die letzten acht Minuten der ersten Hälfte sollten aber dann den Union-Damen gehören. TuS wurde im Angriff unkonzentrierter, agierte in unnötigen Einzelaktionen und die technischen Fehler häuften sich. Und diese nutzten die Hallenserinnen eiskalt zum Gegenstoß und auch da waren sie im Abschluss kaltschnäuziger und ließen Doreen Schulz im TuS-Tor das Nachsehen. Halle führte mit 13:9.

Die letzte Spielminute der ersten Hälfte war dann auch spielbezeichnend. TuS war im Angriff und anstatt auf drei Tore zu verkürzen, führte ein Abspielfehler zum Gegenstoß für Halle und eine ebenfalls unnötige, hektische Aktion der eigentlich erfahrenen Ulrike Damboldt, sogar zur roten Karte. Nun auch noch gehandicapt ging es mit 14:9 für Halle in die Pause.

Hier wurde noch einmal an das appeliert, was sich die TuS-Damen vorgenommen hatten – Aggressivität in der Abwehr, die Wege über die Rückraummitte für Halle eng machen und vorne konzentriert und geduldig zu spielen, bis die Chancen kommen.

Doch leider ging es zunächst weiter wie die erste Hälfte aufgehört hat – überhastete oder teilweise ideenlose Angriffe, die der Gegner im Eiltempo eiskalt bestrafte. Über 15:9 ging es zum 19:11 für Halle. Doch TuS gab nicht auf, kämpfte weiter, agierte besonders über die Außenbahnen und die rechte Angriffsseite etwas glücklicher und verkürzte in der 41. Minute auf 19:14. In dieser Phase war es auch Keeperin Doreen Schulz vorbehalten, TuS im Rennen zu halten, vernagelte sie doch das ein und andere Mal das TuS-Tor. Doch anstatt nun noch einen nachzulegen und evtl. wieder auf drei oder vier Tore zu verkürzen – was das Spiel durchaus wiedergespiegelt hätte – blieb das Hallenser Tor mit einer sehr gut aufgelegten Keeperin für die TuS-Damen wie vernagelt. Auch freieste Chancen wurden nicht genutzt. Und Halle hatte mit eigenen Toren immer eine Antwort parat. Zusätzlich unglücklich in dieser Phase war die zweite direkte rote Karte in diesem Spiel für TuS. Dieses Mal musste die Angriffs-Regisseurin Jana Haegebarth in der 45. Minute das Feld verlassen. Nun war es Routinier Ulrike Kersten vorbehalten, das TuS-Spiel noch achtbar zu Ende zu leiten. Über die Stationen 25:17 und 27:18 in der 55. Minute führte aber kein Weg mehr dazu, das Ergebnis zu minimieren. Dennoch positiv zu erwähnen in der Schlussphase war der Torwartwechsel bei TuS, denn die Hallenserinnen waren von TuS Judith Kuhnert sichtlich beeindruckt und ließen vor allem am Strafpunkt nerven. An dem Endergebnis konnte trotzdem nicht mehr viel gerüttelt werden. 29: 20, schade, der erste Matchball für ein begehrtes Aufstiegsticket konnte nicht genutzt werden…

Nun heißt es schnell abhaken und am kommenden Pfingstmontag vor heimischer Kulisse den zweiten Matchball zu nutzen. Zu Gast werden die Damen aus Köthen sein, die ebenfalls gegen das Juniorteam aus Halle verloren haben, sogar mit 18 Toren…

Die TuS-Damen freuen sich über zahlreiche, lautstarke Unterstützung, um sich mit einem Sieg gegen Köthen das zweite Aufstiegsticket zu sichern!!!

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„TuS, TuS, TuS – wir kämpfen bis zum Schluss“