Archiv für den Monat: Oktober 2014

Handball A-Juniorin besonders Laufstark

Rebekka Schleef gewinnt Magdeburger Halbmarathon

Am vergangenen Sonntag, 19.10.2014, fand bei bestem Wetter und mit einem Teilnehmerrekord der 11. Magdeburg-Marathon statt. 6036 Starter gingen zwischen dem Magdeburger Dom und dem Wasserstraßen Kreuz auf die Strecke. Eine davon war Rebekka Schleef, die sich den Halbmarathon vornahm. Die 17 jährige Handballerin von TuS 1860 Magdeburg-Neustadt lief den Halbmarathon (21,167km) in einer Zeit von 1:51:12 und gewannt damit den Lauf in der weiblichen Altersklasse U18. Weiterlesen

2. Damen erkämpfen nervenstark Punkt beim Fermersleber SV II

FSV Magdeburg II – TuS 1860 Neustadt II 16:16 (7:7)

Am 5. Spieltag waren die 2. Damen zu Gast bei der Reserve des FSV Magdeburg. Da Trainer Dirk Pußel auf 4 seiner etatmäßigen Spielerinnen (Baumgarten, Holze, Löser, Simon) verzichten musste, appellierte er vorausschauend vor allem an Kampfgeist und mannschaftliche Geschlossenheit, die im letzten Spiel gegen Burg vermisst wurden. Ohne große Erwartungen startete man in ungewohnter Formation in die Partie. FSV legte bis zum 2:4 vor, ehe die Neustädterinnen zum 4:4 ausglichen und sich sogar auf 6:4 leicht absetzen konnten. Bis zur Halbzeit dominierten vor allem beide Abwehrreihen das Spiel, so dass den Zuschauern ein munterer Angriffs-/Abwehrwechsel geboten wurde. Nach 30 Minuten verabschiedete man sich mit einem 7:7 in die Kabine. Diese kam für die TuS-Damen gerade richtig, merkte man den Rückraumspielrinnen in den letzten Minuten der 1. Halbzeit doch die schwindenden Kräfte und mangelnden Auswechselmöglichkeiten an. Die kurze Pause zeigte Wirkung und die Neustädterinnen legten zum 10:8 vor.  Den 2-Tore Vorsprung konnte man bis zur 45. Minute halten, ehe eine Auszeit des gegnerischen Trainers einen Bruch ins Spiel der Gäste brachte. FSV konnte nun über die Stationen 12-12, 12-13, 14-14 auf 14:16 in der 58. Minute wegziehen. Die letzten beiden Minuten waren dann an Spannung nicht zu übertreffen. Ein erfolgreich verwandelter 7m von J. Lemme, die sich an diesem Tag als sichere Schützin vom Punkt erwies, brachte die Neustädterinnen wieder ins Spiel. Die FSV-Damen waren dann 20 Sekunden vor Schluss im Ballbesitz, setzten ihre Kreisläuferin in Szene, die jedoch an Torfrau Lea Beckers scheiterte. Nun ging es sehr schnell, ein langer Pass vom Torraum auf J. Machts fand erfolgreich seinen Weg und K. Thürmann konnte 2 Sekunden vor Schluss nervenstark den Auswärtspunkt sichern. Die Freude auf den Gesichtern der Gäste war groß, fühlte sich der erkämpfte Punkt doch wie ein Sieg an.
Die auf beiden Seiten stets fair geführte Partie hatte an diesem Tag auch keinen Sieger verdient, waren doch beide Halbzeiten sehr ausgeglichen. Trainer Dirk Pußel zeigte sich nach dem Abpfiff sichtlich zufrieden mit seiner Mannschaft und betonte vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit und den Kampfeswillen, der die Mannschaft auszeichne. Die 2-wöchige Spielpause wird man nun mit einem ausgeglichenen Punktekonto (5:5) auf einem Tabellenplatz im Mittelfeld verbringen. Das nächste Spiel findet am 09.11.2014, um 13 Uhr in der Nachtweide gegen den derzeitigen Tabellenzweiten Post SV Magdeburg statt.

TuS: Pußel, Beckers – Kumstel (2), Lemme (7/5), Machts (4/1), K. Thürmann (2), Schulenburg (1),  A. Thürmann, Wuttke, Sommerschuh

Souveräner Heimsieg in der Verbandsliga

TuS 1860 Magdeburg-Neustadt – Glinder HV „Eintracht“ 31:24 (17:12)

Zum fünften Spieltag der Verbandsliga Nord begrüßte TuS 1860 Magdeburg-Neustadt die Gäste des Glinder HV „Eintracht“, welcher aus der ehemaligen SG Eintracht Glinde hervorgegangen ist. Vom Glanz der Regionalliga-Zeiten ist indes nichts mehr zu sehen und so gewannen die Neustädter am Ende hochverdient mit 31:24.
Die Gastgeber ließen von Beginn an keinen Zweifel daran, dass die zwei Punkte heute zuhause bleiben sollten. Aus einer stets körperbetonten und lautstarken Abwehr setzten sich die TuS´ler zügig auf 5:2 ab. Da sich auf der rechten Abwehrseite allerdings kleine Fehler einschlichen, konnte sich der Glinder HV durch Linksaußen Martin Kreyenberg stets im Spiel halten und gestaltete die Partie bis zum 7:6 offen. Danach stellte Trainer Krausholz in der Defensive um. Brachte Smudzinski und Weder für die unglücklich auftretenden Ebel und Schmelzer, der nach langer Verletzung (Kreuzbandriss) erstmalig im Kader stand. Speziell Thomas Weder wirkte in der Defensive sehr konzentriert, sodass sich die Krausholz-Sieben aus einer stabilen Abwehr heraus, wieder vom Gegner distanzierte. Im Angriff führte Spielmacher Teichert intelligent Regie und setzte seine Nebenleute mehrfach gekonnt in Szene. Besonders die Spielmacher-Kreisläufer-Achse zwischen Teichert und Michael fand immer wieder die richtigen Lösungen, um die Abwehr der Gäste zu überwinden. Beim 17:12 aus Sicht der Neustädter ertönte der Halbzeitpfiff.

In der zweiten Halbzeit wollten die Gastgeber genau dort anknüpfen, wo sie aufgehört haben. Die Defensive stand weiterhin souverän und im Angriff fanden die sicher durchgespielten Spielzüge den richtigen Endabnehmer, sodass der Vorsprung über die Stationen 20:13 und 26:18 auf 30:20 wuchs. Ein wichtiger Faktor war in der zweiten Hälfte die Hereinnahme vom zweiten Torhüter Andreas Tischmeyer, welcher sofort durch einige Paraden auf sich aufmerksam machte. Außerdem bewies einmal mehr Kevin Krause den Trend der letzten Wochen zu bestätigen und traf auch gegen Glinde nach Belieben. Wobei nicht unerwähnt bleiben darf, dass gerade in Spielhälfte zwei viele Auslösehandlungen durch Erik Lewin zweckfördernd für die gute Wurfausbeute Krauses war. Nach der erstmaligen 10-Tore-Führung knickte das Spiel ein wenig ein. Trainer Krausholz wechselte nochmals munter durch und einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen (Zeitstrafenverhältnis 10:2 aus Sicht von TuS 1860) ließen kein höheres Endergebnis mehr zu, sodass beim Stand von 31:24 ein zu keinem Zeitpunkt gefährdeter Heimsieg zu Buche stand.

Der Blick der Magdeburger richtet sich nun nach vorn. Zum nächsten Spiel begrüßen die TuS´ler den LSV 90 Klein Oschersleben, welcher ähnlich gut wie die Neustädter in die Saison gestartet ist. Will man gegen den Gast aus der Bode-Stadt bestehen, heißt es die nächsten zwei Wochen konzentriert zu trainieren und am Spieltag mit mindestens genauso viel Leidenschaft aufzutreten wie zuletzt.

TuS: Naumann, Tischmeyer (Tor), Finke, Schmelzer, Lewin (1), Krause (11), Michael (5), Teichert (3), Ebel (1), Magalowski (3), Rinka (3), Käselitz (1), Smudzinski (1), Weder (2)