Archiv für den Monat: November 2014

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Spielankündigungen für den 29./30. November 2014

Spitzenspiel in der Verbandsliga

Die Bezirksliga Frauen fahren, nach dem ungeplant spielfreien letzten Wochenende, zur Lok nach Oschersleben. Nach der Niederlage im HVSA-Pokal gilt es für das Team vieles besser zu machen und wieder den Rhythmus für das schwere Auswärtsspiel nächste Woche beim TSV Niederndodeleben zu finden.

Am Sonntag steigt in der Sporthalle in der Nachweide das Spitzenspiel der Verbandsliga Nord. Die Herren von TuS empfangen mit dem Post SV den aktuellen Tabellenführer. Der Mannschaft von Trainer Krausholz möchte es dem Favoriten vom Lorenzweg so schwer wie möglich machen und sich bestmöglich in Szene setzen.

Aushang_VBL_TuS_Post_2014

 

Samstag den 29.11.2014

Heimspiele

10:00 Uhr – TuS WJE gegen SV Irxleben

 

Auswärtsspiele

12:00 Uhr – JSpG Gommern/Möckern gegen TuS MJD

15:00 Uhr – SV Lok Oschersleben gegen TuS Frauen I

17:00 Uhr – SV Chemie Genthin gegen TuS Herren II

 

Sonntag den 30.11.2014

Heimspiele

11:45 Uhr – TuS MJE gegen Post SV Magdeburg

13:15 Uhr – TuS MJC gegen HV Solpke/Mieste

15:00 Uhr – TuS Herren I gegen Post SV Magdeburg

 

Auswärtsspiele

13:00 Uhr – SV Oebisfelde 1895 II gegen TuS Frauen II

Pflichtsieg wird zum Arbeitssieg

3. Spieltag | Bezirksklasse Frauen | TuS 1860 Magdeburg Neustadt III – SV Germania Gernrode 20:19 (10:10)

Am 3. Spieltag kamen die A-Jugendlichen des TuS 1860 Magdeburg im 3. Heimspiel der Saison zu einem 20:19-Arbeitssieg gegen die Gäste aus Gernrode. Charlene Lemme erzielte 12 Treffer und war somit maßgeblich am 2. Erfolg in der noch jungen Saison verantwortlich.
Vor einigen Wochen nutzte man das spielfreie Wochenende und beobachtete die Gäste aus dem Harz, bei der deutlichen Auswärtsniederlage in Bernburg (17:34). Mit gutem Gefühl und dem Ziel, einen deutlichen Sieg einzufahren, um so auch was für die Tordifferenz zu tun, ging man in das Spiel. Die ersten Minuten liefen ganz nach der Vorstellung des Trainergespanns Tschirschwitz/Lindau. Bereits nach wenigen Minuten konnte man eine 3-Tore Führung erspielen (3:0 – 5:2), was den Trainer der Harzer zu einer frühen Auszeit nötigte. Die Auszeit zeigte anfangs wenig Wirkung. Die Führung blieb konstant bei 2-3 Toren. Leider schlich etwa 10 Minuten vor Pausenpfiff der Schlendrian ein. Zu früh abgeschlossene und unvorbereitete Würfe, technische Fehler begleitetet von Pass- und Fangfehlern. Der Gernröderinnen wussten Ihre Chancen zu nutzen. Zwar stand die Deckung der Landehauptstädterinnen gut, doch hatte man arge Probleme mit der agilen Kreisläuferin, die immer wieder freigespielt wurde, oder den Siebenmeter rausholen konnte. Zur Pause wurde mit einem aus Heimsicht überraschendem 10:10 gebeten.
In der Pause sprachen die Trainer, jeder auf seine Art, die Defizite und die Gründe für das Abschneiden in Durchgang 1 an.
Deutlich motivierter begannen die TuS-Youngsters die 2. Hälfte. Doch leider fand man am heutigen Tage nur zu selten die Lücken in des Gegners Deckung. Während im 1. Durchgang Charlene Lemme bereits 8 ihrer 12 Tore erzielte, konnte sie im letzen Abschnitt ihre Nebenleute noch mehr in Szene setzen, sodass sich fast alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten. Am Ende plätscherte das Spiel so vor sich hin. TuS erzielte die Führung, Gernrode glich aus. Einzig beim 15:14 sah man sich erstmals und einzig im Hintertreffen. Auf Grund einer sehr dünnen Personaldecke, hatte man auch wenig Alternativen auf der Bank, um so allen mehr Verschnaufspausen geben und neue Impulse setzen zu können. Aus einer kämpferischen Mannschaftsleistung nebst Charlene Lemme mit ihren 12 Toren, fiel Jenny Leichtenberger auf, die erstmals in dieser Saison die gesamte Spielzeit auf der Platte stand. Zwar merkte man den fehlenden Spielrhytmus und die damit verbundene Sicherheit im Spiel nach vorne an, doch schaffte sie es, in der Abwehr gute Akzente zu setzen und, wie auch alle anderen Feldspielerinnen, bis zum Schluss zu kämpfen.
Leider erwischte Sandy Friebel im Gehäuse der „TuSis“ einen rabenschwarzen Tag. Lediglich 2 gehaltene Bälle konnte sie verbuchen. Doch wie heißt es so schön: „Als Torhüter musst du nur den einen wichtigen Ball halten“, und so war es dann auch. Kurz vor Ultimo konnte Sandy einen freien Ball ‚gen Toraus abwehren und so den Doppelpunktgewinn sichern. Mit 20:19 feierten die A-Jugendlichen aus der Landeshauptstadt ihren 2 Sieg in Folge und konnten sich auf Platz 3 der Tabelle festsetzen. Am nächsten Spieltag, dem ersten Auswärtsspiel der Saison, bekommt man es mit einem starken Gegner aus Hohendodeleben zu tun, die derzeit auf Platz 2 der Tabelle stehen und sich nur dem Tabellenführer knapp geschlagen geben mussten.
Vielen Dank an dieser Stelle auch wieder an unsere zahlreichen Fans, die von Mal zu Mal mehr werden.

TuS: Friebel – Meiner, Lemme (12/2), Müller J. (3), Strecker (1), Schlossarek F. (1), Weiland (1), Happe, Leichtenberger (1), Friedrichs (1)

Erste Männermannschaft des TuS 1860 scheitern an eigenem Unvermögen im Angriffsspiel

TuS Herren Team 2014

8. Spieltag Verbandsliga Nord

SV Eiche 05 Biederitz – TuS 1860 Magdeburg-Neustadt

27:19 (16:11)

Der achte Spieltag der Verbandsliga Nord führte die TuS´ler in das benachbarte Biederitz zum SV Eiche 05. Vor Beginn der Partie war für manch Außenstehenden die Tabellensituation doch als kurios einzustufen. Erwartete man doch den Gastgeber aus Biederitz in weit höheren Tabellenregionen als den Aufsteiger aus Magdeburg. Das Tableau wies jedoch den Aufsteiger als Tabellenzweiten und den vermeintlichen Aufstiegsfavoriten als Tabellenelften aus. Dementsprechend wollte der Gast aus Neustadt auftreten und zwei Auswärtspunkte mit nach Magdeburg nehmen.

Dieses Vorhaben konnte jedoch zu keinem Zeitpunkt des Spiels in die Tat umgesetzt werden.

Von Beginn an waren die Biederitzer motivierter, das Spiel zu ihren Gunsten zu Gestalten. Der Gastgeber war gewillt zu zeigen, dass sie zu Unrecht in den unteren Regionen der Verbandsliga zu finden sind. So lag der SV Eiche 05, angetrieben durch einen starken Steffen Brettschneider und abschlusssicheren Rene Schnetter, schnell mit 4:1 in Front. Gründe für den Rückstand waren neben kleineren Unaufmerksamkeiten seitens der Abwehr und des Torhüters aber vielmehr die unkoordinierten Angriffsaktionen der Neustädter. Ab der ersten Minute war den Magdeburgern anzumerken, dass die Konzentration im Offensivspiel zu niedrig war, um zählbares gegen die Defensive der Gastgeber zu erreichen. Entweder scheiterte man bereits vor dem Torabschluss, weil Pässe nicht genau genug gespielt wurden oder spätestens beim gut aufgelegten Andreas Wichmann, dem Torhüter des SV Eiche 05.

Mitte der ersten Spielhälfte fanden die 1860er dann etwas besser ins Spiel und verkürzten auf 7:5. Das war jedoch nur ein laues Lüftchen und kurze Zeit später setzten sich die Biederitzer wieder auf 10:6 ab. Bis zur Halbzeit sollte es noch deutlicher werden. Beim Stand von 16:11 aus Sicht der Biederitzer ertönte der Pausenpfiff.

Für die zweite Halbzeit nahmen sich die Neustädter vor stabiler zu verteidigen und konzentrierter den Weg Richtung Tor zu suchen, um den Rückstand wett zu machen. Jedoch verpufften diese Vorsätze. Der Krausholz-Sieben gelangen bis zur 53. Minute lediglich 2 Tore. Zu oft wurde der Ball nicht vernünftig zum Nebenmann gespielt, zu oft wurden Kontermöglichkeiten durch Fehlpässe vergeben, zu oft scheiterte man an Torhüter Wichmann, der besonders vom 7m-Punkt die Neustädter zur Verzweiflung brachte (Insgesamt wurden lediglich 2 von 9 möglichen 7m-Chancen verwandelt). So hieß es über die Zwischenstationen 18:11, 20:13 kurz vor Schluss 23:13 aus Sicht der Biederitzer. Gegen Ende der Partie verwalteten die Gastgeber ihren sicheren Sieg, sodass etwas Ergebniskosmetik betrieben werden konnte, was letztlich jedoch in einer 27:19 Auswärtsniederlage endete.

Will man am nächsten Spieltag gegen den Ligaprimus Post SV Magdeburg auch nur ansatzweise mithalten, müssen nicht nur eigene Unkonzentriertheiten abgestellt, sondern vielmehr die eigene Einstellung hinterfragt werden. War man sich gegen Biederitz noch zu sicher, dass die Punkte bereits vor Spielbeginn so gut wie sicher in den Händen der Magdeburger waren, muss gegen Post ein engagierteres Auftreten in das Spiel der 1860er zurückkehren.

TuS: Donhof, Hoffmann (Tor), Finke (3), Schmelzer (1), Lewin (2), Krause (2), Michael (2), Teichert (1), Ebel, Rinka (2), Käselitz (3), Höppner (1), Heinrichs, Magalowski (2)