15 starke Minuten legen Grundstein zum Sieg

TuS 1860 Magdeburg-Neustadt gg. SV Lok Oschersleben 38:18 (20:8)

Am 14. Spieltag der Handball Bezirksliga Nord/West der Frauen empfing der TuS 1860 die Lok aus Oschersleben. Gebeutelt von Verletzungen und Erkrankungen betraten bei den Neustädtern nur 8 Feldspielerinnen das Parkett der Humboldt-Halle, um sich warm zu machen.

Ungeachtet der wenigen Reserven auf der Bank, stellte das Trainerteam Pußel/Richter die Mannschaft auf Tempospiel ein. Und es funktionierte von der ersten Minute an! Aus einer sehr beweglichen Abwehr gegen den Ball zwang man den Gegner aus der Bode-Stadt immer wieder zu einfachen Fehlern, welche konsequent bestraft wurden. TuS stellte in der Anfangsviertelstunde schon alle Zeichen auf Sieg, denn so lang dauerte es bis die Damen von Lok den ersten Zähler für sich verbuchen konnten. Die Anzeigetafel zeigte da aber schon einen Stand von 12:1 und deutete an, wohin die Reise gehen sollte.

Angetrieben von ihrem Trainer steckten die Gäste aus Oscherleben nach der verpatzten Anfangsphase nicht auf. Über 2 weitere Tore vom 7m-Punkt von W. Fichtner und 2 schöne Tore aus dem Feld verkürzten sie den Abstand auf 15:5 (Minute 24).

Mit einem sicheren Vorsprung von 20:8 aus Sicht der Neustädterinnen ging es in die Pause. Trainer Richter lobte die Mannschaft für die starke Abwehrleistung zu Beginn des Spiels und appellierte dennoch daran nicht nachzulassen.

Aber auch die Pausenansprache bei Lok Oschersleben schien Wirkung zu zeigen. Mit mehr Bewegung im Angriff und einfachen Kreuzbewegungen wollte man nun die Abwehr der Neustädterinnen überwinden. Doch das gelang nur sporadisch, denn die Würfe aus 10m Entfernung waren oft eine sichere Beute für D. Schulz, die nun das Gehäuse des TuS hütete.

Die Angriffsbemühung der Heimmannschaft verlagerte sich nun vom Gegenstoß hin zu einem ruhigen und abgeklärten Positionsangriff. Immer wieder waren es Damboldt, Petzke und Kirsten die von J. Haegebarth durch die Lücken in der Abwehr von Oschersleben geschickt wurden.

In Minute 48 warfen die Gäste ihr 8. Tor in Halbzeit 2 und somit eben so viele wie im ersten Durchgang (Stand 31:16). Doch aufgrund der guten Abwehrorganisation von U. Kersten dauerte es wiederum bis zur 56 Minute ehe die Tore 9 und 10 erzielt werden konnten.

Die Neustädterinnen hingegen zogen weiterhin ihre Kreise und gewannen aufgrund des starken Spielbeginns klar und deutlich mit 38:18.

Nun stehen für die TuS Damen 3 spielfreie Wochenenden auf dem Plan. Das Trainergespann hofft, dass sich in dieser Zeit das Kranken- und Verletztenlager etwas lichten wird und man dann in voller Mannschaftsstärke am 12.04. zum Tabellenzweiten nach Niederndodeleben reisen kann.

TuS: Schulz, Schirmer – Kersten, Kirsten (7/1), Damboldt (7), J. Haegebarth (8), Arens (3/1), Petzke (7), Popko, Schlecht (3)